Laufbahn: Abschluss der juristischen Fakultät an der staatlichen Leningrader Schdanow-Uni. Aufstieg zum stellvertretenden Staatsanwalt der Stadt St. Petersburg. Wechsel in den Apparat des Generalgouverneurs für Nordwestrussland. Staatsanwalt von St. Petersburg. Direktor des russischen Gerichtsvollzieherdienstes. Generalgouverneur des Ural-Gebiets. Generalgouverneur von Nordwestrussland.
Freunde:Dmitri Medwedew, Justizminister Alexander Konowalow.
Skandale: Im Dezember 1999 erhält Winnitschenko als Vize-Staatsanwalt der Stadt St. Petersburg zusammen mit seinem Vorgesetzter Iwan Sydoruk vom Kollegium der Generalstaatsanwaltschaft einen strengen Verweis. Die beiden Beamten seien „persönlich dafür verantwortlich, dass sich die Stadt in die kriminelle Hauptstadt Russlands verwandelt“ habe, so der Verweis. Ihnen wird eine Gnadenfrist eingeräumt, um die Lage zu ändern.
Laufbahn: Wehrdienst. Hochschulabschluss als Chemiker. Arbeit bei der Alfabank, zuständig für die Kontakte zu staatlichen Organen. Vizechef der Territorialverwaltung des russischen Präsidenten. Vizechef, später Leiter der Abteilung für Innenpolitik in der Präsidialverwaltung. Wahl in den Parteivorstand von „Einiges Russland“.
Feinde:Georgi Boos (Goworun soll für dessen Ablösung nach den Protesten in Kaliningrad gesorgt haben)
Skandale: Seine erste Frau Tatjana Woloschinskaja sitzt für die LDPR in der Duma. Ihre Aufnahme in die Kandidatenliste der LDPR soll Medienberichten nach auf ausdrücklichen Wunsch Goworuns erfolgt sein.
Freunde: Pawlo Lasarenko, den sie verriet, sonst nur Verbündete. Der einzige wahre Freund - die eigene Mutter.
Feinde: Präsident Viktor Janukowitsch. Ex-Präsident Leonid Kutschma und dessen Präsidialamtschef Medwedtschuk. Ihr ehemaliger Verbündeter Viktor Juschtschenko und viele andere.
Skandale: 2011 muss sie sich wegen des Abschlusses eines für die Ukraine unvorteilhaften Gasvertrags mit Russland vor Gericht verantworten. Wegen Amtsmissbrauchs wird sie zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Familie: Verheiratet, hat eine Tochter und einen englischen Hardrocker als Schwiegersohn.
Laufbahn: Abschluss am Technologieinstitut für Leichtindustrie in Dschambul. Arbeit in einer Fabrik für Kunsthandwerk. In Grosny steigt er vom Fabrikarbeiter zum Generaldirektor der Fabrik auf. Mitbegründer einer sowjetisch-italienischen Möbelfabrik und einer Bank. Chef der Wirtschaftssonderzone „Inguschetien“. Duma-Abgeordneter für die LDPR, Vizechef der Duma. Präsident der staatlichen Ölgesellschaft Slawneft, nach seiner Entlassung gründet er den Ölkonzern Russneft. Nach Steuerbetrugsvorwürfen verliert er 2007 die Kontrolle über den Konzern und setzt sich nach London ab, gewinnt den Konzern aber 2010 wieder zurück.
Skandale: 2007 flieht Guzerijew aus Russland, nachdem die Staatsanwaltschaft ihm Steuerbetrug und Geldwäsche vorwirft. Seinen Konzern Russneft stößt er für 3 Mrd. USD an Oleg Deripaska ab. Drei Jahre später werden die Ermittlungen gegen ihn eingestellt und die Vorwürfe aufgehoben. Guzerijew kehrt aus London nach Russland zurück.
Feinde: Der von Mafiagerüchten umgebene ehemalige Aluminiumkönig Anatoli Bykow. Oleg Deripaska.
Skandale: Gewinnt 2002 in der zweiten Runde die Gouverneurswahlen von Krasnojarsk. Vorausgegangen ist einer der schmutzigsten Wahlkämpfe in Russland überhaupt. Die Kandidaten überhäufen sich gegenseitig mit echtem und falschem kompromittierendem Material. Anschließend werden die Wahlergebnisse zweimal annulliert, ehe Chloponin am Ende von Wladimir Putin zum Gouverneur bestimmt wird.
Familie: Verheiratet, eine Tochter.
Hobbys: Ski, Schneemobil und Motorrad fahren. Besitzt eine Harley Davidson. Spielt Fußball und Tennis.
Feinde: Italienische Fans, nachdem das von Hiddink trainierte Südkorea die Italiener 2002 bei der WM in einem skandalträchtigen Spiel aus dem Wettbewerb warf.
Skandale: Hiddink wurde 2007 wegen Steuerhinterziehung von einem niederländischen Gericht zu sechs Monaten Bewährung und einer Geldstrafe von 45.000 Euro verurteilt.
Familie: Seine Lebensgefährtin heißt Elisabeth. Offiziell ist er allerdings noch mit einer anderen Frau verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.
Hobbys: Rockmusik und Motorrad. Hiddink besitzt eine Harley Davidson.
Skandale: Rachmon regiert Tadschikistan seit Anfang der 90er Jahre und zunehmend autoritär. 2007 verbot er seinen Landsleuten Geld für teure Familienfeste auszugeben. Auf diese Art wollte er das Volk zum Sparen zwingen. Wer sich an das Gesetz nicht hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.
