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„Russland auf dem Weg zur Wende“. Eine Web-Reportage auf ARTE, die ein interessantes Land in interessanten Zeiten beleuchtet. (Foto: ARTE)
„Russland auf dem Weg zur Wende“. Eine Web-Reportage auf ARTE, die ein interessantes Land in interessanten Zeiten beleuchtet. (Foto: ARTE)
Dienstag, 21.02.2012

ARTE-Web-Reportage: „Russland auf dem Weg zur Wende“

Strasbourg. Journalisten von ARTE und Le Monde haben sich von St. Petersburg nach Moskau auf den Weg gemacht, um ein Bild von einem neuen Russland zu zeichnen. Einem Russland, das sich gerade verändert und neue Wege sucht.

Es bewegt sich etwas in diesem Russland 2012. Auf sechs Etappen führt die Reise der Autoren dieser Web-Reportage von der Zarenstadt St. Petersburg ins moderne Moskau der Regierenden. Jedoch ging es Vladimir Vasak für Arte und Marie Jégo für Le Monde weniger um das Klima in der Hauptstadt.

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• TV-Tipp: „Russland zwischen Nostalgie und Aufbruch“ (28.11.2011)

Facetten aus den Städten und der Provinz


Bei ihrer winterlichen Reise auf der geschichtsbeladenen Strecke durch Nordwest-Russland wollten sie vor allem in den kleineren Städten sowie den Vororten der Metropolen und auf dem Land diese neue russische Wirklichkeit hinterfragen.

Für diese jetzt online gegangene Dokumentation sammelten die Journalisten Meinungen und Ansichten aus der Bevölkerung. Dabei kamen sie zu der Überzeugung, dass in Russland bald nichts mehr so sein wird wie vorher. Seit den umstrittenen Parlamentswahlen im letzten Dezember scheint ein schlafender Riese zu erwachen.

Zu jeder Etappe der knapp 700 Kilometer langen Strecke wurde für die Reportage ein Mosaik an verschiedenen Orten mit den unterschiedlichsten Menschen erstellt. In kurzen Filmreportagen erzählen die Bewohner über ihr Leben und was sich um sie herum gerade verändert.

Im Internet
• Weblink zur Reportage auf ARTE

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Erste Etappe: St. Petersburg


Nun wurde die erste Station ihrer Reise ins Netz gestellt – St. Petersburg. Die Reportage beginnt mit einem Oppositionsmitglied der Partei „Gerechtes Russland“. Alexej Kowaljow erläutert gleich zu Beginn die Wege der Veränderung, die diesen Winter in der Duma ihren Lauf nahmen und wie die Bevölkerung dazu steht.

Eine Straßenbahnschaffnerin der Linie 20 schildert freimütig ihren Arbeitsalltag quer durch den Petersburger Norden, und ein Bewohner einer typischen Petersburger Kommunalwohnung gibt Einblicke in sein trautes Heim. Ein Alltag in Relikte der Sowjetära, der die Reporter nachdenklich stimmte.

Die letzte Station der Petersburg-Etappe nimmt uns mit in den russischen Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“, der die beiden Metropolen schneller als bisher miteinander verbindet. Die nächsten Haltestellen dieser Reportage sind Kolpino, Nowgorod, Krestzy und Twer, bevor in Moskau die Reise beendet sein wird.

Es sind Facetten, aus dem täglichen Leben gegriffen. Die liebevoll gestaltete Web-Reportage wird Russland-Insidern nicht unbedingt Neues vermitteln können. Russland-Interessierten jedoch kann sie durchaus ein Bild des gegenwärtigen Zustands eines Landes im Umbruch bieten. Reinschauen lohnt sich.



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jaja 23.02.2012 - 17:39

...eher der Wunsch Vater des Gedanken

Revolutionen sind doch gerade recht schick und seien sie auch nur von aussen angeschubst.
Wie sollte denn ein (ausgerechnet) französisches Journalisten-Team ahnen können, dass sich Veränderungen (in dem Fall mit oder ohne Putin)auch friedlich und ohne dem obligatorischen Bürgerkrieg vollziehen könnten? Das entspricht doch gar nicht dem Bild des heutigen westlichen Imperialgedankens.


jich 21.02.2012 - 15:25

Dabei kamen sie zu der Überzeugung, dass in Russland bald nichts mehr so sein wird wie vorher.

Ehem, ist jetzt die \"orangene revoluschn\" beschlossene Sache oder war da eher der Wunsch Vater des Gedanken(der Auftraggeber von Le Monde)?


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