Mittwoch, 26.07.2017

Geschichte Russland: Birkenrindenurkunden gefunden

St. Petersburg. Am 26. Juli 1951 machten Nowgoroder Archäologen einen Fund, der ein ganz neues Licht auf das Alltagsleben im mittelalterlichen Russland wirft – die Birkenrindenurkunden waren zumeist private Briefe und Mitteilungen aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten.
Die ältesten dieser auf Birkenrinde festgehaltenen Dokumente stammen aus dem 11., die jüngsten aus dem 16. Jahrhundert. Verfasst wurden sie in einem Altnowgoroder Dialekt, der sich stark von der damaligen Schriftsprache unterschied.

Im Laufe der Jahre wurden etwa 1.000 Birkenrindenurkunden entdeckt; ihre Verbreitung beschränkt sich auf Nowgorod und Umgebung. Ungewöhnlich für jene Zeit war, dass auch Frauen zu den Briefschreibern gehörten.

Am 26. Juli 2010 wurde in Moskau ein absoluter Hitzerekord aufgestellt. Um 16 Uhr Ortszeit zeigte das Thermometer 37,2 Grad Celsius an - so warm war es zuletzt 1920 gewesen.
Am selben Tag trat ein Gesetz in Kraft, das Autofahrern jeglichen Alkoholkonsum verbietet. In Russland gilt seitdem null Promille am Steuer.

(sb/.rufo)



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