Zitat: „Putin sollte endlich erfahrene Wirtschaftsexperten zurückholen in die Regierung statt nur alte Bekannte und Freunde mit Ministerposten zu versehen.“ Geboren: 16. Dezember 1959 in Moskau. Laufbahn: Wirtschaftsstudium am Moskauer Staatsinstitut für internationale Beziehungen, danach Angestellter beim Institut für Wirtschaft des Weltsozialistischen Systems. Karriere bei KGB und FSB, Präsident der National Reserve Bank, Im Vorstand der Kremlpartei „Unser Haus Russland“. Erfolglose Kandidatur um den Posten des Moskauer Bürgermeisters, Duma-Abgeordneter, Geschäftsmann Freunde:Michail Gorbatschow. Andrej Kostin (Chef der VTB) Feinde:Juri Luschkow und die Moskauer Stadtregierung. Kein Freund von Wladimir Putin. Skandale: In Lebedews Zeitung „Moskowski Korrespondent“ wurde ein Artikel über die angebliche Scheidung von Wladimir Putin und seine geplante Heirat mit Ex-Olympiasiegerin Alina Kabajewa gedruckt. Lebedew kritisierte den Artikel und machte die Zeitung dicht – angeblich aus finanziellen Gründen. Familie: Verheiratet, ein Sohn. Hobbys: Fußball. Schwimmen.
Laufbahn: Abschluss als Historiker an der Staatlichen Universität in Grosny. KGB-Laufbahn, Mitglied des Föderationsrats. Stellvertretender Generalgouverneur für Südrussland. Präsident Inguschetiens. Präsidentenberater.
Freunde:Viktor Kasanzew. Pawel Borodin (Sekretär der Union Russland – Weißrussland), Musa Medow (Innenminister Inguschetiens). Ramsan Kadyrow.
Feinde: Die inguschetische Opposition um den inzwischen getöteten Magomed Jewlojew.
Skandale: Tötung des Oppositionellen Magomed Jewlojew durch Sicherheitskräfte Sjasikows. Jewlojew wurde auf dem Flughafen verhaftet, in ein Auto gezerrt und dort erschossen. Nach Angaben der Behörden fiel der Schuss zufällig. Die Opposition spricht von politischem Mord.
Familie: Verheiratet, drei Söhne.
Hobbys: Fußball gucken. Liebt kaukasische Folklore und Tanz.
Zitat: „Wir leiden nicht an Gigantomanie, aber Erster werden wir auf alle Fälle.“
Geboren: 31. Januar 1962 in Leningrad.
Laufbahn: Abschluss des Finanz- und Wirtschaftsinstituts in Leningrad. Mitglied im Komitee für Außenhandelsbeziehungen von St. Petersburg. Hafendirektor. Stellv. Energieminister Russlands. Chef von Gazprom (Gasprom).
Feinde:Rem Wjachirew. Igor Setschin. Julia Timoschenko, Viktor Juschtschenko. Skandale: Zahlreiche skandalträchtige Übernahmen, angefangen von NTW bis hin zur Übernahme eines Mehrheitsanteils am Gasförderkonsortium SakhalinEnergy mit Hilfe staatlichen Drucks.
Familie: Verheiratet. Ein Sohn.
Hobbys: Skilanglauf und -slalom. Fußballfan. Liest historische Bücher.
Zitat: „Ich denke nicht, dass ein Journalist an sich frei sein kann und auch die Presse kann bei uns nicht frei sein.“
Geboren: 21.06. 1958 in der Ortschaft Njaksimwol (Gebiet Chanty-Mansisk).
Laufbahn: 2 Ausbildungen – als Mechaniker und als Jurist. Begann als einfacher Rohrschlosser. Karriere im Komsomol, später in der Partei. Leiter der Steuerinspektion von Kogalym – von dort direkt in den Bürgermeistersessel gewählt. Stellvertretender Gouverneur und Senator von Chanty-Mansisk. Gouverneur von Tjumen. Vorstandsmitglied des „Einigen Russlands“. Chef der Präsidialverwaltung unter Wladimir Putin. Wechsel in die Regierung als Vize-Premier und Leiter des Regierungsapparats. Ernennung zum Moskauer Oberbürgermeister.
Feinde: Leonid Rokezki (verlor 2001 seinen Gouverneursposten an Sobjanin, beschuldigte ihn anschließend der Richterbestechung). Pjotr Awen und Michail Fridman. Juri Luschkow.
Skandale: Seine Wahlkampagne für den Posten des Gouverneurs in Tjumen soll von Ölmilliardär Roman Abramowitsch mitfinanziert worden sein.
Skandale: Gilt als einer der Beteiligten im Skandalfall „3 Kita“. Der Möbelimporteur „3 Kita“ bezahlte bei der Einfuhr von Möbeln keine Steuern. Als die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm, wurden die untersuchenden Beamten entlassen. Es wird vermutet, dass Iwanow zusammen mit Ustinow und Serdjukow dahinter steckt.
Skandale: Naryschkin musste den Berater des Regierungsapparates entlassen und zwei Beamten strenge Verweise aussprechen für die Weitergabe von Dienstinformationen an Dritte. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren gegen die drei Mitarbeiter von Naryschkins Apparat wegen Geheimnisverrats ein.
Familie: Verheiratet. Zwei Kinder
Hobbys: Ski-Abfahrtslauf (seit dem 19. Lebensjahr). Schwimmen und Tennis.
