Donnerstag, 18.05.2017

Geschichte Russland: Deportation von der Krim

St. Petersburg. Am 18. Mai 1944 begann die Deportation von Tataren, Deutschen, Armeniern, Bulgaren und Griechen von der Krim. Mehr als 200.000 Krimtataren wurden damals nach Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Sibirien zwangsumgesiedelt.
Erst 1989 wurden die Deportierten in ihren Rechten wiederhergestellt. Heute leben auf der Krim wieder etwa 250.000 Tataren. In der Ukraine ist der 18. Mai ein nationaler Trauertag.

1906 zog in Russland mit dem Kinematograph die damals neueste aller Künste ein, die Lenin später als die „wichtigste aller Künste“ für die Sowjetmacht deklarierte. Am Newski Prospekt 46 öffnete Russlands erstes Lichtspielhaus seine Pforten.

1935 kam es an diesem Tag zu einem Flugzeugabsturz. Nicht irgendein einfaches Fluggerät stürzte vom Himmel, sondern die nach dem Schriftsteller Maxim Gorki benannte Riesenmaschine Ant-20. Das 42 Tonnen schwere Unikat mit einer Spannweite von 63 Metern war damals das größte Flugzeug des Landes.

Bei dem Unfall kamen 49 Menschen ums Leben. Am Tag zuvor hatte noch der Autor des „Kleinen Prinzen“ Antoine de Saint-Exépury als Passagier in der gigantischen Maschine gesessen. Wie das Schicksal so spielt, kam der auch als Pilot bekannte französische Schriftsteller 1944 bei einem Aufklärungsflug ums Leben.
Am 18. Mai 2005 gewann ZSKA Moskau als erster brussischer Fußballverein den UEFA-Cup. In Lissabon wurde Sporting im heimischen Stadion mit 3:1 besiegt.

(sb/.rufo)


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