Samstag, 22.10.2016

Geschichte Russland: Eine harte Nuss geknackt

St. Petersburg. Am 22. Oktober 1702 eroberte Peter I. mit seinen Truppen die schwedische Festung Noteburg am Austritt der Newa aus dem Ladogasee. Dieser Erfolg lieferte den Schlüssel zum erfolgreichen Vordringen an die Ostsee. Kein Wunder, dass Peter die Festung sofort in „Schlüsselburg“ umbenannte.
Die alte Nowgoroder Festung Oreschek („Nüsschen“) war 1611 in die Hand der Schweden übergegangen. Mit ihrer Eroberung im Oktober 1702 war für Peter I. der Weg newaabwärts offen, wo er im Mai des folgenden Jahres die neue Hafenstadt St. Petersburg gründen sollte.

Schlüsselburg war ein berüchtigtes zaristisches Gefängnis. Die Insel behielt ihren Namen bis 1944, als sie in Petrokrepost umbenannt wurde.


Am 22. Oktober 2009 erhielten die drei bekannten russischen Menschenrechtler Ludmila Alexejewa, Sergej Kowaljow und Oleg Orlow vom Europaparlament den renommierten Sacharow-Preis verliehen.


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