Skandale: Kossatschow drohte, dass Russland die Zahlungen an den Europarat einstellen werde, wenn dieser Russland weiterhin immer nur kritisiere. „Die Gelder, die unter anderem Russland zum Budget des Europarats beiträgt, werden von unseren Feinden hier benutzt, um irgendwelche antirussischen Stimmungen zu schüren.“
Skandale: Gilt als einer der begabtesten Lobbyisten Russlands. Hat erst zahlreiche Duma-Abgeordnete gekauft, um verschiedene für seine Kunden günstige Gesetze durchzusetzen. Wurde 1999 in die Präsidialadministration geholt, um Jelzin zu retten. Tatsächlich gelang es ihm, das Impeachment-Verfahren gegen den Präsidenten abzuwenden. Dabei soll er zahlreiche Abgeordnete mit dem Geld von Alfa bestochen haben.
Familie: Verheiratet, drei Kinder.
Hobbys: Gitarre spielen. Liebt teure Autos und Luxus.
Skandale: Janukowitsch wurde zweimal (1967, 1970) wegen Raub und Körperverletzung angeklagt und musste sogar eine Gefängnisstrafe absitzen. Wegen guter Führung kam er vorzeitig frei und die Akte wurde geschlossen. Kutschma sah in den „Jugendsünden“ Janukowitschs keinen Hinderungsgrund für die Eignung als sein Nachfolger.
Familie: Verheiratet. Zwei Söhne – Alexander und Viktor.
Skandale: Im Wahlkampf 2004 zog sich Juschtschenko eine schwere Vergiftung zu. Er selbst und seine Wahlkampfhelfer beschuldigen Juschtschenkos politische Gegner, ihn vergiftet zu haben. Seine Kontrahenten sehen darin einen Wahlkampftrick.
Familie: Zum zweiten Mal verheiratet. Zwei Kinder aus erster Ehe. Drei aus der zweiten Ehe. Ehefrau Jekaterina Tschumatschenko hat einen amerikanischen Pass.
Skandale: Wurde im August 2004 mit angeblich 73,5 Prozent zum Präsidenten Tschetscheniens gewählt. Bürgerrechtsorganisationen beklagten allerdings zahlreiche Verstöße bei der Durchführung der Wahlen.
Familie: Verheiratet. Drei Kinder.
Hobbys: Schreibt eine Doktorarbeit zum Thema: „Verdeckte Ermittlung unter den Bedingungen der Konflikte im Nordkaukasus“. Ist Fan des Fußballklubs Terek Grosny.
Zitat: „Wir finden auf jeden Fall eine asymetrische aber angemessene Antwort“. Geboren: 14. September 1965 in Leningrad. Laufbahn: Studierte wie Putin Jura an der Leningrader Universität. Jura-Dozent. 1990 bis 95 Berater für Außenhandel des Oberbürgermeisters Anatoli Sobtschaks und dessen Vize Putin. 1998 Hausjurist und Direktor des Zellulosekombinats Bratsk. 1999-2000 Vize-Stabschef und Berater Putins. Seit 2001 Gasprom-Aufsichtsratsvorsitzender. Kreml-Stabschef. Seit 2005 1. Vize-Premier der russischen Regierung, wurde 2007 vom Kreml zum Nachfolger Putins erkoren. 2008 zum Präsidenten Russlands gewählt. Freunde: „Ich habe eigentlich gute Beziehungen zu allen.“ Wladimir Putin, Anatoli Sobtschak, Gasprom-Vorstandsvorsitzender Alexej Miller, die Direktoren der Unternehmensgruppe „Alfa“, Michail Fridman und Pjotr Awen. Feinde:Wladimir Jakowlew. Michail Saakaschwili. Skandale: War eher damit beschäftigt, Skandale zu glätten: Einstellung der Ermittlungen wegen Veruntreuung von Staatsgeldern im Leningrader Lebensmittelskandal 1990. Bratsker Zellulosekombinat, Ilim Pulp. Gerüchte um Gazprom-Bankrott 2002. Familie: Verheiratet, ein Sohn. Hobbies: Dichtet und komponiert Lieder.
Laufbahn: Abschluss des Polytechnischen Instituts in Tiflis als Flugzeugingenieur. Ingenieur im Flugzeugwerk Tiflis. ZK-Sekretär im Komsomol. Präsident des Verbandes der Innovationsfirmen der UdSSR. Stellvertretender Bürgermeister Moskaus, verantwortlich für den Außenhandel. 2007 offiziell entlassen, war aber weiter als Berater für Luschkow tätig, bis dieser auch gefeuert wurde.
Freunde: Moskaus Ex-Oberbürgermeister Juri Luschkow. Konstantin Satulin (Duma-Abgeordneter). Agaragin Schafarow (Generaldirektor einer Bierbrauerei).
Skandale: Ermordung von Paul Tatum 1996 in Moskau, der zusammen mit Dschabrailow das Hotel Radisson Slawjanskaja leitete. Er soll den Geschäftsinteressen der beiden damals noch befreundeten Dschabrailow und Ordschonikidse im Weg gestanden haben. Später entzweiten sich Ordschonikidse und Dschabrailow und auf den stellvertretenden Bürgermeister wurden selbst zwei Anschläge verübt.
Skandale: 1995 bekam Potanins Oneksimbank bei der Versteigerung von Staatseigentum für 170 Mio. USD ein Kontrollpaket über "Norilski Nickel", dem größten Produzenten von Nickel, Platin und anderen Buntmetallen. Konkurrenten bei der Auktion waren die ebenfalls Potanin zugerechnete Bank MFK und die Gesellschaft Renova. 2001 forderte die Staatsanwaltschaft von Potanin weitere 140 Mio. USD und versprach ihm im Gegenzug, die Auktionsergebnisse nicht weiter zu überprüfen.
