Sonntag, 05.04.2020

Russland Geschichte: Ein kriegerischer Tag

St. Petersburg. Was haben Alexander Newski, ein „roter Offizier“ und Japan miteinander zu tun? In allen drei Fällen geht es um den 5. April und um Krieg, auch wenn zwischen dem ersten und dem letzten Ereignis 700 Jahre liegen.
Fürst Alexander von Nowgorod verteidigte im 13. Jahrhundert Russlands Nordwesten gegen ausländische Eindringlinge. 1240 schlug er mit seinem Heer die Schweden an der Newa. Diesem Ereignis verdankt er seinen Namen „Newski“ – „von der Newa“. Am 5. April 1242 erwischte es dann den deutschen Ritterorden. Die legendäre „Eisschlacht auf dem Peipussee“ hatte die Fixierung der Nordwestgrenzen Russlands zur Folge.

Am 5. April 1918 trat der ehemalige Offizier der Zarenarmee Michail Tuchatschewski der Partei der Bolschewiki bei und in die Roten Armee ein, an deren Aufbau er maßgeblich beteiligt war. Wie viele „Bolschewiki der ersten Stunde“ fiel auch Tuschatschewski in den 1930er Jahren den stalinschen Säuberungen zum Opfer.

1945 kündigte die Sowjetunion den Nichtangriffspakt mit Japan auf. Damit war der Weg frei zur Vorbereitung auf den sowjetischen Kriegseintritt in Asien, der bei der Krimkonferenz von Jalta vereinbart worden war.

(sb/.rufo)



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