Sonntag, 20.08.2017

Russland Geschichte: Die Fontänen von Peterhof

St. Petersburg. Am 20. August 1721 wurden die berühmten Springbrunnen und Kaskaden in Peterhof erstmals in Betrieb genommen. Heute funktionieren in der ehemaligen Sommerresidenz der russischen Zaren 173 Fontänen und drei Kaskaden. 1990 erklärte die UNESCO das Ensemble zum Weltkulturerbe.
Die Idee, an dieser Stelle, 29 Kilometer von St. Petersburg, eine Sommerresidenz anzulegen, geht auf den Stadtgründer Peter I. zurück. Vernarrt in Wasser und Meer, wollte er am Südufer des Finnischen Meerbusens ein Musterbeispiel für Garten- und Wasserarchitektur anlegen. Am 20. August 1721 wurden in seiner Anwesenheit erstmals die Wasserspiele in Gang gesetzt.

Von der Wasserseite kommend, eröffnet sich dem heutigen Besucher über den Meereskanal ein herrlicher Blick auf das auf einer 16 Meter hohen Anhöhe gelegene Große Schloss.

Kaskaden führen von dort hinab zur weltberühmten Samson-Fontäne. Rechts und links im Park schließen sich weitere Springbrunnen an. Peterhof gehört ohne Zweifel zu den schönsten Architektur- und Landschafts-Ensembles der Welt.

(sb/.rufo)



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