Mittwoch, 05.07.2017

Russland Geschichte: Schlacht bei Kursk

St. Petersburg. Am 5. Juli 1943 begann die letzte Großoffensive der Wehrmacht auf dem Gebiet der Sowjetunion. Ihr Scheitern war vorprogrammiert, denn diesmal war die Rote Armee auf den Schlag vorbereitet. Die Schlacht am Kursker Bogen leitete den endgültigen Übergang zur Offensive der Sowjets ein.
Hitlers Oberkommando hatte die Aktion „Zitadelle“ getauft. Um die verloren gegangene Initiative an der Ostfront wieder an sich zu reißen, kamen 50 Divisionen mit etwa 900.000 Mann zum Einsatz. Die sowjetische Führung war rechtzeitig von den Plänen des Gegners informiert und konzentrierte an dem weiten Frontabschnitt mehr als 1,3 Millionen Soldaten.

Nach wochenlangen erbitterten Kämpfen hatte die Rote Armee die Einheiten der Wehrmacht um ca. 150 Kilometer zurückgedrängt. In Moskau ertönte zu Ehren der Befreiung von Orjol und Belgorod erstmals Festsalut.

Nach der Schlacht am Kursker Bogen hatte sich das Kräfteverhältnis an der Front endgültig zu Gunsten der Sowjetarmee verschoben.

(sb/.rufo)



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