Donnerstag, 13.11.2008

Baikalsee als Weltnaturerbe - der See der Superlative

Weit und groß und romantisch - der Baikalsee (Foto: Deeg/.rufo)
„Brunnen der Erde“ oder „Perle Sibiriens“ wird der Baikalsee liebevoll genannt. Wer ihn gesehen hat, versteht warum. Er bietet landschaftliche, biologische und klimatische Superlative - und ein Fünftel des Süßwassers der Welt.
Mitten in Sibirien erstreckt sich der Baikalsee sichelförmig über eine Länge von 637 km (etwa die Strecke Berlin - München). Der Baikal ist der See der Superlative.

Die Gesamtfläche des Sees beträgt 31.500 km², er ist der tiefste Süßwassersee der Erde mit 1.637 Metern, er ist der älteste mit mehr als 25 Mio. Jahren und er ist der schönste See, wenigstens für die, die dort wohnen und die ihn kennen.

Eine große Zahl von endemischen Pflanzen und Tieren lebt nur im und am Baikalsee, so die Baikalsee-Robben, von denen bis heute niemand weiss, wie sie in den See gekommen sind.

Die Burjaten nannten ihn Baikal - „das heilige Meer“.

Der Baikal fasziniert zu jeder Jahreszeit: majestätische Meeresstille vor den schneebedeckten Gipfeln am Horizont im Sommer, buntes Blätterspiel, unberechenbare Winde und stürmischer Wellengang im Herbst.
Das besondere Klima des Baikalsees gibt bis heute viele Rätsel auf.

Seit Sommer 2008 erforscht eine russische Tieftauchexpedition den See.

Mehr zum Baikalsee und russischen Regionen finden Sie auf den Russland-Miniportalen.