Mittwoch, 29.03.2017

Geschichte Russland: Viele Tote bei Explosion in Metro

St. Petersburg. Am 29. März 2010 starben bei zwei Explosionen in der Moskauer Metro 40 Menschen, 80 wurden verletzt. Die Bomben hatten Selbstmordattentäterinnen gezündet.
Die Explosionen ereigneten sich mitten in der morgendlichen Stoßzeit: Die erste erfolgte um 7.57 Uhr in der Station "Lubjanka", der zweite um 8.36 Uhr am "Park Kultury".

Die Verantwortung für die Anschläge übernahm der kaukasische Warlord Doku Umarow. Sie sollen ein "Racheakt" für Antiterroroperationen von russischen Sicherheitskräften gewesen sein, bei denen kurz zuvor 18 Separatisten und vier Zivilisten getötet worden waren.
1847 begann der spätere weltberühmte Schriftsteller und damals 19 Jahre junge Lew Tolstoi am 29. März mit dem Tagebuchschreiben. Diese Angewohnheit behielt er bis ans Lebensende bei. In Tolstois Werkausgabe füllen sie 13 Bände.
Ein weiteres Ereignis aus der Welt der schönen Künste: 1879 wurde in Moskau Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ uraufgeführt. Das vom Konservatorium inszenierte Stück lief damals auf der Bühne des Kleinen Theaters.

(sb/.rufo)



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