Montag, 03.07.2017

Russland Geschichte: Truppenabzug von Kuba

St. Petersburg. Am 3. Juli 1993 verließ die letzte russische Truppeneinheit Kuba. Damit ging die jahrzehntelange militärische Dominanz der Sowjetunion auf Castros „Insel der Freiheit“ zu Ende. An diesem Tag im Jahre 1996 wurde Boris Jelzin ein zweites Mal zum Präsidenten Russlands gewählt.
Wegen des sowjetischen Engagements auf Kuba war der Kalte Krieg Anfang der 1960er Jahre fast zu einem heißen eskaliert. Noch in den 1980er Jahren hatte die UdSSR jährlich 1,3 Milliarden Dollar in die Militärhilfe für den Konkurrenten der USA vor deren eigener Haustür gepumpt. Anfang der 90er Jahre waren es dann nur noch 500 Millionen.

Doch nun zu Boris Jelzin: Für seine Wahl zur zweiten Amtszeit musste er im Gegensatz zur Erstwahl von 1991 alle Energie aufbringen, die er nur hatte.

Sein schärfster Konkurrent war der Kommunist Gennadi Sjuganow. Erst im zweiten Wahlgang konnte Jelzin die Wahl mit 53,82 Prozent für sich entscheiden; für Sjuganow stimmten 40,31 Prozent.

(sb/.rufo)



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