Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
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Alexej Nawalny ist Oppositionsführer in Russland (Foto clubs.yandex.ru)

Alexej Anatoljewitsch Nawalny

Blogger. Oppositionsführer.

Zitat: „Die Partei Einiges Russland ist eine Partei der Korruption, eine Partei der Gauner und Diebe.“

Geboren: 04.06.1976 im Garnisonsstädtchen Butyn im Moskauer Umland.

Laufbahn: Jurastudium an der Moskauer Universität der Völkerfreundschaften, später Wirtschafts-Aufbaustudium an der Finanzakademie der Russischen Regierung. Teilnehmer des Yale World Fellows Programm. Jurist und Börsianer. Beginn der politischen Laufbahn bei der liberalen Partei Jabloko, später wegen seiner nationalistischen Anschauungen ausgeschlossen. Organisator und Moderator politischer Debatten. Blogger, gründete u.a. die Webseite RosPil, die Dokumente über die Veruntreuung von staatlichen Geldern veröffentlicht. Einer der Oppositionsführer nach den umstrittenen Parlamentswahlen 2011. Aufsichtsratsmitglied bei Aeroflot.

Freunde: Nikita Belych (Gouverneur von Kirow), Die Oppositionellen Maria Gaidar, Ilja Jaschin und Sergej Udalzow. Milliardär
Alexander Lebedew.

Feinde: Wladimir Putin. Igor Setschin. Nikolai Tokarew (Transneft-Chef). Alexander Bastrykin (Leiter des Ermittlungskomitees). Grigori Jawlinski. Ramsan Kadyrow.

Skandale: Mehrfacher Teilnehmer des nationalistischen „Russischen Marsches“ in Moskau. Anklage wegen Veruntreuung: Er soll laut den Ermittlern einen staatlichen Holzbetrieb in der Region Kirow betrogen haben.

Familie: Verheiratet. Ein Sohn und eine Tochter.

Hobbys: Bloggen.


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Arkadi Dworkowitsch ist russischer Vize-Premier (Foto: RIA)

Arkadi Wladimirowitsch Dworkowitsch

Russischer Vize-Premier

Zitat: „Ich glaube, dass jedem, der sich aufmerksam ansieht, was
Dmitri Medwedew macht, klar ist, dass er bleiben und die Aufgaben fortführen will, die er sich 2008 gestellt hat.“ (Dworkowitsch 2010 über eine zweite Amtszeit Medwedews als Präsident)

Geboren: am 26. März 1972 in Moskau.

Laufbahn: Abschluss der Wirtschaftsfakultät der Moskauer Lomonossow-Universität und der Universität Duke (North Carolina) als Ökonom. Aufstieg vom Consulter zum wissenschaftlichen Leiter der Expertengruppe des russischen Finanzministeriums. Berater des Wirtschaftsministers. Vize-Wirtschaftsminister. Leiter der Expertengruppe in der Kremladministration. Präsidentenberater. Vize-Premier

Freunde: Dmitri Medwedew, German Gref, FIDE-Chef Kirsan Iljumschinow, TV-Moderator Wladimir Solowjow

Feinde: Igor Setschin, Ex-Schachweltmeister Anatoli Karpow

Skandale: Dworkowitsch werden mehrere Lobby-Skandale nachgesagt. So soll er im Auftrag eines Chemiekonzerns und einer Hafengesellschaft die Kampagne für den Bau von zwei Terminals zur Verschiffung von Schweröl und chemischen Dünger organisiert und dabei Umweltschützer angeschwärzt haben.

Familie: Verheiratet, zwei Söhne.

Hobbys: Schach, bevorzugt dabei die seltene Variante des Kriegspiels oder Mauerschachs, bei der ein Spieler nur seine eigenen Figuren sieht.


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Nikolai Winnitschenko ist ein alter Studienfreund von Präsident Dmitri Medwedew (Foto: TV)
Aktualisiert 12.03.2013 10:20

Nikolai Alexandrowitsch Winnitschenko

Ex-Generalgouverneur für Nordwestrussland. Stellvertretender Generalstaatsanwalt.

Zitat: „Der Apparat der Präsidentenbevollmächtigten ist ein wichtiges Instrument in den Händen des Präsidenten, das es ihm ermöglicht, Informationen von der Basis zu bekommen. Aus Moskau ist eben nicht alles zu sehen.“

Geboren: am 10. April 1965 in der Ortschaft Oktjabrskoje (
Kasachstan).

Laufbahn: Abschluss der juristischen Fakultät an der staatlichen Leningrader Schdanow-Uni. Aufstieg zum stellvertretenden Staatsanwalt der Stadt St. Petersburg. Wechsel in den Apparat des Generalgouverneurs für Nordwestrussland. Staatsanwalt von St. Petersburg. Direktor des russischen Gerichtsvollzieherdienstes. Generalgouverneur des Ural-Gebiets. Generalgouverneur von Nordwestrussland. Stellvertretender Generalstaatsanwalt.

Freunde: Dmitri Medwedew, Justizminister Alexander Konowalow.

Feinde: Juri Schutow. Anna Markowa. Raschid Nurgalijew, Wladimir Ustinow. Michail Jurjew (Gouverneur von Tscheljabinsk), Alexander Mischarin (Ex-Gouverneur von Swerdlowsk).

Skandale: Im Dezember 1999 erhält Winnitschenko als Vize-Staatsanwalt der Stadt St. Petersburg zusammen mit seinem Vorgesetzter Iwan Sydoruk vom Kollegium der Generalstaatsanwaltschaft einen strengen Verweis. Die beiden Beamten seien „persönlich dafür verantwortlich, dass sich die Stadt in die kriminelle Hauptstadt Russlands verwandelt“ habe, so der Verweis. Ihnen wird eine Gnadenfrist eingeräumt, um die Lage zu ändern.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Lesen.

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Oleg Goworun soll als Generalgouverneur für Zentralrussland die Kontrolle der Präsidialverwaltung über die Region stärken.
Aktualisiert 13.09.2013 11:37

Oleg Markowitsch Goworun

Ex-Minister für Regionalentwicklung

Zitat: „Die Vereinigung von Regionen gibt der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Föderationssubjekte einen starken Impuls.“

Geboren: 15.01.1969 in Bratsk (
Sibirien).

Laufbahn: Wehrdienst. Hochschulabschluss als Chemiker. Arbeit bei der Alfabank, zuständig für die Kontakte zu staatlichen Organen. Vizechef der Territorialverwaltung des russischen Präsidenten. Vizechef, später Leiter der Abteilung für Innenpolitik in der Präsidialverwaltung. Wahl in den Parteivorstand von „Einiges Russland“. Generalgouverneur von Zentralrussland. Minister für Regionalentwicklung. Rücktritt im Oktober 2012 als erster Minister der Regierung Medwedew.

Freunde: Wladislaw Surkow. Michail Fridman. Pjotr Awen.

Feinde: Georgi Boos (Goworun soll für dessen Ablösung nach den Protesten in Kaliningrad gesorgt haben)

Skandale: Seine erste Frau Tatjana Woloschinskaja sitzt für die LDPR in der Duma. Ihre Aufnahme in die Kandidatenliste der LDPR soll Medienberichten nach auf ausdrücklichen Wunsch Goworuns erfolgt sein.

Erhält im September 2012 (zusammen mit Bildungsminister Dmitri Liwanow und Arbeitsminister Maxim Topilin) einen Verweis von Präsident Wladimir Putin, weil die Regierung dessen Wahlversprechen nicht umsetzen kann. Einen Monat später erklärt Goworun seinen Rücktritt aus der Regierung.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Nicht bekannt.

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Julia Timoschenko polarisiert wie kein anderer Politiker die Menschen in der Ukraine (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 04.01.2012 17:30

Julia Wladimirowna Timoschenko

Ukrainische Ex-Premierministerin in Haft

Zitat: „Wenn Janukowitsch denkt, dass er in einer Woche ruhig Golf und Tennis spielen kann, während seine Umgebung sich in aller Ruhe den strategischen Besitz des Staates aneignet, so kann ich sagen, dass er heute ausgespielt hat mit Golf und Tennis.“ (Abschiedsrede als Premierministerin).

Geboren: 27.11.1960 in Dnepropetrowsk

Laufbahn: Wirtschaftsstudium an der Dnepropetrowsker Staatsuniversität, Promotion, Ingenieurin in der Dnepr-Maschinenfabrik „Lenin“, Kommerzielle Direktorin beim Jugendzentrum Terminal, Generaldirektorin bei Ukrainiski Benzin, 1995 Leiterin der Vereinigten Energiesysteme EESU, 1996 Abgeordnete der Obersten Rada, 1999 Vizeregierungschefin in der „Reformerregierung“
Viktor Juschtschenko. Führerin der "orangenen Revolution". Premier - gefeuert, wiedereingesetzt und erneut gefeuert. Gescheiterte Präsidentschaftskandidatin. Im Prozess wegen der Gasverträge mit Russland zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Freunde: Pawlo Lasarenko, den sie verriet, sonst nur Verbündete. Der einzige wahre Freund - die eigene Mutter.

Feinde: Präsident Viktor Janukowitsch. Ex-Präsident Leonid Kutschma und dessen Präsidialamtschef Medwedtschuk. Ihr ehemaliger Verbündeter Viktor Juschtschenko und viele andere.

Skandale: 2011 muss sie sich wegen des Abschlusses eines für die Ukraine unvorteilhaften Gasvertrags mit Russland vor Gericht verantworten. Wegen Amtsmissbrauchs wird sie zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Familie: Verheiratet, hat eine Tochter und einen englischen Hardrocker als Schwiegersohn.

Hobbys: Philosophie, Mathematik, Joggen, Stöckelschuhe.


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Michail Guzerijew ist einer der Skandal umwittertsten Milliardäre Russlands (Foto: TV)

Michail Safarbekowitsch Guzerijew

Milliardär, Besitzer der Ölgesellschaft Russneft

Zitat: „Das Recht auf Eigentum sollte so heilig sein wie die Verfassung, die Bibel und der Koran.“

Geboren: am 9. März 1958 in Zelinograd (
Kasachstan).

Laufbahn: Abschluss am Technologieinstitut für Leichtindustrie in Dschambul. Arbeit in einer Fabrik für Kunsthandwerk. In Grosny steigt er vom Fabrikarbeiter zum Generaldirektor der Fabrik auf. Mitbegründer einer sowjetisch-italienischen Möbelfabrik und einer Bank. Chef der Wirtschaftssonderzone „Inguschetien“. Duma-Abgeordneter für die LDPR, Vizechef der Duma. Präsident der staatlichen Ölgesellschaft Slawneft, nach seiner Entlassung gründet er den Ölkonzern Russneft. Nach Steuerbetrugsvorwürfen verliert er 2007 die Kontrolle über den Konzern und setzt sich nach London ab, gewinnt den Konzern aber 2010 wieder zurück.

Freunde: Junus-Bek Jewkurow. Wladimir Jewtuschenkow. German Gref

Feinde: Igor Setschin. Murat Sjasikow.

Skandale: 2007 flieht Guzerijew aus Russland, nachdem die Staatsanwaltschaft ihm Steuerbetrug und Geldwäsche vorwirft. Seinen Konzern Russneft stößt er für 3 Mrd. USD an Oleg Deripaska ab. Drei Jahre später werden die Ermittlungen gegen ihn eingestellt und die Vorwürfe aufgehoben. Guzerijew kehrt aus London nach Russland zurück.

Familie: Verheiratet, zwei Söhne, eine Tochter.

Hobbys: Zehnkampf.


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Gurbanguly Berdymuhammedow ist seit Ende 2006 Präsident (Foto: rss-news)
Aktualisiert 09.05.2011 14:26

Gurbanguly Berdymuhammedow

Präsident Turkmenistans

Zitat: „Ich denke, dass das internationale Netz des Internets die neuesten Kommunikationstechnologien jedem Bürger zugänglich gemacht werden müssen.“ (Wahlversprechen 2007)

Geboren: 29.06.1957 in Babarap (Turkmenistan).

Laufbahn:
Studium als Zahnarzt am staatlichen Medizininstitut von Turkmenistan. Arbeit als Zahnarzt, später als wissenschaftlicher Assistent, dann Dozent und Dekan der stomatologischen Fakultät am Medizininstitut. Gesundheitsminister. Vize-Premier. Präsident.

Freunde: gilt als „Ziehsohn“ des ersten turkmenischen Präsidenten Saparmurat Nijasow (Turkmenbaschi),

Feinde: Akmurat Redschepow (Ex-Chef der Leibwache seines Vorgängers Nijasow), Owesgeldy Atajew.

Skandale: Der russische Gaskonzern Itera soll Berdymuhammedow eine Yacht für umgerechnet 60 Millionen Euro geschenkt haben. Itera ist seit 2008 im gasreichsten Land Zentralasiens aktiv.

Familie: Verheiratet. Zwei erwachsene Töchter und einen Sohn.

Hobbys: Pferdezucht.


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Wjatscheslaw Wolodin gelangte als Parteifunktionär in die Regierung (Foto: Einiges Russland)
Aktualisiert 04.01.2012 17:56

Wjatscheslaw Viktorowitsch Wolodin

Stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung.

Zitat: „Salieri hat Mozart vergiftet, andere haben wegen der gleichen Probleme ihre Opponenten zum Duell gefordert und getötet. Im übertragenen Sinne gibt es diese Duelle und Giftmischerei aber auch heute noch.“

Geboren: am 4. Februar 1964 in der Ortschaft Alexejewka (Gebiet Saratow).

Laufbahn: Abschluss des Instituts für landwirtschaftliche Mechanisierung in Saratow. Doktorand und Dozent am Institut. Abgeordneter des Stadtparlaments, Vize-Bürgermeister. Exekutivdirektor der Firma „Silikat“. Vizegouverneur von Saratow. Duma-Abgeordneter, erst für den Block „Vaterland“, später für „Einiges Russland“. Vize-Chef der Duma. Präsidiums-Sekretär von „Einiges Russland“. Vize-Premier und Leiter des Regierungsapparats. Stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung.

Freunde: Iwan Lobanow (Vizeminister für Bildung), Wassili Kopylow (Vizeminister für Landwirtschaft) Sergej Newerow (Nachfolger Wolodins als Parteisekretär bei Einiges Russland).

Feinde: Ljubow Sliska (Vize-Chef der Duma). Waleri Raschkin (KP-Abgeordneter)

Skandale: 2008 tauchen in mehreren Saratower Schulen Aufrufe zu einem Gedichtwettbewerb über die Partei „Einiges Russland“ und Wolodin persönlich auf. Als Hauptgewinn gibt es eine Reise in die Moskauer Duma zu gewinnen.

Familie: Verheiratet, eine Tochter.

Hobbys: Malerei und Sport.

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Acht Jahre lang war Putin Präsident Russlands (Foto: TV)
Aktualisiert 22.05.2012 11:38

Wladimir Wladimirowitsch Putin

Russischer Präsident

Zitat: „Ich habe keine Verbindungen zu der Moskauer Elite. Ich bin aus der Provinz.“

Geboren: 7. Oktober 1952 in Leningrad.

Laufbahn: Jurist. KGB-Offizier. Arbeit in der DDR. Unter Petersburger Bürgermeister Sobtschak Vizeregierungschef der Stadt. Dann FSB-Direktor, Vorsitzender des Sicherheitsrates, Vizepremier, Premier. Zur Jahreswende 1999/2000 von
Boris Jelzin zum amtierenden Präsidenten gemacht. Von 2000 bis 2008 gewählter russischer Präsident. Seit Mai 2008 Regierungschef.

Freunde: Anatoli Sobtschak (gest.2001). Igor Setschin. Interims-Präsident und Premier Dmitri Medwedew. Nikolai Patruschew, Ex-Finanzminister Alexej Kudrin, Sergej Iwanow, Ex-Telekom-Minister Leonid Reimann. Dmitri Kosak. Gerhard Schröder.

Feinde: Michail Saakaschwili. Boris Nemzow. Boris Beresowski, Wladimir Gussinski, Michail Chodorkowski.

Skandale: Lebensmittellieferungen für Leningrad, Tschetschenien-Krieg, Streit um Fernsehsender NTW. Yukos-Skandal

Familie: Seit 1983 verheiratet. Zwei Töchter.

Hobbys: Judo und Skifahren.

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Alexander Chloponin soll den Nordkaukasus wirtschaftlich auf Vordermann bringen (Foto: Ballin/.rufo)

Alexander Gennadjewitsch Chloponin

Vize-Premier, Generalgouverneur für den Nordkaukasus

Zitat: „Über Monetarismus und Keynesianismus kann man in ruhigeren Zeiten philosophieren. Jetzt muss man sich auf konkrete Maßnahmen konzentrieren, die dem Realsektor der Wirtschaft helfen können.“

Geboren: am 6. März 1965 in Colombo (Sri Lanka).

Laufbahn: Abschluss der Fakultät für internationale Wirtschaft am Moskauer Finanzinstitut. Arbeit in der Kreditabteilung der staatlichen WneschEkonomBank. Vorstandschef und Präsident der Bank „Internationale Finanz-Corporation“. Vorstandschef von Norilsk Nickel. Gouverneur des autonomen Kreises Taimyr, Gouverneur des Gebiets Krasnojarsk. Oberst. Generalgouverneur für den Nordkaukasus und Vize-Premier.

Freunde:
Igor Schuwalow. Michail Prochorow. Wladimir Potanin

Feinde: Der von Mafiagerüchten umgebene ehemalige Aluminiumkönig Anatoli Bykow. Oleg Deripaska.

Skandale: Gewinnt 2002 in der zweiten Runde die Gouverneurswahlen von Krasnojarsk. Vorausgegangen ist einer der schmutzigsten Wahlkämpfe in Russland überhaupt. Die Kandidaten überhäufen sich gegenseitig mit echtem und falschem kompromittierendem Material. Anschließend werden die Wahlergebnisse zweimal annulliert, ehe Chloponin am Ende von Wladimir Putin zum Gouverneur bestimmt wird.

Familie: Verheiratet, eine Tochter.