Familie: Verheiratet, drei Kinder (zwei Söhne, eine Tochter).
Hobbys: Fußball, Tennis, Schach. Reist gerne. Spricht Englisch.
Geboren: am 1. Februar 1931 im Dorf Butka, Gebiet Swerdlowsk.
Gestorben am 23.04.2007 in Moskau.
Laufbahn: Studium an der Technischen Hochschule in Swedlowsk (Jekaterinburg) Mitglied der KPdSU. Leiter der Abteilung für Bauwesen im Parteikomitee des Swerdlowsker Gebiets. Abgeordneter und Präsidiumsmitglied des Obersten Sowjets der Sowjetunion. Leiter der Abteilung für Bauwesen im ZK der KPdSU. Erster Sekretär des Moskauer Parteikomitees. Erster Stellvertretender Vorsitzender des Staatskomitee für Bauwesen. Vorsitzender des Obersten Sowjets der RSFSR. Austritt aus der KPdSU (Juli 1990). Präsident Russlands. Freiwilliger Rücktritt im Dezember 1999. Im Februar 2006 feierte Jelzin im Kreml seinen 75. Geburtstag.
Freunde: Gennadi Burbulis. Boris Nemzow. Schamil Tarpischew war lange Zeit Jelzins persönlicher Tennis-Trainer. Helmut Kohl - bezeichnete Jelzin öffentlich als Freund.
Skandale: Im September 1993 löst Jelzin mit seinem Ukas den Obersten Sowjet (=Parlament) Russlands auf. Das russische Verfassungsgericht erklärt den Präsidentenerlass für verfassungswidrig. Das Parlament enthebt Jelzin des Amtes und ernennt Vize-Präsident Alexander Ruzkoi zum neuen Kreml-Chef. Es kommt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Aufständischen und den jelzintreuen Polizei- und Armee-Einheiten. Nach einem misslungenen Sturm des Fernsehzentrums in Ostankino marschieren die Truppen der russischen Armee in die Hauptstadt ein. Panzer beschießen das Gebäude des Parlaments, die Aufständischen ergeben sich. Durch einen Ukas stoppt Jelzin auch die Arbeit des Verfassungsgericht.
Familie: Verheiratet seit 1956. Aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen - Jelena (geb. 1957) und Tatjana (geb. 1960). Jelzin hatte sechs Enkel und einen Urenkel.
Hobbys: Boris Jelzin spielte gern Tennis. Alkohol.
Zitat: „Das Bedürfnis, etwas zu schaffen, neue Ideen hervor zu bringen und diese Ideen auch durchzusetzen sind erste Merkmale der Intelligenz“ Geboren: am 4. Januar 1934, in Tiflis, Georgien. Laufbahn: Absolvent der Akademie der Künste in Tiflis. Mitarbeit im Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaft Georgiens. Chefmaler des sowjetischen Außenministeriums. Präsident der russischen Akademie der Künste. Gründer des ersten Museums für moderne Kunst. Seit 2003 auf Anordnung Putins russischer Staatsbürger - wegen „besonderer Verdienste vor der Russischen Föderation“ Freunde: Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow. Der Sänger Josif Kobson Feinde: Tausende russische Intellektuelle, für die Zereteli und seine Kunstobjekte ein rotes Tuch sind. Besonders sein überdimensionales Denkmal für Peter der Großen in Moskau war heftig umstritten. Skandale: Das Moskauer Denkmal für Peter den Großen stellte ursprünglich Columbus dar. Doch weder die Dominikanische Republik, noch Venezuela oder Brasilien wollten das Denkmal zum 500. Jaherstag der Entdeckung Amerikas habe. Da setzte Zereteli einfach einen neuen Kopf auf und schenkte das Denkmal seinem Freund Luschkow. Familie: Zeretelis Frau ist gestorben. Er hat eine Tochter. Hobbies: Singen.
Skandale: War mit im Aufsichtsrat des kremlunabhängigen Senders TWS und damit mitverantwortlich für dessen Finazierung. Der Sender wurde auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten im Juni 2003 eingestellt, ein halbes Jahr vor den Wahlen.
Familie: Verheiratet. Ein Sohn, eine Tochter und drei Enkelkinder.
Hobbies: Wolski war weißrussischer Box-Champion. Science-Fiction-Bücher.
Laufbahn: Vom Briefträger zum Parteichef. Wirtschaftswissenschaftler. 1990 Autor des Reformprogramms "500 Tage". Ehemaliger Vize-Premier Russlands. Parteivorsitzender von Jabloko. Präsidentschaftskandidat. Niederlage bei den Duma-Wahlen 2003, bei der Jabloko den Einzug ins Parlament verpasst. 2008 als Parteichef zurückgetreten. Professor an der Hochschule für Wirtschaft. Freunde: Wladimir Lukin. Michail Sadornow. Wladimir Iwantschenko. Sergej Kowaljow. Boris Nemzow (persönlich)
Skandale: 1995 verlässt eine Gruppe führender Politiker (u.a. Jelena Misulina und Juri Boldyrew) die Jabloko-Partei. Die Dissidenten werfen Jawlinski eine autoritäre Parteiführung vor.
Familie: Verheiratet, hat zwei Söhne.
Hobbys: Laufen. In seiner Jugend war Jawlinski ein leidenschaftlicher Boxer.
Laufbahn: Absolvent der Fakultät für Radiophysik an der Universität Gorki. Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsinstituts. Abgeordneter des Obersten Sowjets Russlands. Gouverneur von Nischni Nowgorod. Vizepremier Russlands. Fraktionschef der SPS. Aufsichtsratsmitglied bei der Fast-Food-Kette Rostix. Oppositionspolitiker.
