Montag, 21.11.2011

Podiumsdiskussion: "Geschichtspolitik in Litauen"

Unweit Vilnius befindet sich der geographische Mittelpunkt Europas. Kann die Geschichte Litauens die Beziehung zwischen Ost und West beeinflussen? (Foto: Barth/.rufo)
Berlin. Geschichtspolitik ist Zukunftspolitik. Das ist, wie überall woanders, auch in Litauen der Fall. Die Diskussion will den Blick auf ein kleines Land lenken, das sich schon seit jeher zwischen den Fronten wiederfand.
Die Europäische Akademie Berlin, die Deutsch-Litauische Gesellschaft und das Deutsch-Litauische Forum laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung, um die Pufferrolle zu analysieren, die Litauen in den letzten Jahrhunderten als Spielball zwischen den Mächten zukam.

Spielball fremder Interessen und Selbstfindung


Schlachten der Ritter des Deutschen Ordens gegen polnische Machtansprüche, die Gläubigen gegen die Heiden und zu guter Letzt Braun gegen Rot. Litauen war schon immer das Opfer zweier verschiedener Interessen und suchte am Ende seine eigene Identität.

Auch heute spielt Litauen tapfer seine Rolle zwischen den Fronten. Dieses Mal ist es die Rolle des Bollwerks an den Außengrenzen der Europäischen Union. Deshalb wirft die Veranstaltung die Frage auf, inwiefern Geschichtsverständnis auch wegweisend für eine vernünftige Zukunftspolitik sein kann.

Wann und wo:
28.11.2011, 19,30 Uhr – Berlin, Europäische Akademie, Bismarckallee 46/48

Anmeldung unter:
eab@eab-berlin.eu
Über diese Rückbesinnung Litauens in Bezug auf die aktuelle Innen- und Außenpolitik werden ausgewiesene Experten und Kenner des Landes debattieren, unter anderem über die Frage, inwiefern die Erfahrungen Litauens zu einer effektiveren Ost-West-Beziehung führen können.

Selbstverständlich sind Sie im Anschluss an die Veranstaltung auch wieder auf das obligatorische Gläschen Wein eingeladen. Um Anmeldung bis 25.11.2011 wird gebeten.