Hobbys: Ski, Schneemobil und Motorrad fahren. Besitzt eine Harley Davidson. Spielt Fußball und Tennis.


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Guus Hiddink hat zwischen 2006 und 2010 Russlands Fußball-Nationalmannschaft trainiert. Größter Erfolg war das EM-Halbfinale 2008. (Foto: TV)
Aktualisiert 13.09.2013 13:17

Guus Hiddink

Starcoach, trainierte u.a. Anschi Machatschkala. und Russlands Fußball-Nationalmannschaft.

Zitat: „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich Russland vermisst habe.“

Geboren: am 8. November 1946 in Varsseveld (Niederlande)

Laufbahn: Co-Trainer. Fußballprofi in Holland und den USA, Clubtrainer in den Niederlanden, der Türkei, Spanien (u.a. Real Madrid), England (FC Chelsea) und Russland (Anschi Machatschkala), hat zudem die Nationalmannschaften der Niederlande, von Südkorea, Australien, Russland und der Türkei trainiert.

Freunde: Hiddinks verlängerter Arm auf dem Platz war Stürmerstar
Andrej Arschawin. Roman Abramowitsch zahlte Hiddinks fürstliches Gehalt. Johan Cruyff.

Feinde: Italienische Fans, nachdem das von Hiddink trainierte Südkorea die Italiener 2002 bei der WM in einem skandalträchtigen Spiel aus dem Wettbewerb warf.

Skandale: Hiddink wurde 2007 wegen Steuerhinterziehung von einem niederländischen Gericht zu sechs Monaten Bewährung und einer Geldstrafe von 45.000 Euro verurteilt.

Familie: Seine Lebensgefährtin heißt Elisabeth. Offiziell ist er allerdings noch mit einer anderen Frau verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.

Hobbys: Rockmusik und Motorrad. Hiddink besitzt eine Harley Davidson.


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Emomali Rachmon ist seit 1992 Machthaber in Tadschikistan (Foto: TV)
Aktualisiert 12.11.2009 15:25

Emomali Scharifowitsch Rachmon

Präsident von Tadschikistan

Zitat: „Die Sprache Puschkins und Tolstois, Lomonossows und Mendelejews, Schukschins und Lewitans, eine der Weltsprachen und offizielle Sprache der UN braucht keinen Lobbyismus und wird auch ohne Hilfe immer ihren gebührenden Platz einnehmen“



Geboren: 5. Oktober 1952 in der Ortschaft Dangara im Süden Tadschikistans

Laufbahn: Elektriker, Armeedienst, Parteisekretär einer Kolchose, Weiterbildung an der staatlichen Wirtschaftsfakultät, Direktor einer Sowchose, Abgeordneter, Vorsitzender des Obersten Sowjets. Präsident von Tadschikistan.

Freunde: Ministerpräsident Okil Okilow

Feinde: Oppositionsführer Machmadrusi Iskanderow, Islamistenführer Chodschi Akbar Turadschonsoda. Das Verhältnis zu Usbekistans Präsident Islam Karimow und Russlands Präsident
Dmitri Medwedew gilt als gespannt.

Skandale: Rachmon regiert Tadschikistan seit Anfang der 90er Jahre und zunehmend autoritär. 2007 verbot er seinen Landsleuten Geld für teure Familienfeste auszugeben. Auf diese Art wollte er das Volk zum Sparen zwingen. Wer sich an das Gesetz nicht hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Familie: Verheiratet, sieben Töchter, zwei Söhne.

Hobbys: Nicht bekannt.


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Sergej Tschemesow gilt als Putin-Intimus und einer der einflussreichsten Männer Russlands (Foto: TV)

Sergej Viktorowitsch Tschemesow

Generaldirektor der Staatsholding „Rostechnologii“

Zitat: „Wenn wir den Zoll für Importautos nicht angehoben hätten, dann hätten wir schon jetzt unseren Markt verloren.“
Geboren: 20.8.1952 in Tscheremchowo (Gebiet Irkutsk).
Laufbahn: Abschluss am Irkutsker Institut für Volkswirtschaft. Arbeit im Forschungsbetrieb „Lutsch“ („Strahl“), leitete in den 80er Jahren die Vertretung des Betriebs in Dresden. Vize-Generaldirektor der Außenhandelsorganisation „Sowintersport“. Leiter der Außenhandelsabteilung zunächst bei der Verwaltung für Kreml-Liegenschaften, dann bei der Präsidialverwaltung. Generaldirektor von „PromExport“. Mitglied der Komission für Fragen der internationalen Militärkooperation. Vize-, später Generaldirektor von RosOboronExport. Generaldirektor von „Rostechnologii“.
Freunde:
Wladimir Putin. Andrej Beljaninow (Chef des russischen Zolls), Nikolai Tokarew (Präsident der Ölgesellschaft Transneft) Wladimir Artjakow (Gouverneur in Samara). Wladimir Jakunin. Pawel Borodin.
Feinde: Dmitri Medwedew, Sergej Iwanow. Wjatscheslaw Brescht (Ex-Aufsichtsratschef des Titan-Produzenten VSMPO-Avisma)
Skandale: Tschemesow soll auf einer Liste des Aktienbrokers „Index-XX“ gestanden haben, der mit Insiderinformationen an der russischen Börse eine Menge Geld verdient hat. Nach Angaben der Steuerbehörde hat Tschemesow 2005 an Dividenden immerhin 43 Mio. Rubel (zu der Zeit 1,2 Mio. Euro) verdient.
Familie: Zum zweiten Mal verheiratet, drei Söhne.
Hobbys: Schirmherr des russischen Radsportverbandes.

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Junus-Bek Jewkurow ist seit 2008 Präsident Inguschetiens, im Juni 2009 überlebte er einen Sprengstoffanschlag (offizielles Foto)
Aktualisiert 13.09.2013 13:33

Junus-Bek Bamatgirejewitsch Jewkurow

Präsident Inguschetiens. Generalmajor der Armee

Zitat: „Ich habe versprochen, die Kämpfer, die freiwillig zu einem friedlichen Leben zurückkehren, nicht zu bestrafen und ich halte mein Wort.“

Geboren: 29.7.1963 in der Ortschaft Tarskoje (Nordossetien).

Laufbahn: Wehrdienst bei der Pazifikflotte als Marineinfanterist. Kommandeurshochschule für Fallschirmjäger, später auch Abschluss der Frunse-Akademie und der Militärakademie des Generalstabs. Dienst bei den Fallschirmjägern, Einsatz in beiden Tschetschenienkriegen und im Kosovo, nach der Befreiung von zwölf russischen Geiseln aus tschetschenischer Gefangenschaft mit dem Orden „Held Russlands“ ausgezeichnet. Stellvertretender Stabschef des Wehrkreises Wolga-Ural. Präsident Inguschetiens.

Freunde: Raschid Gaisanow (Premier Inguschetiens). Uwais Jewkurow (Bruder und Chef der Leibwache Jewkurows).
Wladimir Putin

Feinde: Doku Umarow.
Skandale: Der Rechnungshof berichtete im Frühjahr 2009 über die Zweckentfremdung von 1,7 Mrd. Rubel in Inguschetien (ein Fünftel des Jahresetats der Teilrepublik). Der Großteil der Vorwürfe stammt allerdings aus der Zeit vor Amtsantritt Jewkurows.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Begeistert sich für Fußball und Ringen (als Zuschauer).

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Junus-Bek Jewkurow ist seit 2008 Präsident Inguschetiens, im Juni 2009 überlebte er einen Sprengstoffanschlag (offizielles Foto)
Aktualisiert 13.09.2013 13:38

Junus-Bek Bamatgirejewitsch Jewkurow

Präsident Inguschetiens. Generalmajor der Armee

Zitat: „Ich habe versprochen, die Kämpfer, die freiwillig zu einem friedlichen Leben zurückkehren, nicht zu bestrafen und ich halte mein Wort.“

Geboren: 29.7.1963 in der Ortschaft Tarskoje (Nordossetien).

Laufbahn: Wehrdienst bei der Pazifikflotte als Marineinfanterist. Kommandeurshochschule für Fallschirmjäger, später auch Abschluss der Frunse-Akademie und der Militärakademie des Generalstabs. Dienst bei den Fallschirmjägern, Einsatz in beiden Tschetschenienkriegen und im Kosovo, nach der Befreiung von zwölf russischen Geiseln aus tschetschenischer Gefangenschaft mit dem Orden „Held Russlands“ ausgezeichnet. Stellvertretender Stabschef des Wehrkreises Wolga-Ural. Präsident Inguschetiens.

Freunde: Raschid Gaisanow (Premier Inguschetiens). Uwais Jewkurow (Bruder und Chef der Leibwache Jewkurows).
Wladimir Putin

Feinde: Doku Umarow.

Skandale: Der Rechnungshof berichtete im Frühjahr 2009 über die Zweckentfremdung von 1,7 Mrd. Rubel in Inguschetien (ein Fünftel des Jahresetats der Teilrepublik). Der Großteil der Vorwürfe stammt allerdings aus der Zeit vor Amtsantritt Jewkurows.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Begeistert sich für Fußball und Ringen (als Zuschauer).

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Die ehemalige Schönheitskönigin Oxanna Fjodorowa moderiert inzwischen eine Kindersendung (Foto: Gratschow/.rufo)

Oxana Gennadewna Fjodorowa

Ex-Miss Universe. Russischer Fernsehstar

Zitat: „Ich wurde zur Geisel des Neids anderer Frauen.“
Geboren: 17.12.1977 in Pskow
Laufbahn: Nach Abschluss der Mittelschule Polizeiermittlerin in Pskow, anschließend Studium an der Universität des Innenministeriums in Petersburg, Wahl zur Miss Russia 2001, Miss Universe 2002. Tätigkeit für die „Russische Partei des Lebens“, später UNICEF-Botschafterin in Russland, Mitwirkende in einigen Fernsehserien, Moderatorin des russischen Sandmännchens.
Freunde: Tenor und Schlagersänger Nikolai Baskow, der Tänzer Alexander Litwinenko.
Wladimir Putin
Feinde: Howard Stern (berüchtigter US-Radiomoderator) Anna Weligschanina (Journalistin der Boulevardzeitung „Komsomolskaja Prawda“).
Skandale: Musste ihren Titel Miss Universe zurückgeben, weil sie ihren Pflichten als schönste Frau der Welt nicht nachkam. Gerüchten zufolge war sie in der Zeit mit dem Petersburger Halbkriminellen Wladimir Golubjow zusammen. Sie selbst behauptet wegen des Schreibens ihrer Dissertation keine Zeit für Laufsteg und Empfänge gehabt zu haben.
Familie: Verheiratet mit dem Deutschen Philip Toft.
Hobbys: Sammelt ethnographische Puppen aus verschiedenen Ländern.

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Oleg Orlow ist einer der dienstältesten Bürgerrechtler in Russland. Er ist Mitbegründer von Memorial (Foto: memo.ru)

Oleg Petrowitsch Orlow

Leiter des Menschenrechtszentrums „Memorial“.

Zitat: „Ich bin sicher, dass hinter diesem Mord die tschetschenische Führung steckt.“ (Kommentar zur Ermordung der Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa)
Geboren: 29.10.1953 in Moskau
Laufbahn: Abschluss an der Bio-Fakultät der Lomonossow-Uni. Laborant am Timirjasew-Institut für Pflanzenphysilogie, gescheiterte Dissertation. Zusammen mit Andrej Sacharow einer der Gründer von Memorial. Mitglied der Menschenrechtskommission des Präsidenten. Als Unterhändler in Konfliktgebieten wie Tschetschenien, Berg-Karabach und Transnistrien
Freunde: Die Bürgerrechtler Sergej Kowaljow und Arseni Roginski. Die ermordete Journalistin Anna Politkowskaja und die ebenfalls ermordete Memorial-Aktivistin Natalja Estemirowa.
Feinde:
Ramsan Kadyrow. Wladimir Putin
Skandale: Beschuldigte den tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow, für die Ermordung von Natalja Estemirowa verantwortlich zu sein. Kadyrow hat Orlow wegen Verleumdung verklagt.
Familie: -
Hobbys: Reisen.

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Ilham Alijew ist seit 2003 Präsident von Aserbaidschan. Er hat das Amt von seinem Vater üebrnommen.
Aktualisiert 23.07.2009 13:17

Ilham Heydarowitsch Alijew

Präsident von Aserbaidschan

Zitat: „Russland und Georgien sind unsere Freunde. Wir wollen, dass unsere Freunde auch untereinander befreundet sind.“
Geboren: 24.12. 1961 in Baku
Laufbahn: Abschluss am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO), anschließend als Dozent dort tätig. Privater Geschäftsmann. Vize-Präsident der staatlichen Ölgesellschaft Aserbaidschans. Parlamentsabgeordneter. Präsident des Nationalen Olympischen Komitees. Vize-Präsident der Regierungspartei „Eni Aserbaidschan“. Premierminister. Präsident.
Freunde: Der Alijew-Clan, u.a. Onkel Dschalal Alijew (zweitreichster Mann Aserbaidschans), Kjamaledil Geidarow (reichster Mann Aserbaidschans)
Feinde: Rasul Gulijew (Oppositionsführer im Exil). Ajas Mutalibow (Ex-Präsident)
Skandale: Wurde 2003 quasi in Erbfolge von Vater Heydar Alijew als Präsident von Aserbaidschan gewählt. Die Opposition klagte über massive Wahlfälschung und rief zu Protesten auf. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Sicherheitskräften wurden zwei Menschen getötet.
Familie: Verheiratet. Hat einen Sohn und zwei Töchter. Zwei Enkel.
Hobbies: Geopolitik und Öl. Spricht mehre Sprachen.

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Leonid Fedun ist Milliardär, Ölaktionär und Spartak-Präsident (Foto: TV)

Leonid Arnoldowitsch Fedun

Teilhaber von Lukoil, Milliardär. Präsident des Fußballclubs Spartak.

Zitat: „Die russische Fußball-Liga muss unter die Top-5 in Europa kommen.“
Geboren: 05. April 1956 in Kiew
Laufbahn: Abschluss der Höheren Militärschule in Rostow, Lehrer für Politökonomie und Politikwissenschaft an der Lenin-Militärakademie. Seit 1992 mit der Gründung von „NeftKonsult“ im Ölbusiness tätig. Vize-Präsident bei Lukoil. Besitzer und Präsident des Moskauer Fußballclubs Spartak.
Freunde:
Wagit Alekperow
Feinde: Fans des verfeindeten Clubs ZSKA Moskau.
Skandale: 1997 stirbt unter rätselhaften Umständen der Lukoil-Mitbegründer Vitali Schmidt in seinem Moskauer Appartment. Schmidt wollte die zahlreichen offshore-Töchter von Lukoil restrukturisieren und transparenter machen.
Familie: Verheiratet. Hat einen Sohn und eine Tochter.
Hobbies: Fußball, Präsident des Fußball-Clubs Spartak Moskau.


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Michail Saakaschwili ist seit 2004 Präsident Georgiens
Aktualisiert 14.04.2009 14:16

Michail Nikolosowitsch Saakaschwili

Präsident Georgiens

Zitat: „Ich bin froh am 21. Dezember geboren zu sein, dem Geburtstag Stalins.“
Geboren: 21. Dezember 1967 in Tiflis
Laufbahn: Jurist. Arbeitete am Institut für Menschenrechte in Oslo und in einer New Yorker Kanzlei. Abgeordneter im georgischen Parlament. Fraktionschef der regierenden „Bürgerunion“. Justizminister. Oppositionsführer. Nach der „Rosenrevolution“ im Januar 2004 mit über 90 Prozent der Stimmen zum Präsident gewählt. 2008 wiedergewählt
Freunde: Lech Kaczynski,
Viktor Juschtschenko. Bis zu dessen Tod galt Surab Schwania als Verbündeter.
Feinde: Dmitri Medwedew. Wladimir Putin. Sergej Lawrow. Eduard Schewardnadse. Igor Georgadse (Ex-Geheimdientschef Georgiens). Aslan Abaschidse (Präsident der georgischen Teilrepublik Adscharien). Saakaschwilis Ex-Verbündete Nino Burdschanadse führt inzwischen die Opposition an.
Skandale: Angriff auf die Teilrepublik Südossetien. Die Militäroffensive weitet sich nach dem Einschreiten Russlands in einen bewaffneten Konflikt mit Moskau aus, den Tiflis verliert.
Familie: Verheiratet mit einer Niederländerin, zwei Söhne.
Hobbies: Frauen und schnelle Autos.


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Michail Saakaschwili ist seit 2004 Präsident Georgiens

Michail Nikolosowitsch Saakaschwili

Präsident Georgiens

Zitat: „Ich bin froh am 21. Dezember geboren zu sein, dem Geburtstag Stalins.“
Geboren: 21. Dezember 1967 in Tiflis
Laufbahn: Jurist. Arbeitete am Institut für Menschenrechte in Oslo und in einer New Yorker Kanzlei. Abgeordneter im georgischen Parlament. Fraktionschef der regierenden „Bürgerunion“. Justizminister. Oppositionsführer. Nach der „Rosenrevolution“ im Januar 2004 mit über 90 Prozent der Stimmen zum Präsident gewählt. 2008 wiedergewählt
Freunde: Lech Kaczynski,
Viktor Juschtschenko Nino Burdschanadse. Bis zu dessen Tod galt Surab Schwania als Verbündeter.
Feinde: Dmitri Medwedew. Wladimir Putin. Sergej Lawrow. Eduard Schewardnadse. Igor Georgadse (Ex-Geheimdientschef Georgiens). Aslan Abaschidse (Präsident der georgischen Teilrepublik Adscharien)
Skandale: Angriff auf die Teilrepublik Südossetien. Die Militäroffensive weitet sich nach dem Einschreiten Russlands in einen bewaffneten Konflikt mit Moskau aus, den Tiflis verliert.
Familie: Verheiratet mit einer Niederländerin, zwei Söhne.
Hobbies: Frauen und schnelle Autos.


