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| Ursula Rossmeisel, 1946 nach Russland verschleppt (foto: C. Riedel/SPZ) | |
Mittwoch, 08.06.2005
Für Weiße Nächte: Juni-Ausgabe der SPZ erschienen
St. Petersburg. Die Juni-Nummer der St. Petersburgischen Zeitung ist ausgeliefert. Diesmal berichtet das Blatt u.a. über eine 1946 nach Russland verschleppte Deutsche, die bis heute nicht wieder nach Hause kam.
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Ursula Rossmeisel lebt heute unter ärmlichen Bedingungen als Staatenlose in Nachodka an der Pazifikküste. Dort ist sie auf ihrer lebenslangen Odyssee quer durch die ehemalige Sowjetunion - über Riga, Leningrad, Archangelsk und Tadschikistan – vor über einem Jahrzehnt gestrandet. Warum sie früher nicht ihren Wunsch einer Heimkehr nach Deutschland in die Tat umsetzen konnte, hat SPZ-Autorin Cornelia Riedel in einer Reportage nachgezeichnet.
Ebenfalls mit ihrem Schicksal nicht recht zufrieden sind die russlanddeutschen Familien, die Ende der 90er Jahre in die mit 10 Mio. Mark aus Deutschland gebaute „Mustersiedlung“ Strelna-Neudorf in St. Petersburg zogen. Was an dem Projekt schief lief und läuft, hat René Kuhn aufgeschrieben.
Themen und Getränke für die Weißen Nächte
Die Weißen Nächte, die Tourismus-Hochzeit in St. Petersburg, haben begonnen. Daran kam auch die SPZ bei der Themenauswahl nicht vorbei: Eugen von Arb wirft einen kritischen Blick auf den Zustand der Newa-Brücken, die nächstens vor dem pastellfarbenen Himmel hochgeklappt, das Petersburg-Symbol schlechthin bedeuten.
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Und damit der Petersburger Sommer auch durchweg angenehme Erinnerungen hinterlässt, hat die SPZ-Redaktion in ihrer Service-Beilage „Planet Piter“ ein relativ seltenes,aber perfekt passendes Getränk einem gründlichen Test unterzogen: „Weißes Bier für weiße Nächte“ - wir probierten und verglichen vier russische Weizenbiersorten. Und erlebten dabei so manche Überrraschung.
Allen SPZ-Lesern wünschen wir hingegen eine spritzige Lektüre!
(ld/rufo)
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