Samstag, 12.08.2017

Geschichte Russland: Der Untergang der „Kursk“

St. Petersburg. Der 12. August 2000 ist ein schwarzer Tag in Russlands neuester Geschichte. In der Barentssee sank nach einer Explosion das Atom-U-Boot „Kursk“ Eine dramatische Rettungsaktion verlief erfolglos – alle 118 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.
Das Unglück ereignete sich während eines Manövers. Wie sich später herausstellte, war ein Torpedo explodiert.

Die russische Flottenführung gab die Havarie erst zwei Tage später zu, als der internationale Druck keinen anderen Ausweg mehr zuließ.

Dementsprechend spät lief die Rettungsaktion an, an der sich auch britische und norwegische Kräfte beteiligten.

Die Bergung der Leichen konnte erst im Herbst desselben Jahres erfolgen. Die Reste der „Kursk“ wurden ein Jahr später gehoben.

(sb/.rufo)



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