Dienstag, 04.07.2017

Geschichte Russland: Aus Königsberg wird Kaliningrad

St. Petersburg. Am 4. Juli 1946 bekam die ehemalige Hauptstadt Ostpreußens den Namen Kaliningrad. Als Vorwand diente der Tod des sowjetischen Staatsoberhaupts Michail Kalinin.
Zu der Zeit war gerade beschlossen worden, die deutschen Ortsnamen im (damals noch) Gebiet Königsberg umzubennen. Kalinins Tod kam dafür gerade richtig. Dabei hatte er niemals im Leben igrendeine Verbindung zu der Stadt am Pregel gehabt, die fortan Kaliningrad hieß.

Und noch ein paar Ereignisse aus der Welt der Luft- und Seefahrt, die an diesem Tag passierten: Am 4. Juli 1957 vollführte das Passagierflugzeug Il-18 seinen ersten Flug.
Ein Jahr später wurde auf dem Atom-U-Boot „Leninscher Komsomol“ der erste Kernreaktor in Betrieb genommen. Bei einem Reaktorunglück auf dem U-Boot K-19 kamen 1961 acht Menschen ums Leben.

(sb/.rufo)



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