Skandale: Die Journalistin Jekaterina Odinzowa behauptet mit Nemzow zwei gemeinsame Kinder zu haben: Sohn Anton und Tochter Dina. Nemzow bestreitet das nicht und sagt öffentlich: „Ich liebe diese Frauen [seine Ehefrau und seine Geliebte]. Und ich habe Kinder mit ihnen. Ich erziehe diese Kinder und tue alles, was in meiner Macht steht, um ihnen zu helfen, ehrbare Menschen zu werden.“
Familie: Verheiratet. Hat eine Tochter
Hobbys: Tennis, Windsurfen, Angeln, Flugsport, Fallschirmspringen, Flugzeug fliegen, Auto fahren.
Freunde: Eduard Limonow (Vorsitzender der National-Bolschewistischen Partei Russlands). Gerhard Frey (DVU-Chef). Saddam Hussein. Jean-Marie Le Pen (Chef der französischen Nationalisten). Alexander Lukaschenko (Präsident Weißrusslands). Leonid Markelow (Gouverneur der Republik Mari El).
Skandale:Skandalpolitiker Nummer 1 in Russland. Zuletzt forderte Schirinowski in sichtlich betrunkenem Zustand Anfang 2003 die Bombardierung von Baku und Tiflis. Außerdem beschimpft er in unflätiger Weise Amerika und warnt die USA vor einem Vergeltungsschlag Russlands bei einem Krieg gegen den Irak.
Familie: Verheiratet. Schirinowskis Sohn Igor Lebedew leitet die LDPR-Fraktion in der Staatsduma
Hobbies:Jagd und Reisen. Schirinowski spielt gern Volleyball
Zitat: «Diese Operation kann das Leben des Patienten unbegrenzt verlängern». Geboren: 02.04.1946 in Andischan in Usbekistan. Laufbahn: Abschluss des Medizinischen Institituts in Andischan. Therapeut, Herzspezialist, Klinikdirektor am Russischen Kardiologischen Komplex, operierte u.a. Jelzin, Tschernomyrdin, Lobow. Engagiert sich in der Bewegung «Für Putin» Freunde: Viktor Tschernomyrdin (Ex-Premier). Andrej Schirjajew (Chirurg). Michael DeBakey (US-Chirurg). Bis zu seinem Tod Boris Jelzin. Feinde: Keine bekannt. Skandale: 18 Monate nach der Herzoperation an Jelzin, wird er aus dessen medizinischem Stab entlassen, weil der Präsident über starke Brustschmerzen klagt. Aktschurin erklärte zwar nach einer Untersuchung, dass die Schmerzen nichts mit dem Herzen zu tun hätten. Dieses arbeite normal. Dennoch wird der Chirurg gefeuert. Familie: Verheiratet mit der Kinderärztin Natalja Aktschurina. Zwei Söhne (Maxim, geb. 1973 und Andrej, geb. 1978) Hobbys: Musik, Sport, Jagd und Angeln, Reisen.
Zitat: „Wir sind den Wünschen der Moskauer entgegengekommen, Ordnung auf den Märkten zu schaffen und haben etwa 50 Märkte geschlossen.“
Geboren: 21. September 1936 in Moskau
Laufbahn: Absolvent der Moskauer Hochschule für Öl- und Gasindustrie. Abteilungsleiter im Ministerium für chemische Industrie der UdSSR. Abgeordneter im Obersten Sowjet. Vorsitzender des Moskauer Stadtverwaltung. Moskauer Oberbürgermeister seit 1992. Im September 2010 von Präsident Medwedew wegen „Vertrauensverlustes“ entlassen. Dekan an der Fakultät für Großstadt-Verwaltung.
Skandale: Luschkow ignoriert mehrere Urteile des russischen Verfassungsgerichts und hält de facto in der Hauptstadt an den restriktiven sowjetischen Zuzugsbeschränkungen fest, was zu Diskriminierungen aller Nicht-Moskauer führt und die Korruption bei Polizei und Meldestellen fördert.
Luschkows Entlassung begründet Medwedew mit Vertrauensverlust in die Arbeit des Moskauer Bürgermeisters. Auf den staatlichen TV-Kanälen wird über eine Reihe von Korruptionsskandalen berichtet, in die Luschkow verstrickt sein soll.
Familie: Verheiratet in zweiter Ehe. Hat vier Kinder (zwei Söhne aus der ersten und zwei Tochter aus der zweiten Ehe).
Freunde: Sind unter den vielen Feinden nicht sonderlich auszumachen; unter einem Teil der Petersburger ist er laut Umfragen aber nach wie vor recht beliebt. Anna Markowa war zu Petersburger Zeiten seine Vertraute. Alexander Beglow.
Feinde: In letzter Zeit scheint sich ganz Moskau und halb Petersburg gegen ihn verschworen zu haben. Seine Hauptfeinde sind wohl die Witwe Anatoli Sobtschaks, Ex-Präsident Wladimir Putin und die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko
Skandale: Der Antritt gegen Anatoli Sobtschak bei der Gouverneurswahl 1996. Jakowlew war vorher Stellvertreter Sobtschaks (genauso wie Putin) und beging dann „Verrat wie ein Judas“ (Zitat Putin)
Familie: Verheiratet, ein Sohn (Igor, geb. 1970)und eine Enkelin (Alexandra, geb.1999).
Hobbys: Sport, besonders Radfahren und Basketball.