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Alexander Lebedew ist ein russischer Milliardär (Foto: Archiv/.rufo)

Alexander Lebedew

Russischer Oligarch und Politiker.

Zitat:
Putin sollte endlich erfahrene Wirtschaftsexperten zurückholen in die Regierung statt nur alte Bekannte und Freunde mit Ministerposten zu versehen.“
Geboren: 16. Dezember 1959 in Moskau.
Laufbahn: Wirtschaftsstudium am Moskauer Staatsinstitut für internationale Beziehungen, danach Angestellter beim Institut für Wirtschaft des Weltsozialistischen Systems. Karriere bei KGB und FSB, Präsident der National Reserve Bank, Im Vorstand der Kremlpartei „Unser Haus Russland“. Erfolglose Kandidatur um den Posten des Moskauer Bürgermeisters, Duma-Abgeordneter, Geschäftsmann
Freunde: Michail Gorbatschow. Andrej Kostin (Chef der VTB)
Feinde: Juri Luschkow und die Moskauer Stadtregierung. Kein Freund von Wladimir Putin.
Skandale: In Lebedews Zeitung „Moskowski Korrespondent“ wurde ein Artikel über die angebliche Scheidung von Wladimir Putin und seine geplante Heirat mit Ex-Olympiasiegerin Alina Kabajewa gedruckt. Lebedew kritisierte den Artikel und machte die Zeitung dicht – angeblich aus finanziellen Gründen.
Familie: Verheiratet, ein Sohn.
Hobbys: Fußball. Schwimmen.


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Murat Sjasikow ist seit 2002 Präsident der Republik Inguschetien (Foto: Archiv)
Aktualisiert 26.01.2012 14:43

Murat Magometowitsch Sjasikow

Ex-Präsidentenberater. Ex-Präsident Inguschetiens

Zitat: „Polygamie ist im Kaukasus weitverbreitet, obwohl es bei uns im Volksmund heißt: Sind zwei Frauen auf dem Hof, braucht man keinen Hund mehr im Haus.“

Geboren: 10. September 1957 in Osch (
Kirgisien)

Laufbahn: Abschluss als Historiker an der Staatlichen Universität in Grosny. KGB-Laufbahn, Mitglied des Föderationsrats. Stellvertretender Generalgouverneur für Südrussland. Präsident Inguschetiens. Präsidentenberater.

Freunde: Viktor Kasanzew. Pawel Borodin (Sekretär der Union Russland – Weißrussland), Musa Medow (Innenminister Inguschetiens). Ramsan Kadyrow.

Feinde: Die inguschetische Opposition um den inzwischen getöteten Magomed Jewlojew.

Skandale: Tötung des Oppositionellen Magomed Jewlojew durch Sicherheitskräfte Sjasikows. Jewlojew wurde auf dem Flughafen verhaftet, in ein Auto gezerrt und dort erschossen. Nach Angaben der Behörden fiel der Schuss zufällig. Die Opposition spricht von politischem Mord.

Familie: Verheiratet, drei Söhne.

Hobbys: Fußball gucken. Liebt kaukasische Folklore und Tanz.


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Alexej Miller ist seit 2001 Vorstandschef bei Gazprom (Foto: Ballin/.rufo)
Aktualisiert 18.03.2011 10:40

Alexej Borissowitsch Miller

Vorstandschef von Gazprom

Zitat: „Wir leiden nicht an Gigantomanie, aber Erster werden wir auf alle Fälle.“

Geboren: 31. Januar 1962 in Leningrad.

Laufbahn: Abschluss des Finanz- und Wirtschaftsinstituts in Leningrad. Mitglied im Komitee für Außenhandelsbeziehungen von St. Petersburg. Hafendirektor. Stellv. Energieminister Russlands. Chef von Gazprom (Gasprom).

Freunde: Dmitri Medwedew. Wladimir Putin.

Feinde: Rem Wjachirew. Igor Setschin. Julia Timoschenko, Viktor Juschtschenko.
Skandale: Zahlreiche skandalträchtige Übernahmen, angefangen von NTW bis hin zur Übernahme eines Mehrheitsanteils am Gasförderkonsortium SakhalinEnergy mit Hilfe staatlichen Drucks.

Familie: Verheiratet. Ein Sohn.

Hobbys: Skilanglauf und -slalom. Fußballfan. Liest historische Bücher.


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Sergej Sobjanin ist Oberbürgermeister von Moskau. Er löste auf dem Posten den langjährigen Stadtchef Juri Luschkow ab, der gefeuert wurde. (Foto: Ballin/.rufo)
Aktualisiert 08.12.2011 11:49

Sergej Semjonowitsch Sobjanin

Oberbürgermeister von Moskau

Zitat: „Ich denke nicht, dass ein Journalist an sich frei sein kann und auch die Presse kann bei uns nicht frei sein.“

Geboren: 21.06. 1958 in der Ortschaft Njaksimwol (Gebiet Chanty-Mansisk).

Laufbahn: 2 Ausbildungen – als Mechaniker und als Jurist. Begann als einfacher Rohrschlosser. Karriere im Komsomol, später in der Partei. Leiter der Steuerinspektion von Kogalym – von dort direkt in den Bürgermeistersessel gewählt. Stellvertretender Gouverneur und Senator von Chanty-Mansisk. Gouverneur von Tjumen. Vorstandsmitglied des „Einigen Russlands“. Chef der Präsidialverwaltung unter Wladimir Putin. Wechsel in die Regierung als Vize-Premier und Leiter des Regierungsapparats. Ernennung zum Moskauer Oberbürgermeister.

Freunde: Wladimir Putin, Roman Abramowitsch, Wladimir Bogdanow (Generaldirektor Surgutneftegaz). Pjotr Latyschew.

Feinde: Leonid Rokezki (verlor 2001 seinen Gouverneursposten an Sobjanin, beschuldigte ihn anschließend der Richterbestechung). Pjotr Awen und Michail Fridman. Juri Luschkow.

Skandale: Seine Wahlkampagne für den Posten des Gouverneurs in Tjumen soll von Ölmilliardär Roman Abramowitsch mitfinanziert worden sein.

Familie: Verheiratet. Zwei Töchter.

Hobbys: Jagd, Skifahren.


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Gennadi Onischtschenko ist seit Jahren Russlands Oberster Amtsarzt (Foto: TV)
Aktualisiert 30.10.2013 11:01

Gennadi Onischtschenko

Regierungsberater. Ehemaliger Oberster Amtsarzt Russlands.

Zitat: „In Russland wurde nie getrunken.“

Geboren: als Gennadi Grigorjewitsch Onischtschenko am 21.10.1950 in Tschargyn-Tasch (
Kirgisien)

Laufbahn: Abschluss der Medizinischen Hochschule Donezk. Tätigkeit als Arzt im sowjetischen Verkehrsministerium, u.a. Oberster Sanitätsarzt der Moskauer Metro. Im 1. Tschetschenienkrieg kurzzeitig von Separatisten gekidnappt. Seit 1996 stellvertretender Gesundheitsminister, seit 2004 Leiter der russischen Verbraucherschutzbehörde und Russlands Oberster Amtsarzt. Veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen über Infektionskrankheiten. 2013 zum Berater von Regierungschef Dmitri Medwedew ernannt.

Freunde: Wladimir Putin

Feinde: Russische Bierbrauer. Praktisch alle Staatschefs der russischen Nachbarländer, besonders aber Georgiens Ex-Präsident Michail Saakaschwili.

Skandale: Im Frühjahr 2006 verbot Onischtschenko den Import georgischen und moldawischen Weins, kurz darauf auch die Einfuhr georgischen Mineralwassers. Diese entsprächen nicht den russischen Qualitätsstandards, erklärte Onischtschenko. Experten warfen Onischtschenko hingegen vor, den Handelskrieg aus politischen Gründen geführt zu haben.

Familie: Verheiratet, hat drei Kinder.

Hobbys: Schwerathletik, gesunde Lebensweise


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Viktor Iwanow ist Präsidentenberater (Foto: NTW)
Aktualisiert 18.11.2011 10:04

Viktor Petrowitsch Iwanow

Chef der Anti-Drogenbehörde.

Zitate: Im Leben muss man seine Einschätzungen immer neu überdenken.

Geboren: 12.05.1950 in Nowgorod.

Laufbahn: Studium an der Hochschule für Elektrotechnik in Leningrad; seit 1977 im KGB, u.a. Einsatz in Afghanistan (1988-1989); Leitender Beamter in der Stadtverwaltung St. Petersburg. Nachdem Bürgermeister Anatoli Sobtschak 1996 die Wahl verliert, wechselt Iwanow für zwei Jahre aus der Politik in die Geschäftswelt und wird zum Chef eines Telekom-Unternehmens in St. Petersburg. Seit 1998 Abteilungsleiter in der Zentrale des Inlandsgeheimdienstes FSB, später stellvertretender FSB-Direktor. Seit 5. Januar 2000 in der Präsidialadministration. 2008 von Präsident Dmitri Medwedew zur Antidrogenbehörde versetzt und gleichzeitig als Aufsichtsratschef bei Aeroflot und Almas Antei abgelöst.

Freunde:
Wladimir Putin, Boris Gryslow, Nikolai Patruschew, Raschid Nurgalijew, Sergej Iwanow, Igor Setschin, Wladimir Ustinow,

Feinde: Dmitri Medwedew. Wladimir Jakowlew, Gennadi Sjuganow, Grigori Jawlinski, Juri Tschaika, Dmitri Kosak, Wladislaw Surkow, Anatoli Tschubais, Ilja Klebanow, Boris Beresowski, Alexander Ruzkoi, Michail Chodorkowski.

Skandale: Gilt als einer der Beteiligten im Skandalfall „3 Kita“. Der Möbelimporteur „3 Kita“ bezahlte bei der Einfuhr von Möbeln keine Steuern. Als die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm, wurden die untersuchenden Beamten entlassen. Es wird vermutet, dass Iwanow zusammen mit Ustinow und Serdjukow dahinter steckt.

Familie: Verheiratet. Ein Sohn und eine Tochter.

Hobbys: Nicht bekannt.


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Sergej Naryschkin gilt als Mann im Hintergrund (Foto: RIA Nowosti)
Aktualisiert 30.12.2011 11:32

Sergej Jewgenjewitsch Naryschkin

Duma-Vorsitzender. Ehemaliger Chef der Präsidialadministration

Zitat: „Die Yukos-Affäre hat sich auf das Bild Russlands im Ausland ausgewirkt. Ich hoffe, dass der Fall der letzte seiner Art sein wird.“

Geboren: 27.10.1954 in Leningrad.

Laufbahn: Ausbildung zum Radiomechaniker, später dann 2. Ausbildung zum Ökonom. Assistent des Prorektors des Leningrader Polytechnischen Instituts, Wirtschaftsberater der sowjetischen Botschaft in Belgien. Verantwortlicher für Außenbeziehungen und Finanzen bei der Petersburger Stadtverwaltung. Mitarbeiter der Präsidialadministration. Vize-Chef, dann Leiter des Regierungsapparats. Vize-Premier, verantwortlich für die Außenhandelstätigkeit. Chef der Präsidialverwaltung. Vorsitzender der Staatsduma.

Freunde:
Wladimir Putin. Michail Fradkow, Dmitri Kosak. Nikolai Patruschew und Boris Kowaltschuk (Leiter der Abteilung für Nationale Projekte im Regierungsapparat).

Feinde: Viktor Wechselberg.

Skandale: Naryschkin musste den Berater des Regierungsapparates entlassen und zwei Beamten strenge Verweise aussprechen für die Weitergabe von Dienstinformationen an Dritte. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren gegen die drei Mitarbeiter von Naryschkins Apparat wegen Geheimnisverrats ein.

Familie: Verheiratet. Zwei Kinder

Hobbys: Ski-Abfahrtslauf (seit dem 19. Lebensjahr). Schwimmen und Tennis.


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Anatoli Serdjukow - erst Steuereintreiber, jetzt Verteidigungsminister
Aktualisiert 21.11.2012 12:22

Anatoli Eduardowitsch Serdjukow

Ex-Verteidigungsminister.

Zitat: „In Russland werden täglich werden täglich 1.500 Firmen gegründet. Davon sind die Hälfte Eintagsfliegen-Firmen, die nur gegründet wurden, um sich vor den Steuern zu drücken.“

Geboren: 08.01.1962 in der Siedlung Cholmski im Gebiet Krasnodar.

Laufbahn: Ausbildung zum Ökonom am "Institut für sowjetischen Handel". Armeedienst als Leutnant. Möbelverkäufer. Direktor der Aktiengesellschaft „Möbel-Markt“. Seit 2000 Arbeit in der russischen Steuerbehörde. Aufstieg zu deren Leiter. Verteidigungsminister - im November 2012 entlassen.

Freunde: Ex-Vize-Premier
Viktor Subkow (Schwiegervater Serdjukows). Als Förderer gelten auch Igor Setschin, Viktor Iwanow, Michail Fradkow, Alexej Kudrin und Wladimir Putin.

Feinde: Michail Chodorkowski. Sergej Tschemesow.

Skandale: Serdjukow ist einer der Initiatoren der umstrittenen Alkoholreform. Das neue elektronische Überwachungssystem EGAIS sollte die gesamte Produktion und den Umlauf von Spirituosen in Russland kontrollieren. Stattdessen führte das System bei der Einführung zu enormen Problemen, zu einem zeitweisen Alkoholdefizit und zur Verteuerung von Wodka und Co.

Familie: Zum zweiten Mal verheiratet, zwei Töchter - aus jeder Ehe eine.

Hobbys: Nicht bekannt.


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Konstantin Kossatschow ist Vorsitzender des Duma-Komitees für Auswärtiges (Foto: biograf.ru)
Aktualisiert 30.12.2011 11:22

Konstantin Josifowitsch Kossatschow

Duma-Abgeordneter. Experte für Außenpolitik.

Zitat: „Der Terrorismus agiert wahllos, nur auf maximalen Effekt berechnet.“

Geboren: 17. September 1962 in der Siedlung Mamontowka Gebiet Moskau.

Laufbahn: Abschluss des Moskauer staatlichen Instituts für internationale Beziehungen (MGIMO). Verschiedene Funktionen im Außenministerium der UdSSR und Russlands. Abgeordneter der russischen Staatsduma. Außenpolitischer Berater von drei Premierministern. Vorsitzender des Duma-Komitees für Auswärtige Angelegenheiten. Vizechef des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten.

Freunde:
Sergej Kirijenko. Sergej Stepaschin. Jewgeni Primakow

Feinde: Michail Saakaschwili

Skandale: Kossatschow drohte, dass Russland die Zahlungen an den Europarat einstellen werde, wenn dieser Russland weiterhin immer nur kritisiere. „Die Gelder, die unter anderem Russland zum Budget des Europarats beiträgt, werden von unseren Feinden hier benutzt, um irgendwelche antirussischen Stimmungen zu schüren.“

Familie: Verheiratet. Zwei Töchter und ein Sohn.

Hobbys: Tauchen.


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Lukaschenko ist Eishockey-Fan (Foto: Pressedienst der Präsidialadministration)
Aktualisiert 18.12.2008 10:43

Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko

Präsident Weißrusslands.


Zitat: „Wir werden schlecht leben, aber nicht lange.“
Geboren: 30.08.1954 in der Ortschaft Kopys im Gebiet Witebsk.
Laufbahn: Studium der Landwirtschaft und Geschichte in Minsk. Instrukteur bei den sowjetischen Grenztruppen. Kolchosdirektor. Abgeordneter des weißrussischen Parlaments. Siegte bei den Präsidentschaftswahlen 1994, 2001, 2006.
Freunde: Innenminister Sergej Gaidukjewitsch. Kaliningrads Ex-Gouverneur Wladimir Jegorow.
Jewgeni Primakow.
Feinde: Oppositionsführer Alexander Milinkewitsch, Sozialdemokrat Alexander Kosulin, Christdemokrat Senon Posnjak. Boris Nemzow.
Skandale: 1996 begann er nach einem vom Obersten Sowjet nicht anerkannten Referendum seine Amtszeit von vorn, verlängerte sie somit um zwei Jahre. Weil die Mehrheit der Staaten diesen Akt verurteilte, lebt Lukaschenko seit der Zeit in Isolation. Seit 1996 hat er nur Russland, Iran, Libyen, China und Kuba besucht.
Familie: Verheiratet. Zwei Söhne. Seine Frau lebt aber getrennt von ihm.
Hobbies: Sport. Spielt Fußball, Eishockey und Tennis. Fährt Ski.


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Die Familie Nasarbajew (hier Tochter Dariga) hat viele wichtige Posten in Kasachstan besetzt (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 15.08.2008 20:02

Nursultan Abischewitsch Nasarbajew

Präsident von Kasachstan

Zitat: „Die russische Sprache vereinigt unsere Nation. Es wird noch einige Zeit dauern, bevor die kasachische Sprache solch eine vereinigende Rolle spielt“

Geboren: 06.07.1940 in Tschemolgan.

Laufbahn: Fachhochschul-Ausbildung im Industriekombinat Karaganda. Abschluss als Ingenieur im Metallurgiewesen. Steile Parteikarriere. Aufstieg zum Vorsitzenden des Ministerrats der SSR Kasachstan, später KP-Chef der Republik und Mitglied des Politbüros. Ab 1990 Präsident Kasachstans. Austritt aus der KPdSU nach dem Putsch 1991 in Moskau. 1995, 1999 und 2005 im Amt bestätigt. Seit 2007 hat er das Recht, lebenslang Präsident zu bleiben.
Freunde: Russlands Präsident
Wladimir Putin, Kirgisiens Ex-Präsident Askar Akajew.
Feinde: Sein ehemaliger Schwiegersohn Rachat Alijew.
Der Journalist Duwanow gilt als einer der schärfsten Kritiker des kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew. Insbesondere bemühte er sich um die Aufklärung einer Schwarzgeldaffäre, in die Nasarbajew verwickelt gewesen sein soll.
Oppositionsparteien und unabhängige Medien
Skandale: Nasarbajew sieht sich international Vorwürfen von Korruption gegenüber; es wird vermutet, dass er und viele Mitglieder seiner Regierung mehr als eine Milliarde USD auf Schweizer Bankkonten geparkt haben.
Familie: Er ist mit Sara Nasarbajewa verheiratet und hat mit ihr drei Töchter: Dariga, Dinara und Alija.
Hobbies: Tennis




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Wladislaw Surkow gilt als der graue Kardinal im Kreml (Foto: uralpolit.ru)
Aktualisiert 01.10.2013 12:56

Wladislaw Jurjewitsch Surkow

Präsidentenberater. Ehemaliger Chefideologe im Kreml und Vizepremier.

