Donnerstag, 10.10.2002

Alexander Woloschin

Alexander Woloschin ist ein Überlebenskünstler, unter Jelzin Chef der Präsidialadministration ist er inzwischen Aufsichtsratschef bei Norilsk Nickel (Foto: Ballin/.rufo)
Leiter der Komission zur Schaffung eines internationalen Finanzzentrums in Russland.

Zitat: „Man darf auf nichts verzichten, solange man noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.“
Geboren: 3. März 1956 in Moskau.
Laufbahn: Lokführer-Assistent. Akademie für Außenhandel der UdSSR. Finanzfachmann. Präsident der Föderalen Wertpapiergesellschaft. Leiter der russischen Präsidialverwaltung. Aufsichtsratschef zuerst bei RAO EES Rossii, dann bei Norilsk Nickel. Soll den Aufbau eines internationalen Finanzzentrums in Russland leiten.
Freunde: Boris Beresowski. Valentin Jumaschew, Tatjana Jumaschewa. Michail Kassjanow. Gleb Pawlowski. Iwan Rybkin. Alexander Mamut, Roman Abramowitsch.
Feinde: Wladimir Gussinski. Alexander Ruzkoi. Sergej Iwanow. Jewgeni Primakow, Juri Luschkow.
Skandale: Woloschin soll (zusammen mit Boris Beresowski) für den betrügerischen Bankrott der Tschara-Bank gesorgt haben, auf der viele Moskauer Intellektuelle ihre Sparguthaben hatten.
Familie: Zum zweiten Mal verheiratet. Hat einen Sohn aus erster Ehe und eine Tochter aus zweiter Ehe.
Hobbies: Workaholic.