Sonntag, 27.08.2017

Geschichte Russland: Tag des Kino, Brand und Erdbeben

St. Petersburg. Am 27. August wird in Russland das Kino geehrt. An diesem Tag war 1919 die Filmindustrie verstaatlicht und unter die Regie des Volkskommissariats für Bildung gestellt worden. 2000 brannte der Moskauer Fernsehturm, 2008 bebte am Baikalsee mächtig die Erde.
Für Lenin war das Kino nicht einfach eine Unterkategorie der Kunst, sondern „die wichtigste aller Künste“, derer seine Partei sich zu Propagandazwecken bediente.

Die Premiere des ersten russischen Films hatte am 15. Oktober 1908 stattgefunden. Der Streifen war ganze sieben Minuten lang. Der erste Farbfilm war dann 1925 nicht irgendeiner, sondern Eisensteins weltberühmter „Panzerkreuzer Potjomkin“.

Am 27. August 2000 brannte der Fernsehturm von Ostankino, was sich thematisch durchaus an die vorhergehende Information anschließt.

In 460 Metern Höhe (der Turm misst insgesamt 537 Meter) war es zu einem Kurzschluss gekommen, worauf sich ein Kabelbrand entwickelte. Das Feuer konnte erst am nächsten Tag gelöscht werden. Bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben.
Am 27. August 2008 gab es auf dem Grund des Baikalsees ein mächtiges Erdbeben von Stärke 9 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag 30 Kilometer von Baikalsk und 65 km von Irkutsk entfernt. Trotz der ungeheuren Stärke gab es kaum Zerstörungen und keine Toten oder Verletzte.

(sb/.rufo)



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