Donnerstag, 14.09.2017

Geschichte Russland: Napoleon zieht in Moskau ein

St. Petersburg. Am 14. September 1812 zog Napoleons Armee in der alten Hauptstadt Moskau ein. Die Bewohner hatten die Stadt verlassen und keiner überreichte dem stolzen Bonaparte die Schlüssel der Stadt. Noch am selben Tag brach ein Feuer aus, das fast ganz Moskau verwüstete. Napoleon war bald gezwungen, die Stadt zu verlassen.
Der Aufgabe Moskaus folgte ein langer, schwerer Rückzug der Franzosen. In der berühmten Schlacht an der Beresina im November wurden die Reste der „Großen Armee“ entweder vernichtet oder gefangen genommen. Nur wenigen Soldaten gelang es, sich bis Ende Dezember aus dem Land zu retten.

Napoleon hatte seinen Feldzug gegen Russland auf drei Jahre ausgelegt. 1812 wollte er die westlichen Territorien erobern, 1813 Moskau und 1814 schließlich St. Petersburg. Seine Niederlage eröffnete Europa den Weg in die nationale Befreiungsbewegung.

Am 14. September 2008 stürzte eine Boeing-737 beim Landeanflug auf Perm im Ural ab. Alle 88 Personen an Bord kamen ums Leben. Der erste Absturz einer Boeing in Russland geht auf einen Pilotenfehler zurück.

(sb/.rufo)



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