Feinde: Eduard Schewardnadse (Ex-Präsident Georgiens). Osama bin Laden
Skandale: Nachdem der tschetschenische Ex-Präsident Selimchan Jandarbijew in die Luft gesprengt und zwei Russen verhaftet werden, plaudert Iwanow versehentlich aus, dass sie zum Geheimdienst gehören.
Skandale: 1992 eignet er sich mit Hilfe gefälschter Dokumente über 5.000 Tonnen Heizöl an, die er gewinnbringend weiterverkaufte. Finanzier der Jelzin-Familie.
Familie: Frisch geschieden. War zweimal verheiratet, hat sechs Kinder.
Hobbys: Ausflüge mit Freunden und Familie in die Natur.
Laufbahn: Absolventin der Ingenieur-ökonomischen Fakultät der Technischen Hochschule in Jekaterinburg (damals Swerdlowsk). Abgeordnete des Swerdlowsker Gebietsrates, Duma-Abgeordnete. Stellv. Ministerin für Arbeit und Soziales. zwischen April 2003 bis März 2004 als Vizepremierministerin zuständig für Soziales, anschließend wieder Vizeministerin für Gesundheit und Soziales. Seit Dezember 2007 Duma-Abgeordnete. Stellvertretende Leiterin des Ausschusses für Steuern und Haushalt.
Skandale: Bekam einen Doktortitel für eine Arbeit unter dem Titel: "Effektive Nutzung der Arbeitszeit im Zusammenhang mit der Freizeit". Allerdings ist Karelowa nicht die einzige Politikerin, deren Dissertation Fragen aufwirft.
Familie: Verheiratet, ein Sohn.
Hobbys: Reist viel. Kümmert sich um die Belange sozial, körperlich oder geistig benachteiligter Kinder.
Laufbahn: Abschluss der Höheren Kommandeurs-Ingenieurhochschule in Perm. Militärdienst in verschiedenen Funktionen in Armee und KGB. Vize-Personalchef beim Regierungskommunikationsdienst (FAPSI). Vize-Kommandeur der russischen Grenztruppen. Direktor der Grenzbehörde. Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Russlands und kurze Zeit Leiter der Kremladministration. Botschafter in Dänemark. Seit 28.4.2003 Generalsekretär des Rates für kollektive Sicherheit der GUS-Staaten.
Zitat: „Ich liebe das Leben und die Frauen.“ Geboren: 28 Juni 1958 in Grosny, Tschetschenien. Laufbahn: Abschluss der Wirtschaftsfakultät an der MGIMO. Einstieg ins Hotel-Business. Präsident der Immobilien-Gruppe Plaza. Jüngster Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen 2000. Prototyp eines der Helden in Frederick Forsyths Roman „Das Schwarze Manifest“. Abgeordneter der Republik Tschetschenien im Föderationsrat. Freunde: Sein Bruder Chusain Dschabrailow. Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow. Supermodell Naomi Campbell. Feinde: Der Berater der Moskauer Stadtregierung Josif Ordschonikidse. Skandal: Ermordung von Paul Tayton 1996 in Moskau, mit dem zusammen Dschabrailow das Hotel Radisson Slawjanskaja leitete. Familie: Geschieden, zwei Töchter, Donata (geboren 1989) und Alwina (geboren 1993). Die Kinder leben gemeinsam mit der Mutter in Monaco. Hobbies: Dschabrailow hört gern Musik, liest Bücher über Indianer, fährt Alpinski. Galt früher als Partylöwe, doch inzwischen lässt ihn das Moskauer Nachtleben relativ kalt.
Freunde: Wladimir Putin. Nordkoreas Diktator Kim Jong Il.
Feinde: Bis zu ihrem Tod waren Aslan Maschadow und der Ex-General Alexander Lebed Feinde von Pulikowski. Pulikowski war ein strikter Gegner des Waffenstillstandsvertrags. Aman Tulejew.
Skandal: Stellt den Rebellen, die im August 1996 Grosny einnehmen, ein Ultimatum mit der Forderung, die Stadt innerhalb von 48 Stunden zu verlassen. Pulikowski droht mit der Bombardierung der Stadt „aus allen nur möglichen Waffen“.
Familie:Verheiratet. Zwei Söhne. Der älteste Sohn kam in Tschetschenien um.
Zitat: „Einzig Putin hat als ehrlicher moralischer Reformanführer eine Chance auf Erfolg und einen Platz in der Geschichte.”
Geboren: 2. Januar 1968 in Dserschinsk (Gebiet Nischni Nowgorod).
Laufbahn: Physik-Studium, in der Zeit der Privatisierung kaufte Deripaska Voucher und tauschte sie in Aktien des Aluminiumwerkes von Sajansk. Mit 26 Jahren Generaldirektor des Betriebes. Organisierte und leitete die Industrie-Finanzgruppe „Sibirisches Aluminium“. Mitbegründer und -besitzer des globalen Aluminiumkonzerns „RusAl“, 2007 Erwerb des Ölkonzerns Russneft. War 2008 reichster Mann Russlands. 2010 bringt er seinen Konzern Rusal an die Börse.
Feinde: Anatoli Bykow, Ex-Besitzer des Aluminumwerkes in Krasnojarsk.Der Chef der Gruppe MIKOM, Michail Schiwilo. Die Finanzmagnaten Michail Fridman und Pjotr Awen.
Skandale: Deripaskas Konkurrent Michael Schiwilo erklärte vor Gericht, Deripasko habe ihm offen mit einem Mordanschlag gedroht. Inzwischen ist der Streit offiziell beigelegt.
Zitat: „Die Regierungsmitglieder werden im kommenden Jahr aktiver am Programm zur Steigerung der Geburtenrate teilnehmen.“
Geboren: 7. April 1949 in der Stadt Schepetowka, Gebiet Chmelnizki (Ukraine).
