Freitag, 15.09.2017

Russland Geschichte: Bulldozer-Ausstellung Moskau

St. Petersburg. Am 15. September 1974 organisierte eine nonkonformistische Künstlergruppe auf einer Wiese im Moskauer Stadtteil Beljajewo eine nicht genehmigte Ausstellung ihrer Bilder. Die Machthaber reagierten mit rigiden Sanktionen.
Als Initiatoren der Aktion traten der Künstler Oskar Rabin und der Sammler Alexander Gleser auf. Als Antwort auf diesen Versuch, für die freie Kunst einzustehen, rückten Bulldozer an.

Die zu Matsch gefahrenen Leinwände wurden mit Wasser übergossen und schließlich auf einem Scheiterhaufen verbrannt.
Die mutige Session ging als „Bulldozer-Ausstellung“ in die (Kunst-) Geschichte ein.

(sb/.rufo)



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