Montag, 30.03.2020

Russland Geschichte: Russland verkauft Alaska

St. Petersburg. Am 30. März 1981 war die Welt geschockt, als sie vom Attentat eines geistig verwirrten Mannes auf US-Präsident Ronald Reagan erfuhr. Bleiben wir in Amerika: Als die USA 1867 mit Russland den Kaufvertrag über Alaska schlossen, ahnten die Amerikaner noch nicht, was für ein Schnäppchen sie damit gemacht hatten.
Russland wollte die Exklave jenseits der Beringstraße loswerden, denn im Falle eines Krieges wäre es unmöglich gewesen, das 1,5 Millionen Quadratkilometer große, aber damals nur von 600(!) Kolonisten besiedelte Gebiet zu halten. Zudem wandten sich die russischen Machtinteressen damals immer mehr dem Amur-Gebiet und Mittelasien zu.

Amerika wollte Alaska zunächst gar nicht haben. Für den Kauf stimmte der Senat dann auch mit nur einer Stimme Mehrheit. Für 7,2 Millionen Dollar wechselte das raue Land im hohen Norden den Besitzer.

Als in Alaska dann Gold und reiche Mineralienschätze entdeckt wurden, war Amerika plötzlich voll des Lobes für diesen zunächst so kritisch betrachteten Schachzug von Präsident Andrew Johnson.

(sb/.rufo)



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