Zitat: „Der Westen muss uns nicht lieben.“

Geboren: 21. September 1964 in Solnzewo, Gebiet Lipezk.

Laufbahn: Studium am Moskauer Institut für Kultur nicht abgeschlossen. Arbeit in der Reklameabteilung von „Menatep“, Präsident der „Russischen Assoziation der Reklametreibenden“. Arbeitete als Lobbyist in der Duma. Wechsel zur Alfa-Bank. 1999 - 2011 stellvertretender Leiter der Präsidialadministration. 2011 zum Vize-Premier befördert. Präsidentenberater.

Freunde: Wadim Boiko (Ex-Kollege bei Alfa und in der Präsidialadministration). Die Oligarchen
Michail Fridman und Pjotr Awen (beide Alfa-Bank)

Feinde: Boris Beresowski. Michail Chodorkowski. Michail Prochorow.

Skandale: Gilt als einer der begabtesten Lobbyisten Russlands. Hat erst zahlreiche Duma-Abgeordnete gekauft, um verschiedene für seine Kunden günstige Gesetze durchzusetzen. Wurde 1999 in die Präsidialadministration geholt, um Jelzin zu retten. Tatsächlich gelang es ihm, das Impeachment-Verfahren gegen den Präsidenten abzuwenden. Dabei soll er zahlreiche Abgeordnete mit dem Geld von Alfa bestochen haben.

Familie: Verheiratet, drei Kinder.

Hobbys: Gitarre spielen. Liebt teure Autos und Luxus.


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Viktor Janukowitsch hat es geschafft, im Februar 2010 wurde er zum Präsidenten der Ukraine gewählt. (Foto: TV)
Aktualisiert 25.02.2010 12:37

Viktor Fjodorowitsch Janukowitsch

Präsident der Ukraine. Ex-Premier.

Zitat: „Wenn mich jemand stört... Ich versuche natürlich überzeugend zu sein.“

Geboren: 09.07.1950 in Jenakiewo, Gebiet Donezk.

Laufbahn: Autoschlosser und Mechaniker in einem Metallbetrieb. Vom Leiter einer städtischen Fahrbereitschaft zum Leiter des Transportunternehmens „Donbasstransremont“. Gouverneur des Donezker Gebiets. Seit 2002 Premier der Ukraine. Kandidat der „Partei der Regionen“ für das Präsidentenamt. 2004 verliert er, 2010 gewinnt er.

Freunde: Ex-Präsident
Leonid Kutschma. Russlands Premier Wladimir Putin. Oligarch und Fußballfan Rinat Achmetow. Vitali Gaiduk (Ex-Energieminister)

Feinde: Ex-Präsident Viktor Juschtschenko. Premier Julia Timoschenko.

Skandale: Janukowitsch wurde zweimal (1967, 1970) wegen Raub und Körperverletzung angeklagt und musste sogar eine Gefängnisstrafe absitzen. Wegen guter Führung kam er vorzeitig frei und die Akte wurde geschlossen. Kutschma sah in den „Jugendsünden“ Janukowitschs keinen Hinderungsgrund für die Eignung als sein Nachfolger.

Familie: Verheiratet. Zwei Söhne – Alexander und Viktor.

Hobbys: Liebt Luxus. Spielt Tennis, jagt.


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Viktor Juschtschenko war von 2005 - 2010 Präsident der Ukraine (Foto: Präsidialadministration)
Aktualisiert 25.02.2010 11:16

Viktor Andrejewitsch Juschtschenko

Ex-Präsident der Ukraine.


Zitat: „Haben Sie mich in den letzten 30 Jahren einmal betrunken gesehen.“

Geboren: 23.02.1954 in der Ortschaft Choruschjowka, Gebiet Sumy (Ukraine).

Laufbahn: Studium am Finanz- und Wirtschaftsinstitut in Ternopol zum Buchhalter. Arbeit als Buchhalter in einer Kolchose. Nach Armeedienst Ökonom in der Staatsbank – Aufstieg zum Vize-Direktor der Staatsbank der UdSSR in der Ukraine. Nationalbankchef der Ukraine. 1999 -2001 Premierminister. Hauptkandidat der ukrainischen Opposition bei den Präsidentschafstwahlen 2004. Sieg im dritten Wahlgang nach Wahlfälschungsvorwürfen gegen seinen Kontrahenten
Viktor Janukowitsch. 2010 kann er seinen Posten bei den Wahlen nicht verteidigen.

Freunde: Michail Saakaschwili. Pjotr Poroschenko (Ex-Chef des nationalen Sicherheitsrates). Viktor Baloga (Ex-Chef der Präsidentenkanzlei) Juri Jechanurow. Wladimir Ogrysko.

Feinde: Ex-Präsident Leonid Kutschma. Sein Amtsnachfolger Viktor Janukowitsch. Seine einstige Verbündete Julia Timoschenko.

Skandale: Im Wahlkampf 2004 zog sich Juschtschenko eine schwere Vergiftung zu. Er selbst und seine Wahlkampfhelfer beschuldigen Juschtschenkos politische Gegner, ihn vergiftet zu haben. Seine Kontrahenten sehen darin einen Wahlkampftrick.

Familie: Zum zweiten Mal verheiratet. Zwei Kinder aus erster Ehe. Drei aus der zweiten Ehe. Ehefrau Jekaterina Tschumatschenko hat einen amerikanischen Pass.

Hobbys: Bergsteigen. Zeichnen. Fotografieren.


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Alu Alchanow hat als Präsident in Tschetschenien mehrere Anschläge überlebt. (Foto: Ballin/.rufo)
Aktualisiert 02.02.2010 10:55

Alu Dadaschewitsch Alchanow

Ex-Präsident Tschetscheniens. Vize-Justizminister

Zitat: „Wenn ich mein Leben schätzen würde, wäre ich nicht nach Tschetschenien zurückgekommen.“

Geboren: 20.01.1957 im Gebiet Taldy-Kurganski (Kasachstan).

Laufbahn: Nach Armeedienst fing er bei der Polizei an, diente sich zum General empor. Im ersten Tschetschenienkrieg auf Seiten der Russen, beim Sturm Grosnys durch die Separatisten verteidigte er acht Stunden lang den Bahnhof, wurde dabei schwer verwundet. Innenminister Tschetscheniens unter
Achmed Kadyrow. Nach dessen Ermordung wird er Präsident Tschetscheniens. 2007 abgelöst und zum stellvertretenden Justizminister Russlands ernannt. Mitglied der Kommission gegen Geschichtsfälschung.

Freunde: Dmitri Kosak

Feinde: Ramsan Kadyrow. Die Separatistenführer Aslan Maschadow und Schamil Bassajew sind inzwischen tot.

Skandale: Wurde im August 2004 mit angeblich 73,5 Prozent zum Präsidenten Tschetscheniens gewählt. Bürgerrechtsorganisationen beklagten allerdings zahlreiche Verstöße bei der Durchführung der Wahlen.

Familie: Verheiratet. Drei Kinder.

Hobbys: Schreibt eine Doktorarbeit zum Thema: „Verdeckte Ermittlung unter den Bedingungen der Konflikte im Nordkaukasus“. Ist Fan des Fußballklubs Terek Grosny.


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Medwedew ist nach Jelzin und Putin der dritte Präsident Russlands (Foto: TV)
Aktualisiert 22.05.2012 11:55

Dmitri Anatoljewitsch Medwedew

Ex-Präsident. Russischer Regierungschef.

Zitat: „Wir finden auf jeden Fall eine asymetrische aber angemessene Antwort“.

Geboren: 14. September 1965 in Leningrad.

Laufbahn: Studierte wie
Putin Jura an der Leningrader Universität. Jura-Dozent. 1990 bis 95 Berater für Außenhandel des Oberbürgermeisters Anatoli Sobtschaks und dessen Vize Putin. 1998 Hausjurist und Direktor des Zellulosekombinats Bratsk. 1999-2000 Vize-Stabschef und Berater Putins. Seit 2001 Gazprom-Aufsichtsratsvorsitzender. Kreml-Stabschef, dann 1. Vize-Premier der russischen Regierung, wurde 2007 vom Kreml zum Nachfolger Putins erkoren. 2008 zum Präsidenten Russlands gewählt.
Freunde: „Ich habe eigentlich gute Beziehungen zu allen.“ Wladimir Putin, Anatoli Sobtschak, Gazprom-Vorstandsvorsitzender Alexej Miller, die Direktoren der Unternehmensgruppe „Alfa“, Michail Fridman und Pjotr Awen. Wladislaw Surkow

Feinde: Wladimir Jakowlew. Michail Saakaschwili. Igor Setschin.

Skandale: War eher damit beschäftigt, Skandale zu glätten: Einstellung der Ermittlungen wegen Veruntreuung von Staatsgeldern im Leningrader Lebensmittelskandal 1990. Bratsker Zellulosekombinat, Ilim Pulp. Gerüchte um Gazprom-Bankrott 2002.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Dichtet und komponiert Lieder.


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Kacha Bendukidse ist Minister für Wirtschaftsreformen in Georgien (Foto: rosfin)
Aktualisiert 10.09.2009 11:25

Kacha Awtandilowitsch Bendukidse

Ex-Minister in Georgien. Russischer Oligarch.

Zitat: „Business ist das ständige Gefühl, dass irgendetwas dein Geschäft bedroht.“
Geboren: 20. April 1956 in Tiflis
Laufbahn: Vom Biologen zum Unternehmer. Besitzt 26 Prozent der Aktien am russischen Maschinenbauer „Vereinigte Maschinenwerke“. Seit Juni 2004 auf Einladung
Michail Saakaschwilis Wirtschaftsminister Georgiens. Später Minister für Wirtschaftsreformen und Leiter der Präsidialkanzlei. Im Februar 2009 aus der Regierung ausgetreten.
Freunde: Michail Saakaschwili und bis zu dessen Tod Surab Schwania. Wladimir Putin. Arkadi Wolski. Alexander Schukow. German Gref. Michail Chodorkowski.
Feinde: Michail Fradkow. Viktor Anpilow (Radikalkommunist).
Skandale: Kacha Bendukidse wurde zum „Uralmasch“-Direktor ernannt, nachdem sein Vorgänger Oleg Belonenko am 10. Juni 1996 ermordet wurde. Dennoch behauptete Bendukidse sofort nach der Übernahme, dass es weder einen Konflikt noch kriminelle Strukturen in und um die Holding gab. Die Buchhaltung des Unternehmens sei absolut transparent gewesen, versicherte Bendukidse.
Familie: Verheiratet mit einer Modejournalistin.
Hobbys: Sportgymnastik. Nach Augen- und Gewichtsproblemen ließ er allerdings davon ab.

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Viktor Wechselberg hat Anteile in fast allen Rohstoffbranchen
Aktualisiert 02.06.2009 11:58

Viktor Felixowitsch Wechselberg

Oligarch. Vorstandschef der Investmentholding Renova.

Zitat: „Mein Sohn hat nicht verstanden, warum ich die Fabergé-Eier gekauft habe...“
Geboren: 14. April 1957 in Drogobitsch, Verwaltungsgebiet Lwow (Ukraine).
Laufbahn: Absolvent des Moskauer Eisenbahnerinstituts. Abteilungsleiter in einem Pumpenkonstruktionsbetrieb. Besitzer der Investmentgesellschaft Renova. Mitbesitzer mehrerer Ölfirmen, darunter TNK-BP und des Alu-Produzenten RusAl. Geschätztes Vermögen 3 Mrd. USD. (Stand 2009)
Freunde:
Pjotr Awen und Michail Fridman. Oleg Deripaska und Roman Abramowitsch. Semjon Kukes. Der Gouverneur von Swerdlowsk Eduard Rossel. Telekom-Oligarch German Chan.
Feinde: Die Ölbarone Michail Chodorkowski und Wagit Alekperow. Robert Dudley (Ex-CEO von TNK-BP). Der Gouverneur von Nordwestrussland Ilja Klebanow. Gazprom-Chef Alexej Miller
Skandale: Sein Aluminiumkonzern SUAL nutzte Ende der 90er Jahre bis 2001 beim Export zweifelhafte Methoden, um Zoll und Steuern zu umgehen. Allein durch den nichtgezahlten Zoll „sparte“ Wechselberg 35 Mio. USD jährlich.
Familie: Verheiratet. Sohn und Tochter.
Hobbies: Bücherfreund. Lieblingsautor ist Boris Pasternak. Kunstmäzen: Kaufte Fabergé-Eier für 120 Mio. USD.



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Josif Ordschonikidse ist ein enger Vertrauter von Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow
Aktualisiert 18.03.2011 13:34

Josif Nikolajewitsch Ordschonikidse

Ex-Vize-Bürgermeister von Moskau. Ex-Berater der Stadtverwaltung

Zitat: „Ich werde Dschabrailow einsperren. Wenn ich ihn nicht einsperre, dann werde ich ihn auseinander nehmen.“

Geboren: 09. Februar 1948 in Borjomi (
Georgien).

Laufbahn: Abschluss des Polytechnischen Instituts in Tiflis als Flugzeugingenieur. Ingenieur im Flugzeugwerk Tiflis. ZK-Sekretär im Komsomol. Präsident des Verbandes der Innovationsfirmen der UdSSR. Stellvertretender Bürgermeister Moskaus, verantwortlich für den Außenhandel. 2007 offiziell entlassen, war aber weiter als Berater für Luschkow tätig, bis dieser auch gefeuert wurde.

Freunde: Moskaus Ex-Oberbürgermeister Juri Luschkow. Konstantin Satulin (Duma-Abgeordneter). Agaragin Schafarow (Generaldirektor einer Bierbrauerei).

Feinde: Geschäftsmann Umar Dschabrailow.

Skandale: Ermordung von Paul Tatum 1996 in Moskau, der zusammen mit Dschabrailow das Hotel Radisson Slawjanskaja leitete. Er soll den Geschäftsinteressen der beiden damals noch befreundeten Dschabrailow und Ordschonikidse im Weg gestanden haben. Später entzweiten sich Ordschonikidse und Dschabrailow und auf den stellvertretenden Bürgermeister wurden selbst zwei Anschläge verübt.

Familie: Verheiratet. Zwei Kinder.

Hobbys: Jagd. Bowling. Reisen. Ist Hobbykoch.

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Sergej Lawrow ist seit 2004 Außenminister Russlands (Foto: MID)
Aktualisiert 14.05.2008 17:07

Sergej Viktorowitsch Lawrow

Russischer Außenminister.

Zitat: „Im Kampf für die nationalen Interessen Russlands werde ich Flexibilität zeigen und Kompromisse suchen.“
Geboren: 12. März 1950 in Moskau.
Laufbahn: Diplomatenkarriere. Nach Abschluss des MGIMO (Moskauer Institut für Internat. Beziehungen) arbeitete er in der Botschaft von Sri Lanka. Verschiedene Funktionen im Außenministerium der UdSSR, darunter in der UN-Vertretung der Sowjetunion. Stellv. russischer Außenminister. Ständiger UN-Vertreter Russlands.
Freunde: UN-Pressesprecher Fred Eckhard. Wladimir Lukin. Andrej Kosyrew.
Igor Iwanow. Juri Kobaladse (Klassenkamerad, jetzt Bankdirektor bei “Renaissance-Capital”)
Feinde: Ex-Premier Jewgeni Primakow. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg. Der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili.
Skandale: Heftiger Streit mit Kofi Annan, als der ihm 2003 im UN-Hauptgebäude das Rauchen verbieten wollte. Lawrow antwortete, dass ihm (Annan) das Gebäude nicht gehöre und rauchte weiter.
Familie: Verheiratet. Eine Tochter
Hobbies: Gitarre spielen, singt, schreibt Gedichte und Lieder. Leidenschaftlicher Raucher.

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Nurgalijew ist Innenminister Russland und Generaloberst der Miliz (Foto: mvd.ru)
Aktualisiert 24.05.2012 11:56

Raschid Gumarowitsch Nurgalijew

Vizesekretär des Sicherheitsrats. Ex-Innenminister. Generaloberst der Miliz.

Zitat: „Arbeit ist mein Leben. Ich entspanne mich nur, wenn ich bei meiner Schwiegermutter zu Besuch bin.“

Geboren: 08. Oktober 1956 in der Ortschaft Werchnji (
Kasachstan).

Laufbahn: Absolvent der Physisch-Mathematischen Fakultät an der Uni Petrosawodsk. Physiklehrer in Karelien. Arbeit in der KGB-Verwaltung Kareliens. Aufstieg im Geheimdienst zum Leiter der FSB-Abteilung im Kampf gegen Drogenschmuggel. Zusammen mit Putin Arbeit in der Hauptkontrollveraltung der Präsidialadministration. Stellv. Innenminister. Innenminister. Vizesekretär des Sicherheitsrats.

Freunde: Nikolai Patruschew. Wladimir Fjodorow (Ex-Chef der Verkehrspolizei).

Feinde: Ex-Premier Michail Kassjanow. Rem Wjachirew (Ex-Gasprom-Chef).

Skandale: Gerüchten zufolge war Nurgalijew während seiner Tätigkeit beim FSB inoffiziell für den Führungswechsel mehrerer staatlicher Konzerne verantwortlich, darunter auch bei Gasprom (Gazprom).

Familie: Verheiratet. Zwei Söhne

Hobbys: Jagd, Eishockey.

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Michail Fridman ist einer der reichsten Männer Russlands (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 01.02.2008 19:30

Michail Maratowitsch Fridman

Chef der „Alfa-Group“, Beiratsvorsitzender des Ölmultis TNK-BP. Vizevorsitzender des Russischen Jüdischen Kongresses.

