Dienstag, 29.08.2017

Russland Geschichte: Aus für Atomwaffentestgelände

St. Petersburg. Am 29. August 1991 wurde das Atomwaffentestgelände im kasachischen Semipalatinsk geschlossen. Am gleichen Tag des Jahres 1949 war hier zum ersten Mal eine Atomwaffe getestet worden.
Am 21. August 1947 war beschlossen worden, 170 Kilometer von der Stadt Semipalatinsk entfernt ein Atomwaffentestgelände anzulegen. Die Sowjetunion stand damals im atomaren Wettlauf mit den USA unter immensem Zeitdruck.

Am 29. August 1949 wurde in der kasachischen Steppe erstmals eine Atombombe gezündet. Bis 1962 erfolgten die Tests über der Erde, ab 1963 unterirdisch. Der letzte Test fand hier im Oktober 1989 statt.
Am 29. August 1999 bekam der weltbekannte sowjetische Stabhochspringer Sergej Bunka im ukrainischen Donetzk ein Denkmal gesetzt. 2008 gewann der FC Zenit St. Petersburg gegen Manchester United den UEFA-Pokal und holte ihn damit (nach ZSKA Moskau 2005) zum zweiten Mal nach Russland.


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