Samstag, 02.05.2020

Russland Geschichte: Katharina II. geboren

St. Petersburg. Am 2. Mai 1729 erblickte Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst das Licht der Welt. Eigentlich sollte sie lediglich dem russischen Thronfolger Peter als Gemahlin dienen. Indessen verwandelte sich die schlaue Fieke, wie man sie im Elternhaus nannte, in die Kaiserin Katharina II. (auch die Große betitelt), eine der schillerndsten Herrscherfiguren Russlands.
Mit 16 kam der Sprössling aus einem verarmten deutschen Adelshause nach St. Petersburg, wo man sie mit dem Thronfolger Peter verheiratete. Die beiden mochten sich von Anfang an nicht, und in ihrem Kummer steckte Katharina ihre ganze Energie in den Erwerb einer soliden Bildung.

Dies half der „aufgeklärten Herrscherin“ später, mit den europäischen Geistesgrößen ihrer Zeit wie etwa Voltaire und Diderot Korrespondenz zu führen.

Nach einer Palastrevolte gegen ihren Gatten Peter III. kletterte sie 1762 selbst auf den russischen Thron. Ihre Regierungszeit wird in Russland gern euphorisch als „goldenes Zeitalter“ bezeichnet.
Golden oder nicht, sei dahingestellt. Von den vielen Ereignissen ihrer Herrschaft seien an dieser Stelle lediglich die Polnischen Teilungen und die Gründung der Eremitage in St. Petersburg erwähnt.

(sb/.rufo)



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