Zitat: „Auch wenn es langweilig klingt: Mich interessiert eigentlich nur das Business.“
Geboren: 21. April 1964 in dem Westukrainischen Lwow.
Laufbahn: Absolvent des Moskauer Institutes für Stahl und Metall-Legierung. Die Karriere des Milliardärs Michail Fridman begann mit einer Fensterputzfirma Ende der 80er. Heute kontrolliert Fridmans Bank– und Finanzgruppe „Alfa“ Wirtschaftsbetriebe verschiedener Sparten bis hin zu einer Supermarktkette. Seit 1. Juli 2003 ist Fridman Beiratsvorsitzender des Ölkonzerns TNK-BP.
Freunde: Regisseur Juli Gusman und Galerist
Marat Gelman.
Feinde: Wladimir Potanin, Jurist Leonid Roschetskin.
Skandale: Schiffbruch des Öltankers „Prestige“ an der spanischen Küste im November 2002. Schon zuvor waren mehrfach gravierende technische Mängel an dem indirekt Fridman gehörenden Schiff festgestellt worden. Da das Schiff versichert war, war Fridman die Umweltgefahr offenbar egal. Bei den Ermittlungen wurde außerdem festgestellt, dass Fridman über die Offshore Firma, der der Tanker gehörte, riesige Gewinne an der Steuer vorbei führte. Französische Zeitungen, die den Skandal aufdeckten, verklagte Fridman im Mai 2003 wegen Verleumdung.
Familie: Michail Fridman kommt aus einer traditionell religiösen jüdischen Familie. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Hobbies: Sammelt Samuraischwerter. Seit seinen Studentenjahren mag er Theater und gutes Essen. Reist gern und fährt Jeeps.


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Sergej Schoigu war von 1994 bis 2012 im Ministeramt. Dann wurde er zum Gouverneur des Moskauer Gebiets ernannt. Nun ist er wieder Minister. (Foto: Polakow/.rufo)
Aktualisiert 21.11.2012 12:57

Sergej Kuschugetowitsch Schoigu

Verteidigungsminister.

Zitat: „Ich bin Rettungshelfer. Als Politiker bin ich eher mittelmäßig.“

Geboren: 21. Mai 1955 in der Stadt Tschadan (Republik Tuwa).

Laufbahn: Abschluss des Krasnojarsker Polytechnischen Instituts als Bauingenieur. Aufstieg vom Vorarbeiter zum Ingenieur und Leiter eines Baukombinats. Örtlicher Parteisekretär der KPdSU. Stellv. Vorsitzender des russ. Bau- u. Architekturkomitees. Minister für Zivil- und Katastrophenschutz. Einer der Parteiführer der Regierungspartei „Einiges Russland“. Ex-Vize-Premier. Gouverneur des Gebiets Moskau. Verteidigungsminister.

Freunde:
Wladimir Putin. Boris Jelzin, Naina Jelzina. Viktor Tschernomyrdin

Feinde: Juri Baturin (Kosmonaut, Ex-Präsidentenberater, derzeit im Wissenschaftsbeirat des Sicherheitsrates)

Skandale: Der Rechnungshof stellte 2000 undokumentierte Ausgaben beim Katastrophenschutzministerium fest. Einer der Stellvertreter Schoigus wurde wegen Veruntreuung staatlicher Gelder festgenommen.

Familie: Verheiratet mit einer Chemikerin. Zwei Töchter.

Hobbys: Singen und Gitarre spielen. Spielt gern Karten, aber nicht um Geld. Tennis und Fußball.

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Morosow ist seit 1993 Abgeordneter im Parlament und seit 2003 Vize-Chef der Duma (Foto: Petersburger Dialog)
Aktualisiert 24.05.2012 11:22

Oleg Viktorowitsch Morosow

Vize-Vorsitzender der Duma

Zitat: „Wenn der Präsident uns mehr braucht als wir ihn, dann sind wir wirklich eine Partei.“.
Geboren: 5. November 1953 in Kasan.
Laufbahn: Abschluss der historisch-philosophische Fakultät in Kasan als Doktor. Parteifunktionär, verantwortlich für Ideologie.
Abgeordneter der Duma seit 1993.
Leitete die Fraktion „Regionen Russlands“, seit diese in das Bündnis „Einheit Russlands“ einging dort im Parteivorstand. Organisator des Petersburger Dialogs. Vizevorsitzender der Duma
Freunde: Kinoregisseur
Stanislaw Goworuchin.
Feinde: KP-Chef Gennadi Sjuganow.
Skandale: War maßgeblich an der Entfernung von Oppositionspolitikern (vor allem Kommunisten und Jabloko-Mitgliedern) aus Duma-Ämtern beteiligt.
Familie: Verheiratet. Eine Tochter.
Hobbies: Betätigt sich publizistisch. Geht gern angeln.

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Alexej Wenediktow (Foto: newsru.com)

Alexej Alexejewitsch Wenediktow

Chefredakteur der Radiosender „Echo Moskaus und „Radio Arsenal“.

Zitat: „Putin nennt mich verrückt.“
Geboren: 18.12. 1955 in Moskau.
Laufbahn: Abendstudium am Pädagogischen Lenininstitut in Moskau. Geschichtslehrer in einer Mittelschule. 1990 Wechsel zum Radiosender „Echo Moskaus“. Stieg vom Redakteur für Zeitungsauswertung zum Korrespondenten, Nachrichtenchef und schließlich Chefredakteur auf. Besitzt 18% der Aktien des Senders.
Freunde:
Michail Gorbatschow. Wladimir Gussinski. Jegor Gaidar. Jewgeni Kisseljow, Viktor Schenderowitsch.
Feinde: Wladimir Putin. Alexej Miller.
Skandale: 2002 drohte Wenediktow mit seiner Kündigung wegen des Wechsels an der Führungsspitze von Gasprom-Media, der der Radiosender Echo Moskaus gehört. Der Konflikt zwischen der Medien-Holding und dem Radiosender konnte auf friedlichem Wege gelöst werden.
Familie: Verheiratet, hat einen Sohn.
Hobbies: Geschichte und zeitgenössische Politik. Spricht französisch.

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Smolenskis Bankrott 1998 kam vor allem russische Kleinanleger teuer zu stehen. Er selbst ist nach wie vor Bankier
Aktualisiert 31.03.2009 12:33

Alexander Pawlowitsch Smolenski

Russischer Bankier. Gründer und Präsident der SBS-Agro.

Zitat: „Finanzen sind eine genauso ewige Kunst, wie die Dürers.“.
Geboren: 06.07.1954 in Moskau.
Laufbahn: Absolvent der Wirtschafts-Fakultät des Staatlichen Instituts für Geologie und Technologie in Dschambul. Gründer und Vorsitzender der SBS-Agro und der AO STB-Card (STB-Rossia) bis zu deren Crash Ende der 90er Jahre. Sitzt im Aufsichtsrat der Bank Dwischenje.
Freunde: Der Ex-Präsident
Boris Jelzin, Exil-Oligarch Boris Beresowski.
Feinde: Ex-Generalstaatsanwalt Juri Skuratow. Ex-Zentralbankchef Sergej Dubinin. Millionen Kunden der SBS-Agro, die im Sommer 1998 ihre Ersparnisse verloren.
Skandale: Smolenski hatte schon 1989 die erste Privatbank Russlands gegründet und war Mitte der 90er Jahre durch teilweise illegale Spekulationen reich geworden. Doch bei der Finanzkrise 1998 hatte er sich selbst gründlich verspekuliert, die Anleger der Smolenski-Bank SBS-Agro verloren Millionen.
In einem Interview mit dem Korrespondent des Wall Street Journal, Andrew Higgins, nennt Smolenski die Großinvestoren der SBS-Agro Idioten. Über die westlichen Kreditgeber der SBS-Agro sagt er: „Sie kriegen vom toten Esel die Ohren.“.
Familie: Verheiratet, hat einen Sohn und einen Enkel.
Hobbies: Kunstsammler und Mäzen. Lieblingstier: Elefant.

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Viktor Geraschtschenko (Foto: TV)
Aktualisiert 10.09.2010 10:48

Viktor Wladimirowitsch Geraschtschenko

Ex-Zentralbankchef Russlands und der UdSSR. Präsidentschaftskandidat.

Zitat: „Heute müssen Sie das Geld in der Bank aufbewahren, dürfen jedoch nicht einer einzigen vertrauen!“
Geboren: 21.12.1937 in Leningrad.
Laufbahn: Absolvent des Moskauer Finanzinstituts. Vom Buchhalter der Staatsbank der UdSSR zum Direktor der Moskauer Nationalbank. In Libanon, Deutschland und Singapur als Vertreter der sowjetischen Außenhandelsbank. Chef der Staatsbank der UdSSR und Russlands. Duma-Abgeordneter für Rodina. Präsidentschaftskandidat. Aufsichtsratsvorsitzender beim (inzwischen bankrotten) Ölkonzern Yukos. Mitglied der Opposition „Anderes Russland“
Freunde:
Sergej Glasjew. Arnold Woikulow (Stellvertreter Geraschtschenkos als Zentralbankchef).
Feinde: Sergej Kirijenko. Juri Luschkow. Sergej Dubinin (war Stellv. Zentralbankchef beim Bankencrash 1998)
Skandale: Am 11. Oktober 1994 verursachte Geraschtschenko den „Schwarzen Dienstag“ auf dem Moskauer Geldmarkt. Der Rubelkurs fiel im Laufe eines Tages gegenüber dem Dollar um 27%. Am nächsten Tag kaufte die Regierung massiv Rubel auf und stellte den ursprünglichen Kurs wieder her. Geraschtschenko wurde anschließend der Wechselkursspekulation beschuldigt und musste zurück treten.
Familie:Verheiratet, zwei Kinder (ein Sohn, eine Tochter).
Hobbies: Billard. Erholt sich gern auf seiner Moskauer Vorort-Datscha. Schaut Kinoklassiker.

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Wladimir Potanin ist Oligarch mit guten Beziehungen zum Kreml (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 11.04.2011 11:13

Wladimir Olegowitsch Potanin

Buntmetall-Oligarch. Präsident der Finanz-Holding Interros.

Zitat: „Die Ergebnisse der Privatisierung von „Norilski Nickel“ sind unumkehrbar.“

Geboren: 3. Januar 1961 in Moskau.

Laufbahn: Absolvent des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen (Ökonomist). Arbeit als Ingieneur in einer Düngemittelfirma, Chef der Internationalen Bank für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Präsident der Finanz-Holding Interros, Präsident der Internationalen Finanzgesellschaft, Mitglied des Aufsichtsrates des Konzerns Swjasinvest. Vize-Premier der russischen Regierung (1996-97), war für finanzwirtschaftliche Fragen zuständig.

Freunde:
Anatoli Tschubais. Boris Nemzow. Alfred Koch. Boris Jordan. Ex-Premierminister Viktor Tschernomyrdin .

Feinde: Boris Beresowski. Wladimir Gussinski. Der ehemalige Gazprom-Chef Rem Wjachirew. Oleg Deripaska.

Skandale: 1995 bekam Potanins Oneksimbank bei der Versteigerung von Staatseigentum für 170 Mio. USD ein Kontrollpaket über "Norilski Nickel", dem größten Produzenten von Nickel, Platin und anderen Buntmetallen. Konkurrenten bei der Auktion waren die ebenfalls Potanin zugerechnete Bank MFK und die Gesellschaft Renova. 2001 forderte die Staatsanwaltschaft von Potanin weitere 140 Mio. USD und versprach ihm im Gegenzug, die Auktionsergebnisse nicht weiter zu überprüfen.

Familie: Verheiratet, drei Kinder (zwei Söhne, eine Tochter).

Hobbys: Fußball, Tennis, Schach. Reist gerne. Spricht Englisch.

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Boris Jelzin war von 1990 bis Ende 1999 der erste Präsident Russlands (Foto: Mrozek/.rufo)
Aktualisiert 29.10.2010 12:04

Boris Nikolajewitsch Jelzin

Russischer Ex-Präsident. Gestorben 2007

Zitat: „An allem ist
Tschubais schuld.“

Geboren: am 1. Februar 1931 im Dorf Butka, Gebiet Swerdlowsk.

Gestorben am 23.04.2007 in Moskau.

Laufbahn: Studium an der Technischen Hochschule in Swedlowsk (Jekaterinburg) Mitglied der KPdSU. Leiter der Abteilung für Bauwesen im Parteikomitee des Swerdlowsker Gebiets. Abgeordneter und Präsidiumsmitglied des Obersten Sowjets der Sowjetunion. Leiter der Abteilung für Bauwesen im ZK der KPdSU. Erster Sekretär des Moskauer Parteikomitees. Erster Stellvertretender Vorsitzender des Staatskomitee für Bauwesen. Vorsitzender des Obersten Sowjets der RSFSR. Austritt aus der KPdSU (Juli 1990). Präsident Russlands. Freiwilliger Rücktritt im Dezember 1999. Im Februar 2006 feierte Jelzin im Kreml seinen 75. Geburtstag.

Freunde: Gennadi Burbulis. Boris Nemzow. Schamil Tarpischew war lange Zeit Jelzins persönlicher Tennis-Trainer. Helmut Kohl - bezeichnete Jelzin öffentlich als Freund.

Feinde: Michail Gorbatschow. Die Kommunistische Partei Russlands und ihr Vorsitzender Gennadi Sjuganow. Jewgeni Primakow und der ehemalige Generalstaatsanwalt Juri Skuratow. Russische Nationalisten.

Skandale: Im September 1993 löst Jelzin mit seinem Ukas den Obersten Sowjet (=Parlament) Russlands auf. Das russische Verfassungsgericht erklärt den Präsidentenerlass für verfassungswidrig. Das Parlament enthebt Jelzin des Amtes und ernennt Vize-Präsident Alexander Ruzkoi zum neuen Kreml-Chef. Es kommt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Aufständischen und den jelzintreuen Polizei- und Armee-Einheiten. Nach einem misslungenen Sturm des Fernsehzentrums in Ostankino marschieren die Truppen der russischen Armee in die Hauptstadt ein. Panzer beschießen das Gebäude des Parlaments, die Aufständischen ergeben sich. Durch einen Ukas stoppt Jelzin auch die Arbeit des Verfassungsgericht.

Familie: Verheiratet seit 1956. Aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen - Jelena (geb. 1957) und Tatjana (geb. 1960). Jelzin hatte sechs Enkel und einen Urenkel.

Hobbys: Boris Jelzin spielte gern Tennis. Alkohol.


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Surab Zereteli ist einer der kommerziell erfolgreichsten Künstler in Russland (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 30.06.2009 10:29

Surab Konstantinowitsch Zereteli

Bildhauer.

Zitat: „Das Bedürfnis, etwas zu schaffen, neue Ideen hervor zu bringen und diese Ideen auch durchzusetzen sind erste Merkmale der Intelligenz“
Geboren: am 4. Januar 1934, in Tiflis,
Georgien.
Laufbahn: Absolvent der Akademie der Künste in Tiflis. Mitarbeit im Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaft Georgiens. Chefmaler des sowjetischen Außenministeriums. Präsident der russischen Akademie der Künste. Gründer des ersten Museums für moderne Kunst. Seit 2003 auf Anordnung Putins russischer Staatsbürger - wegen „besonderer Verdienste vor der Russischen Föderation“
Freunde: Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow. Der Sänger Josif Kobson
Feinde: Tausende russische Intellektuelle, für die Zereteli und seine Kunstobjekte ein rotes Tuch sind. Besonders sein überdimensionales Denkmal für Peter der Großen in Moskau war heftig umstritten.
Skandale: Das Moskauer Denkmal für Peter den Großen stellte ursprünglich Columbus dar. Doch weder die Dominikanische Republik, noch Venezuela oder Brasilien wollten das Denkmal zum 500. Jaherstag der Entdeckung Amerikas habe. Da setzte Zereteli einfach einen neuen Kopf auf und schenkte das Denkmal seinem Freund Luschkow.
Familie: Zeretelis Frau ist gestorben. Er hat eine Tochter.
Hobbies: Singen.

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Arkadi Wolski (Foto: Djatschkow/rufo)

Arkadi Iwanowitsch Wolski

Vorsitzender des russischen Unternehmer- und Industriellenverbandes. Gestorben 2006.


Zitat: «Wenn es bei einer Party langweilig ist, reicht es nicht, die Möbel auszuwechseln.».

Geboren: 15. Mai 1932 in der Stadt Dobrusch, Gebiet Gomel, Weißrussland. Gestorben am 9.9.2006

Laufbahn: Absolvent der Hochschule für Stahl in Moskau (1955). Vierzehn Jahre beim Moskauer Autohersteller AZLK, zuletzt als Parteisekretär. Mitarbeit im ZK der KPdSU, Abteilung für Maschinenbau. Wirtschaftsberater für Andropow und Tschernenko. Vermittler für das Gebiet Berg-Karabach, Azerbaidschan. Abgeordneter des Obersten Sowjets der Sowjetunion, Mitglied im Verteidigungsausschuss. Vorsitzender des russischen Unternehmer- und Industriellenverbandes.

Freunde:
Oleg Deripaska. Jewgeni Primakow.

Feinde: Alexander Mamut. Boris Beresowski Wladimir Gussinski.

Skandale: War mit im Aufsichtsrat des kremlunabhängigen Senders TWS und damit mitverantwortlich für dessen Finazierung. Der Sender wurde auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten im Juni 2003 eingestellt, ein halbes Jahr vor den Wahlen.

Familie: Verheiratet. Ein Sohn, eine Tochter und drei Enkelkinder.

Hobbies: Wolski war weißrussischer Box-Champion. Science-Fiction-Bücher.

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Tschernomyrdin war in den 90er Jahren zeitweise der mächtigste Mann Russlands, auch jetzt ist er noch ein politisches Schwergewicht (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 05.11.2010 11:54

Viktor StepanowitschTschernomyrdin

Russischer Ex-Premier

Zitat: „Wir wollten das Beste, aber es kam wie immer.“

Geboren: 09.04.1938 in der Kosakensiedlung Tscherny Ostrog (Orenburg).

