Donnerstag, 30.01.2020

Russland Geschichte: S-13 versenkt Wilhelm Gustloff

Moskau. Am 30. Januar 1945 eroberte die Sowjetische Armee 150 Ortschaften in Ostpreußen und das sowjetische U-Boot S-13 versenkte das Passagierschiff "Wilhelm Gustloff" , das mit etwa 10.300 Flüchtlingen an Bord auf der eisigen Ostsee auf dem Weg von Danzig nach Westen war. Es konnten nur 1.239 Menschen gerettet werden.
Nach sowjetischer Darstellung war die Wilhelm Gustloff nicht als Passagierschiff einzustufen. Es seien „3.800 deutsche Seeleute und 6.000 Offiziere samt Familien“ und damit „die Elite der deutschen U-Boot-Flotte“ vernichtet worden.

Nach deutschen Dokumenten waren 1.500 Wehrmachtsangehörige an Bord, darunter Kadetten der 2. U-Boot-Lehrdivision, Marinehelferinnen und zahlreiche Verwundete. Alle anderen Passagiere waren Zivilisten.

Der Kommandeur des U-Bootes S-13, Alexander Marinesko wurde im Jahre 1990 posthum zum Helden der Sowjetunion ernannt.

(jst/.rufo)


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