Laufbahn: Studium am Chemisch-Pharmazeutischen Institut. Präsidiumsmitglied im Obersten Sowjet der UdSSR. Botschafterin in Malta und Griechenland. Generalgouverneurin von Nordwestrussland. Gouverneurin in St. Petersburg. Föderationsratsabgeordnete.
Laufbahn: Vom Komsomolzen-Führer zum Chef einer der größten russischen Ölkonzerne und von dort auf die Anklagebank. Wegen Steuerhinterziehung und Betrugs zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. In einem zweiten Prozess wegen Öldiebstahls wird die Haftzeit auf 13 Jahre verlängert.
Skandale: Im Dezember 1995 übernimmt Chodorkowski bei einer umstrittenenen Auktion für ganze 170 Millionen Dollar 78 % der Yukos-Anteile, des damals zweitgrößten Ölkonzerns Russlands und viergrößten der Welt. Acht Jahre später wird er wegen Steuerhinterziehung festgenommen.
Familie: Verheiratet, vier Kinder.
Hobbys: Karate, sammelt Tagebücher und Notizbücher.
Skandale: 2002 verweigern ihr und Boris Nemzow die weißrussischen Sicherheitsbehörden auf persönliche Anweisung von Präsident Alexander Lukaschenko die Einreise nach Weißrussland.
Familie: Zum dritten Mal verheiratet. Drei Kinder: zwei Söhne und eine Tochter.
Hobbys: Aerobik, Literatur, Französich und Vivaldi-Musik.
Laufbahn: Tätigkeit bei der Leningrader Staatsanwaltschaft, danach beim KGB. Vize-Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Generalgouverneur für Nordwestrussland. Chef der russischen Drogenbehörde. Bis 2010 Leiter der staatlichen Agentur für Waffenlieferungen. Bei der Dumawahl 2011 tritt er für die Kommunisten an.
Skandale: Arbeitete in der 5. Abteilung des KGB, die sich mit Dissidenten beschäftigte. Leitet in den 90er Jahren die Ermittlungen gegen den Umweltschützer Alexander Nikitin
Familie: In zweiter Ehe verheiratet, zwei Töchter.
Laufbahn: Abschluss als Schiffahrtsingenieur und Manager. Bankdirektor in Nischni Nowgorod, Energieminister. Ministerpräsident, Abgeordneter und Vorsitzender der halboppositionellen Fraktion „Union der Rechten Kräfte“. Generalgouverneur der Wolgaregion. Leiter der Atombehörde RosAtom.
Skandale: Eine der Banken, an denen er in Nischni Nowgorod tätig war, wurde eines großangelegten Betrugs an Pensionären verdächtigt. Kirijenko gilt als einer der Hauptschuldigen am Default 1998.
Skandale: Unzählige. Beresowski soll u.a. den Diebstahl von 2.033 Ladas aus dem Autowerk AvtoVaz“ in Togliatti organisiert zu haben. Er soll Millionen-Erlöse ausländischer “Aeroflot”-Filialen über die von ihm kontrollierten ausländischen Firmen “Forus” und “Andava” beiseite geschafft haben. Unter Präsident Jelzin gilt Beresowski als Graue Eminenz des Kreml.
Familie: Drei Ehen (zwei davon offiziell), Sechs Kinder (vier Töchter, zwei Söhne).
Laufbahn: Radioingenieur. Über 20-jährige Arbeit in der Fabrik Elektronpribor (Herstellung von militärischen Elektrogeräten). Duma-Abgeordneter. Innenminister, Vorsitzender der Jedinstwo-Fraktion. Duma-Vorsitzender. Chef der Kremlpartei „Einiges Russland“
Skandale: Dienstwagenaffäre: Der Ehefrau von Gryslow wurde im Juli 2005 der Dienstwagen, ein BMW der Siebener-Serie gestohlen. Allerdings hat in Russland niemand gefragt, warum der BMW für eine Shopping-Tour verwendet wurde.
Familie: Verheiratet, zwei Kinder: Sohn Dmitri (1979) und Tochter Jewgenija (1980)
Hobbys: Fußball, Basketball, Volleyball und andere Sportarten.
Zitat: „Wenn der Generalstab das Gehirn der Armee ist, dann bin ich die Gehirnwindung der Armee.“
Geboren: 15. August 1946 in Ufa, Republik Baschkortostan.
Laufbahn: Maschinenbaustudium, Abschluss der Militärakademie und der Generalstabsakademie. Dienst in unterschiedlichen Funktionen und Dienstgraden in der Armee. Stellvertretender Chef der Einsatzabteilung des Generalstabes. Kommandierender des Nordkaukasischen Militärbezirks. Generalstabschef. Generalgouverneur von Sibirien.
Freunde: Ex-Verteidigungsminister Pawel Gratschow. Ex-Generalstabschef Generaloberst Juri Balujewski.
Feinde: Ex-Verteidigungsminister Igor Sergejew.
Skandale: Kwaschnin ist im 1. Tschetschenien-Krieg einer der Organisatoren des Sturms auf Grosny in der Silversternacht zum 1.Januar 1995. Den von Kwaschnins kommandierten Truppen gelingt es trotz rund zehnfacher zahlenmäßiger Überlegenheit nicht, das Hauptquartier des tschetschenischen Oberbefehlshabers Aslan Maschadow einzunehmen.
Feinde: Der Gouverneur des Nenzen-Gebietes Wladimir Butow. Ex-Energieminister Sergej Generalow. Der Ex-Energieminister Viktor Kaljuschny. Der kalmückische Präsident Kirsan Iljumschinow.