Gestorben: 03.11.2010 in Moskau.

Laufbahn: Absolvent des polytechnischen Instituts in Kuibyschew (heute Samara). Direktor des Orenburger Gasverarbeitungswerks. Minister der Öl- und Gasindustrie.
Gazprom-Chef. Russischer Premier. Botschafter in der Ukraine. Präsidentenberater.

Freunde: Rem Wjachirew. Michail Chodorkowski. Anatoli Tschubais. Alexander Schochin.

Feinde: Alexander Korschakow (Ex-Leibwächter Jelzins), Oleg Soskowez (Ex-Stellvertretender Premier) Boris Nemzow.

Skandale: 1997 erschießt Tschernomyrdin bei einer Jagd eine Bärenmutter und ihre zwei Jungen. Umweltschützer waren empört.

Familie: War fast 50 Jahre (seit 1961) mit Walentina Fjodorowna Tschernomyrdina verheiratet. Zwei Söhne, vier Enkelkinder und ein Urenkel.

Hobbys: Jagd. Spielte Akkordeon. Kochte Pelmeni nach eigenem Rezept.

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Jewgeni Kafelnikow ist ein emotionaler Spieler

Jewgeni Alexandrowitsch Kafelnikow


Tennisspieler, Ex-Weltranglistenerster
Zitat: «Meine Karriere gelang 100-prozentig.».
Geboren: 18.02.1974 in Sotschi.
Laufbahn:Absolvent des Staatlichen Instituts für Sport in Krasnodar. Profitennisspieler. Weltranglistenerster. Goldmedaillengewinner von Sydney im Einzel.
Freunde: Alimschan Tachtachunow (Gangster). Schamil Tarpischtschew. Daniel Vacek (tschechischer Tennisspieler).
Feinde:Nicht bekannt.
Skandale:Scheidung im Herbst 2001 von Ex-Model Maria Tischkowskaja. Das Gericht spricht Kafelnikow und seinen Eltern das Sorgerecht für die Tochter Olessja zu.
Familie: Geschieden. Hat eine Tochter.
Hobbies:Golf, Angeln, Auto fahren, Flugzeug fliegen.

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Girgori Jawlinski war seit Anfang der 90er Jahre Parteichef von Jabloko (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 29.10.2010 11:04

Grigori Alexejewitsch Jawlinski

Russischer Politiker. Ex-Parteivorsitzender von Jabloko

Zitat: «Ich habe sehr große Ambitionen. Viel größere, als Präsident der Russischen Föderation zu sein.».

Geboren: am 10. April 1952 in der Stadt Lwow (Lemberg,
Ukraine).

Laufbahn: Vom Briefträger zum Parteichef. Wirtschaftswissenschaftler. 1990 Autor des Reformprogramms "500 Tage". Ehemaliger Vize-Premier Russlands. Parteivorsitzender von Jabloko. Präsidentschaftskandidat. Niederlage bei den Duma-Wahlen 2003, bei der Jabloko den Einzug ins Parlament verpasst. 2008 als Parteichef zurückgetreten. Professor an der Hochschule für Wirtschaft.
Freunde: Wladimir Lukin. Michail Sadornow. Wladimir Iwantschenko. Sergej Kowaljow. Boris Nemzow (persönlich)

Feinde: Boris Nemzow (als Politiker). Anatoli Tschubais. Ex-Ministerpräsident Jegor Gaidar. Jabloko-Mitbegründer Juri Boldyrew. KP-Chef Gennadi Sjuganow. Wladimir Schirinowski...

Skandale: 1995 verlässt eine Gruppe führender Politiker (u.a. Jelena Misulina und Juri Boldyrew) die Jabloko-Partei. Die Dissidenten werfen Jawlinski eine autoritäre Parteiführung vor.

Familie: Verheiratet, hat zwei Söhne.

Hobbys: Laufen. In seiner Jugend war Jawlinski ein leidenschaftlicher Boxer.

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Boris Nemzow ist seit Anfang der 90er Jahre in der Politik aktiv (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 28.02.2015 09:31

Boris Jefimowitsch Nemzow

Oppositionspolitiker.

Zitat: «Reformen beginnt man dort, wo das Geld ausgegangen ist.».

Geboren: 09.10.1957 in
Sotschi.

Getötet: wurde am 27.02.2015 in Moskau in der Nähe des Roten Platz erschossen.

Laufbahn: Absolvent der Fakultät für Radiophysik an der Universität Gorki. Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsinstituts. Abgeordneter des Obersten Sowjets Russlands. Gouverneur von Nischni Nowgorod. Vizepremier Russlands. Fraktionschef der SPS. Aufsichtsratsmitglied bei der Fast-Food-Kette Rostix. Oppositionspolitiker.

Freunde: Boris Jelzin, Tatjana Jumaschewa. Grigori Jawlinski (persönlich) Anatoli Tschubais, Irina Chakamada , Ljudmila Gurtschenko (Schauspielerin) Juli Gusman (Kinoregisseur).

Feinde: Wladimir Putin. Grigori Jawlinski (als Politiker), Wladimir Schirinowski, Gennadi Sjuganow, Viktor Tschernomyrdin, Rem Wjachirew (Ex-Chef von Gasprom), Andrej Klementjew (Geschäftsmann)

Skandale: Die Journalistin Jekaterina Odinzowa behauptet mit Nemzow zwei gemeinsame Kinder zu haben: Sohn Anton und Tochter Dina. Nemzow bestreitet das nicht und sagt öffentlich: „Ich liebe diese Frauen [seine Ehefrau und seine Geliebte]. Und ich habe Kinder mit ihnen. Ich erziehe diese Kinder und tue alles, was in meiner Macht steht, um ihnen zu helfen, ehrbare Menschen zu werden.“

Familie: Verheiratet. Hat eine Tochter

Hobbys: Tennis, Windsurfen, Angeln, Flugsport, Fallschirmspringen, Flugzeug fliegen, Auto fahren.

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Wladimir Wolfowitsch Schirinowski

Duma-Abgeordneter, Chef der LDPR, Präsidentschaftskandidat

Zitat: «Die russischen Soldaten werden ihre Stiefel noch im Indischen Ozean waschen.».

Geboren:
25.04.1946 in Alma-Ata, Kasachstan
Laufbahn:Absolvent des Afrika-Asien-Institut der MGU. Leiter der juristischen Abteilung des Mir-Verlages. Gründer der LDPR. Dreifacher Präsidentschaftskandidat seiner Partei.

Freunde:
Eduard Limonow (Vorsitzender der National-Bolschewistischen Partei Russlands). Gerhard Frey (DVU-Chef). Saddam Hussein. Jean-Marie Le Pen (Chef der französischen Nationalisten). Alexander Lukaschenko (Präsident Weißrusslands). Leonid Markelow (Gouverneur der Republik Mari El).

Feinde: Boris Nemzow, Grigori Jawlinski und Anatoli Tschubais. Sergej Ignatjew (Vorsitzender der russischen Zentralbank). Ella Pamfilowa (Vorsitzende der präsidialen Menschenrechtskommission). Gennadi Selesnjow (Duma-Vorsitzender).

Skandale:Skandalpolitiker Nummer 1 in Russland. Zuletzt forderte Schirinowski in sichtlich betrunkenem Zustand Anfang 2003 die Bombardierung von Baku und Tiflis. Außerdem beschimpft er in unflätiger Weise Amerika und warnt die USA vor einem Vergeltungsschlag Russlands bei einem Krieg gegen den Irak.

Familie: Verheiratet. Schirinowskis Sohn Igor Lebedew leitet die LDPR-Fraktion in der Staatsduma

Hobbies:Jagd und Reisen. Schirinowski spielt gern Volleyball

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Aktschurin operierte in seiner langen Praxis unter anderem Präsident Boris Jelzin und Premier Viktor Tschernomyrdin
Aktualisiert 01.09.2009 11:38

Renat Suleimanowitsch Aktschurin

Russischer Herzchirurg, Ex-Leibarzt Boris Jelzins

Zitat: «Diese Operation kann das Leben des Patienten unbegrenzt verlängern».
Geboren: 02.04.1946 in Andischan in Usbekistan.
Laufbahn: Abschluss des Medizinischen Institituts in Andischan. Therapeut, Herzspezialist, Klinikdirektor am Russischen Kardiologischen Komplex, operierte u.a. Jelzin, Tschernomyrdin, Lobow. Engagiert sich in der Bewegung «Für Putin»
Freunde: Viktor Tschernomyrdin (Ex-Premier). Andrej Schirjajew (Chirurg). Michael DeBakey (US-Chirurg). Bis zu seinem Tod Boris Jelzin.
Feinde: Keine bekannt.
Skandale: 18 Monate nach der Herzoperation an Jelzin, wird er aus dessen medizinischem Stab entlassen, weil der Präsident über starke Brustschmerzen klagt. Aktschurin erklärte zwar nach einer Untersuchung, dass die Schmerzen nichts mit dem Herzen zu tun hätten. Dieses arbeite normal. Dennoch wird der Chirurg gefeuert.
Familie: Verheiratet mit der Kinderärztin Natalja Aktschurina. Zwei Söhne (Maxim, geb. 1973 und Andrej, geb. 1978)
Hobbys: Musik, Sport, Jagd und Angeln, Reisen.

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Juri Luschkow ist seit 1992 Oberbürgermeister in Moskau (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 08.10.2010 12:52

Juri Michailowitsch Luschkow

Dekan. Ex-Oberbürgermeister von Moskau

Zitat: „Wir sind den Wünschen der Moskauer entgegengekommen, Ordnung auf den Märkten zu schaffen und haben etwa 50 Märkte geschlossen.“

Geboren: 21. September 1936 in Moskau

Laufbahn: Absolvent der Moskauer Hochschule für Öl- und Gasindustrie. Abteilungsleiter im Ministerium für chemische Industrie der UdSSR. Abgeordneter im Obersten Sowjet. Vorsitzender des Moskauer Stadtverwaltung. Moskauer Oberbürgermeister seit 1992. Im September 2010 von Präsident Medwedew wegen „Vertrauensverlustes“ entlassen. Dekan an der Fakultät für Großstadt-Verwaltung.

Freunde: Patriarch Alexi II.. Ex-Premier Jewgeni Primakow. Der Ex-Präsident der Republik Tatarstan Mintimer Schajmijew. Der Sänger Josif Kobson. Der Bildhauer Surab Zereteli und der Polarforscher Artur Tschilingarow.

Feinde: Dmitri Medwedew. Wladimir Putin. Der ehemalige FSB-Chef Nikolai Patruschew. Ex-Ministerpräsident Sergej Kirijenko. Anatoli Tschubais. Boris Beresowski.

Skandale: Luschkow ignoriert mehrere Urteile des russischen Verfassungsgerichts und hält de facto in der Hauptstadt an den restriktiven sowjetischen Zuzugsbeschränkungen fest, was zu Diskriminierungen aller Nicht-Moskauer führt und die Korruption bei Polizei und Meldestellen fördert.

Luschkows Entlassung begründet Medwedew mit Vertrauensverlust in die Arbeit des Moskauer Bürgermeisters. Auf den staatlichen TV-Kanälen wird über eine Reihe von Korruptionsskandalen berichtet, in die Luschkow verstrickt sein soll.

Familie: Verheiratet in zweiter Ehe. Hat vier Kinder (zwei Söhne aus der ersten und zwei Tochter aus der zweiten Ehe).

Hobbys: Pferdesport. Imkerei. Angeln und Fußball.



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Sergej Stepaschin leitet seit dem Jahr 2000 den russischen Rechnungshof (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 09.12.2014 19:01

Sergej Wadimowitsch Stepaschin

Ex-Premier. Beiratsvorsitzender des staatlichen Fonds für Wohnungswirtschaft.

Zitat: „Ich hatte nie Angst, bei Null anzufangen... Eine Karriere kann man nur dann machen, wenn ein Amt kein Selbstzweck ist und kein Wunsch, jemandem zu gefallen“.

Geboren: 02.03.1952 in der Stadt Port Arthur (Lüshunkou), China.

Laufbahn: Promotion über die Parteiführung der Leningrader Feuerwehr im Zweiten Weltkrieg. Abgeordneter im ersten russischen Parlament. Chef des Inlandsgeheimdienstes FSK (später FSB). Justizminister, Innenminister; Ministerpräsident Russlands. Nach dem Rücktritt Wahl zum Duma-Abgeordneten über Jabloko-Liste. Vorsitzender des russischen Rechnungshofes.

Freunde: Stepaschin gilt als einer der anpassungsfähigsten russischen Politiker. Er hat keine politischen Freunde, sondern eher Verbündete sowie einen kleinen Kreis von engen Mitarbeitern. Einer seiner persönlich engsten Freunde, sein Stellvertreter General Alexander Pikulik kam 2006 bei einem Autounfall ums Leben.

Feinde: Der flüchtige Oligarch
Boris Beresowski und der korrupte, ehemalige Eisenbahnminister Nikolai Axjonenko. Beide sind inzwischen tot.

Skandale: Versprochene und gescheiterte Freilassung des gekidnappten General Schpigun in Tschetschenien. Korruptionsskandal beim Rechnungshof, in den zwei enge Mitarbeiter Stepaschins verwickelt sind.

Familie: Sergej Stepaschin ist verheiratet und hat einen Sohn (geb. 1976). Seine Frau hatte eine leitende Funktion bei der Promstrojbank in St. Petersburg, bevor sie zur Vize-Präsidentin des „Bankierhauses St. Petersburg“ (Bankirski Dom St. Petersburg) ernannt wurde.

Hobbys: Stepaschin mag Angeln, interessiert sich für Sport. Er sympathisiert mit den Fussballvereinen FC Zenit St. Petersburg und Dynamo Moskau.

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Jakowlew hatte sich Mitte der 90er Jahre gegen seinen Ziehvater Sobtschak und Putin gestellt und wurde Bürgermeister von Petersburg (Foto: Echo Moskaus)
Aktualisiert 29.10.2010 10:38

Wladimir Anatoljewitsch Jakowlew

Präsident der russischen Verbandes für Bauwesen. Ex-Gouverneur. Ex-Minister.

Zitat: „Vor uns liegt eine große Arbeit.“

Geboren: 25. November 1944 in der Stadt Olekminsk in Jakutien.

Laufbahn: Absolvierte das Nordwest-Polytechnik-Institut für Fernstudium im Fach „Kapitales Bauwesen und Rekonstruktion“. War jahrzehntelang als Ingenieur und Verwaltungsleiter auf dem Gebiet der Stadtsanierung tätig. Vom 2. Juni 1996 bis 16. Juni 2003 Gouverneur von
St. Petersburg. Dann als Vize-Premier für das Kommunale Wohnungswesen zuständig. Ende 2003 Generalgouverneur Südwestrusslands. Von 2004 - 2007 Minister für Regionale Entwicklung, Kommunalen Wohnungsbau und Nationalitäten. Präsident des russischen Verbandes für Bauwesen

Freunde: Sind unter den vielen Feinden nicht sonderlich auszumachen; unter einem Teil der Petersburger ist er laut Umfragen aber nach wie vor recht beliebt. Anna Markowa war zu Petersburger Zeiten seine Vertraute. Alexander Beglow.

Feinde: In letzter Zeit scheint sich ganz Moskau und halb Petersburg gegen ihn verschworen zu haben. Seine Hauptfeinde sind wohl die Witwe Anatoli Sobtschaks, Ex-Präsident Wladimir Putin und die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko

Skandale: Der Antritt gegen Anatoli Sobtschak bei der Gouverneurswahl 1996. Jakowlew war vorher Stellvertreter Sobtschaks (genauso wie Putin) und beging dann „Verrat wie ein Judas“ (Zitat Putin)

Familie: Verheiratet, ein Sohn (Igor, geb. 1970)und eine Enkelin (Alexandra, geb.1999).

Hobbys: Sport, besonders Radfahren und Basketball.

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Igor Iwanow hat nach seiner politischen Karriere einen Posten bei Lukoil gefunden (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 18.10.2010 13:49

Igor Sergejewitsch Iwanow

Ex-Außenminister. Privatdozent und Vorstandsmitglied beim Ölkonzern Lukoil

Zitat: „Selbst im Schlaf denke ich darüber nach, was im Ministerium noch zu tun ist.“.

Geboren: am 23. September 1945 in Moskau.

Laufbahn: Abschluss des pädagogischen Instituts für Fremdsprachen. Verschiedene Funktionen im Außenministerium der UdSSR. Botschafter in Spanien. Stellvertretender Außenminister. Außenminister. Sekretär im nationalen Sicherheitsrat bis zum 18. Juli 2007. Ehrenprofessor an der Moskauer Linguistischen Universität. Vorstandsmitglied beim Ölkonzern Lukoil.

Freunde:
Leonid Dratschewski (Generalgouverneur von Sibirien), Nikolai Patruschew (Ex-FSB-Chef).

Feinde: Eduard Schewardnadse (Ex-Präsident Georgiens). Osama bin Laden

Skandale: Nachdem der tschetschenische Ex-Präsident Selimchan Jandarbijew in die Luft gesprengt und zwei Russen verhaftet werden, plaudert Iwanow versehentlich aus, dass sie zum Geheimdienst gehören.

Familie: Verheiratet. Eine Tochter.

Hobbys: Stierkampf (als Zuschauer).

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Roman Abramowitsch - Oligarch, Ex-Gouverneur und Besitzer des Fußballclubs Chelsea (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 30.03.2011 18:39

Roman Abramowitsch

Ex-Gouverneur von Tschukotka, Oligarch.

Zitat: „In Russland konnte sich noch keine Marktwirtschaft herausbilden. Deshalb sind Beziehungen immer noch so wichtig. Aber von Jahr zu Jahr nimmt ihre Bedeutung ab.“.

Geboren: 24. Oktober 1966 in Saratow.

