Wladislaw Surkow gilt als die graue Eminenz im Kreml (Foto: uralpolit.ru)
Aktualisiert 04.01.2012 16:15
Wladislaw Surkow
Russischer Vize-Premier.
Zitat: „Der Westen muss uns nicht lieben.“
Geboren: 21. September 1964 in Solnzewo, Gebiet Lipezk.
Laufbahn: Studium am Moskauer Institut für Kultur nicht abgeschlossen. Arbeit in der Reklameabteilung von „Menatep“, Präsident der „Russischen Assoziation der Reklametreibenden“. Arbeitete als Lobbyist in der Duma. Wechsel zur Alfa-Bank. Lange Jahr stellvertretender Leiter der Präsidialadministration, galt in dieser Funktion als Chefideologe des Kremls. 2011 zum Vize-Premier befördert.
Freunde: Wadim Boiko (Ex-Kollege bei Alfa und in der Präsidialadministration). Die Oligarchen Michail Fridman und Pjotr Awen (beide Alfa-Bank)
Skandale: Gilt als einer der begabtesten Lobbyisten Russlands. Hat erst zahlreiche Duma-Abgeordnete gekauft, um verschiedene für seine Kunden günstige Gesetze durchzusetzen. Wurde 1999 in die Präsidialadministration geholt, um Jelzin zu retten. Tatsächlich gelang es ihm, das Impeachment-Verfahren gegen den Präsidenten abzuwenden. Dabei soll er zahlreiche Abgeordnete mit dem Geld von Alfa bestochen haben.
Familie: Verheiratet, drei Kinder.
Hobbys: Gitarre spielen. Liebt teure Autos und Luxus.
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)