Freitag, 25.03.2005

Felix Kulow

Leiter der Direktion zur Entwicklung von Wasserkraft in Kirgisien

Zitat: „Ich rufe dazu auf, auf Racheakte zu verzichten und in keiner Weise Gewalt anzuwenden.“
Geboren: Felix Scharschenbajewitsch Kulow, am 29. Oktober 1948 in Bischkek.
Laubahn: 1967 Milizionär. 1987 bis 1992 Innenminister. 1991 klare Haltung gegen den Augustputsch. 1992 Vizepräsident. 1993 bis 1997 Gouverneur des (für Drogenanbau bekannten) Gebietes Tschu, im gleichen Jahr zum Geheimdienstchef ernannt. Generalleutnant. Im April 1998 zum Bürgermeister von Bischkek gewählt, trat aber im 1999 zurück und wurde Vorsitzender der Partei „Würde“. Präsidentschaftskandidat gegen Askar Akajew. Nach der Tulpenrevolution kurzfristig mit Kurmanbek Bakijew verbündet - Aufstieg zum Premierminister, danach wieder in der Opposition. Leiter der Direktion zur Entwicklung der Wasserkraft in Kirgisien
Freunde: Ex-Außenministerin Rosa Otunbajewa. Generalmajor Omurbek Suwanalijew (Gouverneur der Region Narynsk)
Feinde: Askar Akajew, Mairam Akajewa, ambivalentes Verhältnis zu Kurmanbek Bakijew
Skandale: Nachdem er bei den Präsidentschaftswahlen 2000 kandidieren wollte, wurde er verhaftet und nach einer kurzzeitigen Freilassung 2001 wegen Amtsmissbrauch und Veruntreuung von Staatseigentum zu insgesamt 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Am 24.3.2005 wurde er aus dem Gefängnis befreit.
Familie: Verheiratet, zwei Kinder.
Hobbies: War in seiner Jugend Boxer.