Laufbahn: Abschluss des Moskauer Instituts für Öl und Gas. Seit 1992 Geschäftsmann. Vorsitzender der Schweizer Firma RUNICOM S.A. in Moskau. Dann Besitzer der Ölgesellschaft „Sibneft“. Bis Sommer 2008 Gouverneur von Tschukotka.

Freunde:
Boris Beresowski. Alexander Mamut (Vorsitzender MDM-Bank), Jewgeni Schwidler (Finanzdirektor Sibneft)

Feinde: Juri Luschkow. Sergej Stepaschin.

Skandale: 1992 eignet er sich mit Hilfe gefälschter Dokumente über 5.000 Tonnen Heizöl an, die er gewinnbringend weiterverkaufte. Finanzier der Jelzin-Familie.

Familie: Frisch geschieden. War zweimal verheiratet, hat sechs Kinder.

Hobbys: Ausflüge mit Freunden und Familie in die Natur.


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Jewgeni Iwanowitsch Nasdratenko

Vize-Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates. Ex-Gouverneur von Primorje.

Zitat: „Ich bin stärker als Premier Kassjanow, weil ich absolut offen bin und völlig überzeugt davon, recht zu haben.“.
Geboren: 16.02.1949 in Sewero-Kurilsk im Gebiet Sachalin.
Laufbahn: Abschluss des fernöstlichen Technikinstituts. Aufstieg vom Mechaniker zum Vorsitzenden einer Produktionsgenossenschaft. Berufung zum Gouverneur des Gebietes Primorje. Rücktritt nach zweimaliger Wiederwahl und Ernennung zum Chef des nationalen Fischereikomitees. Seit Mai 2003 Vize-Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates.
Freunde:
Sergej Darkin (Gouverneur von Primorje, Nachfolger), Alman Tulejew (Gouverneur Kusbass), Genadi Sjuganow.
Feinde: Michail Kassjanow (Premier), Wladimir Putin, Viktor Tscherepkow (Ex-Bürgermeister von Wladiwostok), Anatoli Tschubais.
Skandale: Wagte oft Konflikt mit Jelzin. Putin beschuldigte Nasdratenko für die Heizkrise im Winter 2000/01 verantwortlich zu sein. Daraufhin Rücktritt und Berufung in das Amt des Fischereikomiteechefs. Februar 2003 wegen Eigenmächtigkeit und Korruptionsvorwürfen beurlaubt. Schließlich abgeschoben auf den Posten des Vize-Sekretärs des Nationalen Sicherheitsrates.
Familie: Verheiratet. Zwei Söhne.
Hobbies: Ehemaliger 110-Meter Hürdenläufer.


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Ludmila Werbitzkaja beim Petersburger Dialog (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 19.02.2008 15:10

Ludmila Alexejewna Werbitzkaja

Präsidentin der Petersburger Universität, Co-Vorsitzende des „Petersburger Dialogs“

Zitat: «Ich hoffe, die Zivilgesellschaft ermöglicht die Überwindung des Konsumindividualismus und die Entwicklung von Sittlichkeit ».
Geboren: 17. Juni 1936 in Leningrad.
Laufbahn: Studium der russischen Sprache u. Literatur; Dissertation und Habilitation; Lehrstuhlinhaberin für Phonetik; Leiterin des Lehrstuhls für allgemeine Sprachwissenschaften; seit 1994 Rektorin der Universität St. Petersburg; Vizepräsidentin der UNESCO-Kommission für Frauenbildung.
Co-Vorsitzende des „Petersburger Dialogs“. Abtritt als Rektorin und Ernennung zur Präsidentin der Petersburger Uni
Freunde:
Wladimir Putin, Michail Gorbatschow, Bis zu seinem Tod 2005 auch Peter Boehnisch.
Feinde: Viktor Schenderowitsch (Ex-Moderator der Satiresendung Kukly) , Wladimir Gussinski (Exil-Oligarch).
Skandale: Gilt als Initiatorin eines offenen Protestbriefes gegen die Satiresendung „Kukly“ („Puppen“) von Viktor Schenderowitsch. Sie forderte, dass Putin in der Sendung nicht veralbert werden dürfe.
Familie: Verheiratet, zwei Töchter.
Hobbies: Reisen. Auto fahren.

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Alfred Koch begann seine Karriere als Privatisierer, später verstaatlichte er quasi den TV-Sender NTW wieder (Foto: NTW)
Aktualisiert 06.07.2009 13:12

Alfred Reingoldowitsch Koch

Geschäftsmann. Ex-Politiker. Privatisierer Nummer 2.

Zitat: „Irgendjemand muss Gemeinheiten machen.“
Geboren: 28.2.1961 in Syrjanowsk, Ost-Kasachstan
Laufbahn: Wirtschaftswissenschaftler. Vorsitzender der russischen Privatisierungsbehörde. Vizepremierminister in der Regierung von
Viktor Tschernomyrdin. Aufsichtsratschef des Investmentfonds „Montes Auri“. Direktor der Holding „Gasprom-Media“. Senator.
Freunde: Anatoli Tschubais. Boris Nemzow, Boris Jordan.
Feinde: Wladimir Putin . Wladimir Gussinski . Jewgeni Kisseljow.
Skandale: Organisiert als Chef von Gasprom-Media die juristisch zweifelhafte Übernahme des kritischen Fernsehsenders NTW durch Gasprom. Erhält ein Honorar in Höhe von 100.000 Dollar für ein noch nicht geschriebenes Buch über die Geschichte der Privatisierung in Russland. Schlüsselfigur diverser Privatisierungsskandale.
Familie: Verheiratet, zwei Töchter.
Hobbies: Abfahrtsski


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Galina Karelowa war ein Jahr lang Vize-Premier, seit 2007 ist sie Duma-Abgeordnete (Foto: duma.gov.ru)
Aktualisiert 23.02.2010 14:09

Galina Nikolajewna Karelowa

Duma-Abgeordnete. Ex-Vizepremier.

Zitat: „In Karelien wurden reiche Erfahrungen bei der Arbeit mit Minderjährigen gesammelt. Jetzt müssen wir die materielle Basis im Kampf gegen Kinderobdachlosigkeit stärken.“

Geboren: 29.06.1950 in Nischnjaja Salda im Gebiet Swerdlowsk.

Laufbahn: Absolventin der Ingenieur-ökonomischen Fakultät der Technischen Hochschule in
Jekaterinburg (damals Swerdlowsk). Abgeordnete des Swerdlowsker Gebietsrates, Duma-Abgeordnete. Stellv. Ministerin für Arbeit und Soziales. zwischen April 2003 bis März 2004 als Vizepremierministerin zuständig für Soziales, anschließend wieder Vizeministerin für Gesundheit und Soziales. Seit Dezember 2007 Duma-Abgeordnete. Stellvertretende Leiterin des Ausschusses für Steuern und Haushalt.

Freunde: Naina Jelzina (Ehefrau von Ex-Präsident Boris Jelzin), Valentina Matwijenko. Alexander Potschinok (Ex-Arbeitsminister)

Feinde: keine bekannt

Skandale: Bekam einen Doktortitel für eine Arbeit unter dem Titel: "Effektive Nutzung der Arbeitszeit im Zusammenhang mit der Freizeit". Allerdings ist Karelowa nicht die einzige Politikerin, deren Dissertation Fragen aufwirft.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Reist viel. Kümmert sich um die Belange sozial, körperlich oder geistig benachteiligter Kinder.

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Boris Aljoschin kam von der Wissenschaft in die Politik und anschließend in die Wirtschaft.
Aktualisiert 24.05.2012 10:30

Boris Sergejewitsch Aljoschin

Ex-Vize-Premier. Generaldirektor des Aerohydrodynamischen Instituts (ZAGI).

Zitat: «Die Qualität zu überwachen, ist nicht Aufgabe des Staates».

Geboren: 03.03.1953 in
Moskau.

Laufbahn: Abschluss des Moskauer technischen Instituts für Physik. Spezialisierung auf «Flugleitsysteme». Mitarbeit an der Entwicklung der Bordelektronik für die MiG 29. Aufstieg vom Ingenieur zum stellvertretenden Direktor des Forschungsinstituts für Luftfahrtsysteme. Chef des Staatlichen Komitees für Standardisierung und Metrologie (Gosstandard). Im Lenkungsauschuss des Petersburger Dialogs. Vize–Premier Russlands. Generaldirektor der staatlichen Industrieagentur unter Viktor Christenko. Präsident des Lada-Produzenten Avtovaz. Musste wegen Erfolglosigkeit gehen, behielt aber einen Beraterposten. Generaldirektor des Aerohydrodynamischen Instituts (ZAGI).

Freunde: Michail Kassjanow. Michail Gorbatschow, Gorbatschow-Tochter Irina Wirganskaja.

Feinde: Ilja Klebanow (Amtsvorgänger Aljoschins als Vize-Premier).

Skandale: Unter seiner Leitung häufte der russische Autogigant Avtovaz Schulden in Rekordhöhe von über zwei Milliarden Euro an.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: keine bekannt.

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Nikolai Bordjuscha ist seit 2003 Generalsekretär des Rats für kollektive Sicherheit der GUS
Aktualisiert 30.12.2011 09:47

Nikolai Nikolajewitsch Bordjuscha

Generalsekretär des Rates für kollektive Sicherheit der GUS-Staaten

Zitat: „Als ich im Kreml arbeitete, verstand ich, dass das Land nicht von Präsident
Jelzin regiert wird, sondern von einem Häufchen gewissenloser Gestalten. Sie entscheiden im Namen des Präsidenten, doch nur zu ihrem eigenen Vorteil. Das kann und will ich nicht mitmachen“.

Geboren: 20.10.1949 in Orjol.

Laufbahn: Abschluss der Höheren Kommandeurs-Ingenieurhochschule in Perm. Militärdienst in verschiedenen Funktionen in Armee und KGB. Vize-Personalchef beim Regierungskommunikationsdienst (FAPSI). Vize-Kommandeur der russischen Grenztruppen. Direktor der Grenzbehörde. Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Russlands und kurze Zeit Leiter der Kremladministration. Botschafter in Dänemark. Seit 28.4.2003 Generalsekretär des Rates für kollektive Sicherheit der GUS-Staaten.

Freunde: Jewgeni Primakow, Andrej Nikolajew (Ex-Armee-General)

Feinde: Boris Beresowski, Tatjana Jumaschewa (Tochter Jelzins), Valentin Jumaschew (ihr Ehemann), Alexander Woloschin ( ehemaliger Leiter der russischen Präsidialverwaltung). Kirgisiens Präsident Almasbek Atambajew

Skandale: In seiner Zeit als Botschafter in Kopenhagen lief die Auseinandersetzung um den Emissär Aslan Maschadows, Achmed Sakajew.

Familie: verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Volleyball.

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Umar Alijew liebt das Leben und die Frauen, wie er selbst bekennt (Foto: Branowez/.rufo)
Aktualisiert 12.11.2009 11:19

Umar Alijewitsch Dschabrailow

Tschetschenischer Geschäftsmann. Ex-Senator im Föderationsrat.

Zitat: „Ich liebe das Leben und die Frauen.“
Geboren: 28 Juni 1958 in
Grosny, Tschetschenien.
Laufbahn: Abschluss der Wirtschaftsfakultät an der MGIMO. Einstieg ins Hotel-Business. Präsident der Immobilien-Gruppe Plaza. Jüngster Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen 2000. Prototyp eines der Helden in Frederick Forsyths Roman „Das Schwarze Manifest“. Abgeordneter der Republik Tschetschenien im Föderationsrat.
Freunde: Sein Bruder Chusain Dschabrailow. Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow. Supermodell Naomi Campbell.
Feinde: Der Berater der Moskauer Stadtregierung Josif Ordschonikidse.
Skandal: Ermordung von Paul Tayton 1996 in Moskau, mit dem zusammen Dschabrailow das Hotel Radisson Slawjanskaja leitete.
Familie: Geschieden, zwei Töchter, Donata (geboren 1989) und Alwina (geboren 1993). Die Kinder leben gemeinsam mit der Mutter in Monaco.
Hobbies: Dschabrailow hört gern Musik, liest Bücher über Indianer, fährt Alpinski. Galt früher als Partylöwe, doch inzwischen lässt ihn das Moskauer Nachtleben relativ kalt.


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Der ehemalige Ruderweltmeister Leonid Dratschewski war bis 2004 Generalgouverneur in Sibirien (Foto: ecolife)
Aktualisiert 13.09.2013 13:00

Leonid Wadimowitsch Dratschewski

Mitglied des Rats für Internationale Angelegenheiten. Ex-Generalgouverneur für Sibirien.

Zitat: „Ich will mich lieber weiter weg von der Politik halten.“

Geboren: 5. April 1942 in Alma-Ata (Kasachstan).

Laufbahn: Weltmeister im Rudern, Vorsitzender des Staatskomitees für Körperkultur und Sport, Minister für GUS-Angelegenheiten. Generalgouverneur für Sibirien bis 2004. Beim Stromversorger RAO EES Rossii bis zu dessen Auflösung als Vize-Vorstandschef tätig. Präsident des russischen Ruderverbandes. Vize-Präsident der Onexim-Gruppe von Milliardär Michail Prochorow. Mitglied des Rats für Internationale Angelegenheiten.

Freunde: Igor Iwanow, Boris Beresowski und andere Vertreter des Jelzin-Clans.

Feinde: Schamil Tarpischew. Jewgeni Primakow.

Skandale: Nicht mit Skandalen aufgefallen.

Familie: Verheiratet. Zwei erwachsene Kinder, sieben Enkel.

Hobbys: Rudern.

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Aman Tulejew ist seit 1997 Gouverneur der sibirischen Kohle- und Bergbauregion Kemerowo (offizielles Foto)
Aktualisiert 28.04.2009 11:26

Aman Gumirowitsch Tulejew

Gouverneur des Verwaltungsgebiets Kemerowo.

Zitate: „Russland konnte seine Wahl immer nur zwischen „schlecht“ und „sehr schlecht“ treffen“.
Geboren: 13. Mai 1944 in Krasnowodsk (Turkmenistan).
Laufbahn: Eisenbahningenieur. Vorsitzender der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Kemerowo. 1996 und 2000 russischer Präsidentschaftskandidat, zieht 1996 seine Kandidatur aber zugunsten von
Gennadi Sjuganow zurück. Minister für GUS-Angelegenheiten. Gouverneur von Kemerowo.
Freunde: Gennadi Sjuganow, Iskander Machmudow.
Feinde: Boris Nemzow. Jegor Gaidar. Michail Gorbatschow. Boris Jelzin. Konstantin Pulikowski.
Skandale: Tulejew versucht, Zwischenhändler-Organisationen aus der Kohlebranche zu vertreiben. Als Folge dieses Konflikts wird sein Referent ermordet.
Familie: Verheiratet, zwei Söhne.
Hobbies: Workaholic. Ski und Pilze sammeln.

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Pulikowski leitete erst als Generalgouverneur den Fernen Osten Russlands, später die technische Aufsichtsbehörde des Landes (Foto: TV)
Aktualisiert 22.04.2011 15:04

Konstantin Borissowitsch Pulikowski

Ehemaliger Generalgouverneur.

Zitat: „Wir werden keinem mehr erlauben, sich durch Raub am Staat zu bereichern.“

Geboren: 9. Februar 1948 in Ussurisk (Ferner Osten).

Laufbahn: Befehlshaber der russischen Truppen im ersten Tschetschenien-Krieg. Leitet im Jahre 2000 den Wahlstab von
Wladimir Putin in der Region Krasnodar. Generalgouverneur im russischen Fernen Osten. Zwischen 2005 und 2008 Leiter der Technik-, Umwelt- und Atom-Aufsichtsbehörde "Rostechnadsor". Regionalchef der Partei "Gerechtes Russland" in Krasnodar.

Freunde: Wladimir Putin. Nordkoreas Diktator Kim Jong Il.

Feinde: Bis zu ihrem Tod waren Aslan Maschadow und der Ex-General Alexander Lebed Feinde von Pulikowski. Pulikowski war ein strikter Gegner des Waffenstillstandsvertrags. Aman Tulejew.

Skandal: Stellt den Rebellen, die im August 1996 Grosny einnehmen, ein Ultimatum mit der Forderung, die Stadt innerhalb von 48 Stunden zu verlassen. Pulikowski droht mit der Bombardierung der Stadt „aus allen nur möglichen Waffen“.

Familie: Verheiratet. Zwei Söhne. Der älteste Sohn kam in Tschetschenien um.

Hobbys: Theaterbesuche mit der Ehefrau.


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Oleg Deripaska ist laut Forbes der reichste Mann Russlands (Foto: TV)
Aktualisiert 06.05.2010 13:51

Oleg Wladimirowitsch Deripaska

Aluminium-Magnat. Besitzer der Investmentholding „Basowoi Element”.

Zitat: „Einzig
Putin hat als ehrlicher moralischer Reformanführer eine Chance auf Erfolg und einen Platz in der Geschichte.”

Geboren: 2. Januar 1968 in Dserschinsk (Gebiet Nischni Nowgorod).

Laufbahn: Physik-Studium, in der Zeit der Privatisierung kaufte Deripaska Voucher und tauschte sie in Aktien des Aluminiumwerkes von Sajansk. Mit 26 Jahren Generaldirektor des Betriebes. Organisierte und leitete die Industrie-Finanzgruppe „Sibirisches Aluminium“. Mitbegründer und -besitzer des globalen Aluminiumkonzerns „RusAl“, 2007 Erwerb des Ölkonzerns Russneft. War 2008 reichster Mann Russlands. 2010 bringt er seinen Konzern Rusal an die Börse.

Freunde: Wladimir Putin, Valentin Jumaschew, Tatjana Jumaschewa. Arkadi Wolski, Anatoli Tschubais. Roman Abramowitsch.

Feinde: Anatoli Bykow, Ex-Besitzer des Aluminumwerkes in Krasnojarsk.Der Chef der Gruppe MIKOM, Michail Schiwilo. Die Finanzmagnaten Michail Fridman und Pjotr Awen.

