Bis 2005 leitete Gennadi Fadejew die Russische Eisenbahn AG, RZD (Foto: Ballin/.rufo)
Aktualisiert 30.04.2008 18:32
Gennadi Fadejew
Rentner. Ex-Vorsitzender der Eisenbahn AG RZD.
Zitat: „Vorschläge, die Eisenbahn in mehrere Aktiengesellschaften umzuwandeln, zielen auf den Zerfall des Staates durch den Zerfall seiner Eisenbahn ab.“ Geboren: Gennadi Matwejewitsch Fadejew; 10.04.1937 in Schimanowsk (Gebiet Amur). Laufbahn: Absolvent des Eisenbahninstituts in Chabarowsk. Aufstieg vom Abteilungsleiter der regionalen Eisenbahnverwaltung Ostsibiriens zum Stellv. Eisenbahnminister der UdSSR. Russischer Eisenbahnminister. Vorsitzender der Eisenbahn AG RZD. Regierungsberater unter Michail Fradkow bis September 2007. Im Januar 2008 nicht mehr von der Regierung für den Vorstand der Eisenbahn AG aufgestellt. Freunde: Der deutsche Ex-Verkehrsminister Kurt Bodewig. Wadim Morosow (Vize-Präsident der RZD). Ex-Eisenbahnminister Nikolai Aksjonenko gehörte bis zu seinem Tod ebenfalls zu Fadejews Freunden. Feinde: Ex-Verkehrsminister Sergej Frank und Justizminister Wladimir Ustinow. Skandale: Fadejews Schwiegersohn Pawel Koslow wird vorgeworfen, administrative Ressourcen genutzt zu haben, um eine Monopolstellung in seinem Business zu erlangen. Koslow ist Chef einer Versicherungsgruppe, die sich auf Eisenbahnen spezialisiert hat. Familie: Verheiratet, hat zwei Töchter. Hobbies: Keine bekannt.
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)