Skandale: 1997 stirbt unter rätselhaften Umständen der Lukoil-Mitbegründer und Alekperow-Partner Vitali Schmidt in seinem Moskauer Appartment. Im September 2002 wird der Alekperow-Vize für Finanzfragen Sergej Kukura entführt.
Laufbahn: Elektromonteur. Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Dozent. Vize-Finanzminister. Vize-Direktor der Zentralbank. Stellvertretender Wirtschaftsminister. Wirtschaftsberater von Boris Jelzin. Vize-Finanzminister. Vorsitzender der russischen Zentralbank.
Skandale: Nach dem Mord an Vize-Zentralbankchef Andrej Koslow wird der Bankier Alexej Frenkel als Auftraggeber verhaftet und verurteilt. Als Tatmotiv gilt Rache für den Entzug der Banklizenz durch die Zentralbank. Frenkel beschuldigt während des Prozesses die Zentralbank selbst massiver Korruption. Ignatjew muss Fehler eingestehen und mehr Transparenz versprechen.
Familie: Verheiratet.
Hobbys: Arbeitet so fanatisch, dass für Hobbies keine Zeit bleibt.
Freunde: Boris Beresowski. Jegor Strojew, Ex-Vorsitzender des Föderationsrates, bei dem Ruschailo Referent für Sicherheits- und Rechtsfragen war.
Feinde: Der frühere Chef der föderalen Steuerpolizei Wladimir Soltaganow, Ex-Innenminister Anatoli Kulikow.
Skandale: Ex-Innenminister Anatoli Kulikow warf Ruschailo vor, Unternehmern gegen Bezahlung die Dienste seiner Miliz-Abteilung aufgedrängt zu haben, um deren Firmen gegen Schutzgelderpresser zu schützen.
Familie: Zum dritten Mal verheiratet, drei Kinder.
Hobbys: Geht gerne Angeln und Jagen. Mitglied im Patenverein des Moskauer Englischen Clubs.
Zitat: „Ich bin ein unversöhnlicher Feind jeglicher Verbrechen.“
Geboren: 29. März 1936 in der Stadt Beresniki im Gebiet Perm.
Laufbahn: Regisseur im Kinostudio Odessa. Duma-Abgeordneter. Russischer Präsidentschaftskandidat. Goworuchin führte bei 11 Spielfilmen und bei vier Dokumentarfilmen Regie, ist Autor zahlreicher Drehbücher und mehrerer Bücher. Leiter des Wahlkampfstabs von Wladimir Putin bei den Präsidentenwahlen 2012.
Freunde: Die Politiker Boris Gromow, Alexander Ruzkoi und Oleg Morosow. Sänger Iosif Kobson. Wladimir Wyssozki. Die Regisseure Nikita Michalkow, Sergej Bondartschuk und der Maler Alexander Schilow.
Feinde: Der Anwalt Dmitri Jakubowski.
Skandale: 1995 verkündete Goworuchin, dass das Geld des tschetschenischen Präsidenten Dschochar Dudajew auf Konten der Most-Bank liege, die dem Magnaten Wladimir Gussinski gehörte.
Familie: Goworuchin ist zum zweiten Mal verheiratet. Seine zweite Frau Galina ist ebenfalls Regisseurin. Sein Sohn aus erster Ehe Sergej ist 2011 verstorben. Der Enkelsohn heißt Stanislaw.
Hobbys: In seiner Jugend war Goworuchin Bergsteiger. Spielt Roulette, Schach und Billard.
Zitat: „Putin wird nichts in Russland ändern können. Die Bürokratie ist es doch, die alles blockiert. Es muss grundsätzlich alles anders werden.“ Geboren: 22.Februar 1943 in Dserschinsk bei Nischni Nowgorod als Offiziersohn. Bürgerlicher Name ist Eduard Wenjaminowitsch Sawenko. Laufbahn: 73-91 Exil in den USA, Erfolgsautor kulturkritischer Romane, 1992 Mitglied der Schirinowski-Partei, gründet 1994 die Nationalbolschewsitische Partei. 2001-2003 im FSB-Untersuchungsgefängnis Lefortowo. Terrorismusprozess. 2005 Verbot der NBP. Seit 2006 im Oppositionsbündnis "Anderes Russland" Freunde:Garri Kasparow Alexander Prochanow, Parteigenossen der NBP, Alu-Mafiosi Bykow. Feinde: Der ehemalige FSB-Chef Nikolai Patruschew, Wladimir Ustinow, Hitler-Fan Barkaschow, Oligarch Oleg Deripaska. Regisseur Nikita Michalkow. Skandale: Kokettiert mit Homosexualität in Werken wie „Russischer Dichter bevorzugt große Neger“; Beteiligung an serbischem Paramilitär; angeblicher Versuch, Partisanengruppen im Altai zu organisieren. Familie: zweimal offiziell verheiratet, keine Kinder. Hobbies: Revolution, Schneidern und Kochen. Liebt an Frauen „vor allem den Körper“, an Männern die Dummheit: „so kann man leichter mit ihnen reden”.
Familie: Lange Zeit lebten die Eltern von Troschew und er selbst in Grosny. Seine Frau ist Kosakin aus der Terek-Region. Hat zwei Kinder. Hobbies: Memoiren schreiben.
... und in der Ferne glänzen die goldenen Kreml-Kuppeln vor dem Winterpanorama der Stadt Moskau. Das historische Moskau, das "Goldköpfige" genannt, hatte 40x40 goldene Kirchenkuppeln. ( Topfoto: mig/.rufo)