Skandale: Deripaskas Konkurrent Michael Schiwilo erklärte vor Gericht, Deripasko habe ihm offen mit einem Mordanschlag gedroht. Inzwischen ist der Streit offiziell beigelegt.

Familie: Seit 2001 verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Internet. Bücher.

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Valentina Matwijenko leitet seit Jahren die Geschicke der Newa-Metropole (Foto: gov.spb.ru)
Aktualisiert 18.11.2011 10:38

Valentina Iwanowna Matwijenko

Ex-Gouverneurin von St. Petersburg. Senatorin im Föderationsrat.

Zitat: „Die Regierungsmitglieder werden im kommenden Jahr aktiver am Programm zur Steigerung der Geburtenrate teilnehmen.“

Geboren: 7. April 1949 in der Stadt Schepetowka, Gebiet Chmelnizki (Ukraine).

Laufbahn: Studium am Chemisch-Pharmazeutischen Institut. Präsidiumsmitglied im Obersten Sowjet der UdSSR. Botschafterin in Malta und Griechenland. Generalgouverneurin von Nordwestrussland. Gouverneurin in St. Petersburg. Föderationsratsabgeordnete.

Freunde: Dmitri Medwedew. Galina Karelowa. Jewgeni Primakow. Alexander Potschinok.

Feinde: Ihr Vorgänger, der ehemalige Petersburger Bürgermeister Wladimir Jakowlew. Anna Markowa.

Skandal: Matwijenko gilt als Patin russischer Waffenexporte nach Griechenland.

Familie: Verheiratet. Ihr Sohn Sergej soll inzwischen Dollarmilliardär sein.

Hobbys: Tennis.

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W. Gussinski (Foto: Chworostow/rUFO)

Wladimir Alexandrowitsch Gussinski

Russischer Medienmagnat im Exil. Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Media Most (NTW), Ex-Vorsitzender des Russischen Jüdischen Kongresses.

Zitat: „Wie alle Juden habe ich zwei Heimatländer – Russland und Israel.“
Geboren: 6. Oktober 1952 in Moskau.
Laufbahn: Regie-Studium. Theaterregisseur in Tula. Gründer und Eigentümer der Most-Bank. Präsident der Medien-Holding Media-Most. Exil in Spanien.
Freunde: Most-Geschäftsführer Igor Malaschenko. Ex-NTW-Chefredakteur Jewgeni Kisseljow. Juri Luschkow.
Feinde: Jelzins Ex-Leibwächter Alexander Korschakow. Wladimir Putin.
Skandale: Festnahme im Juni 2000. Vorwurf der Unterschlagung von 10 Millionen Dollar. Wird nach sechs Tagen wieder freigelassen.
Familie: Verheiratet, drei Söhne.
Hobbies: Tennis. Gutes Essen.

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Michail Chodorkowski (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 27.05.2011 11:10

Michail Borisowitsch Chodorkowski

Ex-Chef des Ölkonzerns Yukos. Reichster Häftling Russlands.

Zitat: „Wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich gleich im Bankwesen einsteigen anstatt mit einer Kooperative.“

Geboren: 26. Juni 1963 in
Moskau.

Laufbahn: Vom Komsomolzen-Führer zum Chef einer der größten russischen Ölkonzerne und von dort auf die Anklagebank. Wegen Steuerhinterziehung und Betrugs zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. In einem zweiten Prozess wegen Öldiebstahls wird die Haftzeit auf 13 Jahre verlängert.

Freunde: Leidensgefährte Platon Lebedew. Ex-Premier Viktor Tschernomyrdin, der Milliardär Wladimir Potanin.

Feinde: Premier Wladimir Putin. Igor Setschin. Wladimir Ustinow. Die Metall-Magnaten Michail Tschernoi und Iskander Machmudow.

Skandale: Im Dezember 1995 übernimmt Chodorkowski bei einer umstrittenenen Auktion für ganze 170 Millionen Dollar 78 % der Yukos-Anteile, des damals zweitgrößten Ölkonzerns Russlands und viergrößten der Welt. Acht Jahre später wird er wegen Steuerhinterziehung festgenommen.

Familie: Verheiratet, vier Kinder.

Hobbys: Karate, sammelt Tagebücher und Notizbücher.

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Irina Chakamada will aus der Politik aussteigen (Foto: .rufo)
Aktualisiert 04.02.2010 11:15

Irina Muzuowna Chakamada

Autorin. Liberale Politikerin. Ex-Präsidentschaftskandidatin.

Zitat: „Meine besten Freunde sind Männer.“

Geboren: 13. April 1955 in Moskau.

Laufbahn: Wirtschaftswissenschaftlerin, Hochschuldozentin, Privatunternehmerin, Parlamentsabgeordnete, eine der Co-Vorsitzenden der Partei „Union Rechter Kräfte" (SPS). Nach der Niederlage der SPS 2003 ließ sie sich als Präsidentschaftskandidatin aufstellen, wurde Vierte. Buchautorin.

Freunde:
Michail Kassjanow. Boris Nemzow, Sergej Kirijenko, Anatoli Tschubais, Konstantin Borowoi.

Feinde: Wladimir Schirinowski, Gennadi Sjuganow. Boris Fjodorow.

Skandale: 2002 verweigern ihr und Boris Nemzow die weißrussischen Sicherheitsbehörden auf persönliche Anweisung von Präsident Alexander Lukaschenko die Einreise nach Weißrussland.

Familie: Zum dritten Mal verheiratet. Drei Kinder: zwei Söhne und eine Tochter.

Hobbys: Aerobik, Literatur, Französich und Vivaldi-Musik.

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Viktor Tscherkessow sprach im Herbst 2007 vom Krieg der Geheimdienste in Russland (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 04.01.2012 17:46

Viktor Wassiljewitsch Tscherkessow

Ehemaliger Generalgouverneur und Leiter der Anti-Drogen-Behörde. Generaloberst.

Zitat: „Ich fühle mich nicht als Mann
Putins.“

Geboren: 13. Juli 1950 in Leningrad.

Laufbahn: Tätigkeit bei der Leningrader Staatsanwaltschaft, danach beim KGB. Vize-Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Generalgouverneur für Nordwestrussland. Chef der russischen Drogenbehörde. Bis 2010 Leiter der staatlichen Agentur für Waffenlieferungen. Bei der Dumawahl 2011 tritt er für die Kommunisten an.

Freunde: Wladimir Putin, Sergej Stepaschin.

Feinde: Wladimir Jakowlew und Boris Beresowski. Mit Nikolai Patruschew gab es Kompetenzstreitigkeiten.

Skandale: Arbeitete in der 5. Abteilung des KGB, die sich mit Dissidenten beschäftigte. Leitet in den 90er Jahren die Ermittlungen gegen den Umweltschützer Alexander Nikitin

Familie: In zweiter Ehe verheiratet, zwei Töchter.

Hobbys: Theater. Lesen.

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Viktor Kasanzew war in den 90er Jahren General in Tschetschenien (Foto: Surgalow/.rufo)
Aktualisiert 19.11.2010 14:00

Viktor Germanowitsch Kasanzew

Ex-Generalgouverneur für Südrussland



Zitat: „Wenn der Feind sich nicht ergibt, dann muss er vernichtet werden.“

Geboren: 22. Februar 1946 im Dorf Kochanowo, Gebiet Witebsk (Weißrussland).

Laufbahn: Absolvent der Militärakademie. Einsatz im Afghanistan-Krieg. Bis April 2000 Befehlshaber der föderalen Streitkräfte in Tschetschenien. Generalgouverneur für Südrussland. Prorektor einer Beamtenakademie. Besitzer einer Geflügelfarm.

Freunde:
Wladimir Putin, Bislan Gantamirow.

Feinde: Schamil Bassajew.

Skandale: Keine bekannt.

Familie: Verheiratet, vier Kinder.

Hobbys: Sambo und Ringen. Spielt die verschiedensten Musikinstrumente.

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S. Kirienko (Foto: Gawrilow/rUFO)
Aktualisiert 19.11.2010 15:05

Sergej Wladilenowitsch Kirijenko

Leiter der russischen Atombehörde RosAtom.

Zitat: „Der Staat muss mit den vorhandenen Mitteln auskommen.“

Geboren: am 26. Juli 1962 in Suchumi (
Abchasien).

Laufbahn: Abschluss als Schiffahrtsingenieur und Manager. Bankdirektor in Nischni Nowgorod, Energieminister. Ministerpräsident, Abgeordneter und Vorsitzender der halboppositionellen Fraktion „Union der Rechten Kräfte“. Generalgouverneur der Wolgaregion. Leiter der Atombehörde RosAtom.

Freunde: Anatoli Tschubais, Boris Nemzow.

Feinde: Gennadi Sjuganow. Juri Luschkow. Rem Wjachirew. Viktor Geraschtschenko.

Skandale: Eine der Banken, an denen er in Nischni Nowgorod tätig war, wurde eines großangelegten Betrugs an Pensionären verdächtigt. Kirijenko gilt als einer der Hauptschuldigen am Default 1998.

Familie: Verheiratet, drei Kinder.

Hobbys: Aikido, Tauchen.


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Konstantin Titow sitzt als Senator für Samara im Föderationsrat. Zuvor war er Jahre lang Gouverneur der Region (Foto: Mrozek/.rufo)
Aktualisiert 30.09.2008 13:08

Konstantin Alexejewitsch Titow

Ex-Gouverneur des Gebietes Samara (Wolgaregion). Senator im Föderationsrat.

Zitat: „Wir sollten nicht jeden Tag mit dem Knüppel auf das Gewissen des Menschen einschlagen“.
Geboren: 30. Oktober 1944 in Moskau.
Laufbahn: Abschluss des Kuibyschewer Luftfahrtinstituts. Arbeit im Flugzeugwerk. Akitver Komsomolze. Vom Assistenten zum Abteilungsleiter im Kuibyschewer Insitut für Planung. Gouverneur des Gebietes Samara. Abgeordneten des Föderationsrats. Präsidentschaftskandidat. Senator.
Freunde:
Michail Gorbatschow, Anatoli Tschubais, Boris Nemzow, Sergej Kirijenko, Irina Chakamada.
Feinde: Oleg Sosujew, Boris Beresowski.
Skandal: Im Frühjahr 2002 leistet sich Titow den Kauf eines teuren Dienstflugzeugs.
Familie: Verheiratet. Sohn Alexej ist Bankdirektor in Samara. Enkel Konstantin und Iwan.
Hobbies: Fußball, Leichtathletik, Jagd, Malerei, Musik. Fotografiert leidenschaftlich gerne.

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Aktualisiert 06.05.2010 13:21

Boris Abramowitsch Beresowski

Russischer Exil-Oligarch. Doktor der Physik und Mathematik.

Zitat: “Man sagt, ich sei der Teufel persönlich. Glauben Sie das?”

Geboren: am 23. Januar 1946 in Moskau

Laufbahn: Vom Ingenieur und wissenschaftlichen Assistenten zum Kreml-Paten. Inzwischen oppositioneller Exil-Oligarch.

Freunde:
Jelzins Tochter Tatjana Jumaschewa, deren Mann Valentin Jumaschew. Der ehemalige Chef der Präsidentenverwaltung Alexander Woloschin. Oligarch Roman Abramowitsch zählte früher zu den Freunden Beresowskis. Inzwischen ist die Beziehung abgekühlt.

Feinde: Wladimir Putin. Jelzins Ex-Leibwächter Alexander Korschakow. Juri Luschkow und viele andere.

Skandale: Unzählige. Beresowski soll u.a. den Diebstahl von 2.033 Ladas aus dem Autowerk AvtoVaz“ in Togliatti organisiert zu haben. Er soll Millionen-Erlöse ausländischer “Aeroflot”-Filialen über die von ihm kontrollierten ausländischen Firmen “Forus” und “Andava” beiseite geschafft haben. Unter Präsident Jelzin gilt Beresowski als Graue Eminenz des Kreml.

Familie: Drei Ehen (zwei davon offiziell), Sechs Kinder (vier Töchter, zwei Söhne).

Hobbys: Tennis, Business.

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Djatschkow leitete neun Jahre lang Russlands Geheimdienst FSB (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 14.05.2008 16:49

Nikolai Platonowitsch Patruschew

Ehemaliger Direktor des FSB, Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Armeegeneral, Held der Russischen Föderation

Zitat: „Wir kriegen raus, wo sich Osama Bin Laden aufhält. Und werden darüber unsere Kollegen informieren.“
Geboren: am 11. Juli 1951 in Leningrad (heute Sankt Petersburg)
Laufbahn: Absolviert das Schiffbauinstitut, wird aber nie Schiffbauer. Seit 1975 im Dienst der Staatlichen Sicherheitsorgane, leitete den FSB in der Republik Karelien, leitete die Hauptverwaltung Kontrolle des Kremls, das Department Wirtschaftssicherheit beim FSB; danach wurde er stellvertretender Direktor und Direktor des FSB. Sekretär des Sicherheitsrates. Doktor der Rechtswissenschaften.
Freunde:
Wladimir Putin, Sergej Iwanow, Ex-Premier Sergej Stepaschin, Viktor Iwanow
Feinde: Aslan Maschadow, Schamil Bassajew, Osama Bin Laden. Konflikte gibt es auch mit seinem ehemaligen Geheimdienstkollegen Viktor Tscherkessow
Skandale: Angebliche FSB-Wachsamkeitsübung in einem Wohnhaus in Rjasan kurz nach den Bombenanschlägen auf Moskauer Wohnblöcke im Herbst 1999. Verwanzen und Abhören der Telefone von Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow und seiner Frau Jelena Baturina
Familie: Verheiratet, zwei Söhne.
Hobbies: unbekannt

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Gryslow war zwischen 2003 und 2011 Vorsitzender der Staatsduma (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 30.12.2011 10:56

Boris Wjatscheslawowitsch Gryslow

Ex-Innenminister. Ex-Duma-Chef. Parteivorsitzender bei Einiges Russland.

Zitat: „Die Miliz ist zum Feind jedes einfachen Bürgers geworden.“

Geboren: 15. Dezember 1950 in
Wladiwostok.

Laufbahn: Radioingenieur. Über 20-jährige Arbeit in der Fabrik Elektronpribor (Herstellung von militärischen Elektrogeräten). Duma-Abgeordneter. Innenminister, Vorsitzender der Jedinstwo-Fraktion. Duma-Vorsitzender. Chef der Kremlpartei „Einiges Russland“

Freunde: Wladimir Putin, Nikolai Patruschew, Jewgeni Primakow.

Feinde: Wladimir Ruschailo, Boris Beresowski. Dmitri Medwedew

Skandale: Dienstwagenaffäre: Der Ehefrau von Gryslow wurde im Juli 2005 der Dienstwagen, ein BMW der Siebener-Serie gestohlen. Allerdings hat in Russland niemand gefragt, warum der BMW für eine Shopping-Tour verwendet wurde.

Familie: Verheiratet, zwei Kinder: Sohn Dmitri (1979) und Tochter Jewgenija (1980)

Hobbys: Fußball, Basketball, Volleyball und andere Sportarten.

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Ella Pamfilowa ist seit 2002 Vorsitzende der Menschenrechtskomission (Foto: Sonitschew/.rufo)
Aktualisiert 04.12.2014 11:56

Ella Alexandrowna Pamfilowa

Bürgerrechtlerin. Menschenrechtsbeauftragte des russischen Präsidenten.

Zitat: „Die Agressivität der Männer in der heutigen russischen Politik belastet unsere ganze Gesellschaft.“

Geboren: 12. September 1953 in Taschkent (Usbekistan).

Laufbahn: Elektroingeneurin, Abgeordnete im Obersten Sowjet, Duma-Abgeordnete, Sozialministerin, kandidierte als einzige Frau bei den russischen Präsidentschaftswahlen. Vorsitzende der präsidialen Menschenrechtskommission. Tritt 2010 zurück, leitet die Bewegung "Für Bürgerwürde". Seit 2014 Menschenrechtsbeauftragte des russischen Präsidenten.

Freunde:
Konstantin Titow, Slawa Saizew. Ihr Lieblingsschauspieler ist Nikita Michalkow.

Feinde: Dmitri Rogosin. Wladimir Schirinowski. Valentin Warennikow.

Skandale: Wurde als Ministerin dabei ertappt, wie sie eigenhändig die Treppe in ihrem Mietshaus scheuerte.

Familie: Geschieden, Tochter Tatjana (geb. 1977), Enkelin Irina (geb. 1999).

Hobbys: Gartenbau, Schwimmen.

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Juri Koptew war zwölf Jahre lang Chef der russischen Raumfahrt, nun berät er den Technologiekonzern Rostechnologii (Foto: TV)
Aktualisiert 22.11.2010 15:04

Juri Nikolajewitsch Koptew

Leiter des Rats für Wissenschaft und Technik bei der Staats-Holding Rostechnologii.

Zitat: „Wir sind alle Ingenieure und verstehen, daß alles, was wir geschaffen haben, eine begrenzte Betriebszeit hat.“ (zum Absturz der Mir)
Geboren: 13.März 1940 in Stawropol.
Laufbahn: Arbeitete sich vom einfachen Ingenieur zum Leiter aller russischen Raumfahrtprogramme hoch, Stellvertretender sowjetischer Maschinenbau-Minister
Professor der technischen Wissenschaften. Generaldirektor der russischen Raumfahrtagentur Rosaviakosmos. Chef der Luft- und Raumfahrtbehörde im Industrieministerium. Leiter der Rüstungsabteilung im Industrieministerium. Berater von Rostechnologii.
Freunde: Kasachstans Präsident
Nursultan Nasarbajew, die beiden Weltraum-Touristen Dennis Tito und Mark Shuttleworth.
Feinde: Lance Bass, der seinen geplanten Flug zur ISS nicht rechtzeitig zahlte. Ilja Klebanow, der versucht hat die russische Raumfahrtagentur zu einem Teil seines Ministeriums zu machen.
Skandale: Das Versenken der Raumstation Mir wird Koptew bis heute von vielen übel genommen.
Familie: Verheiratet, zwei Söhne.
Hobbies: Keine Angaben.

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Juri Titowitsch Schutow

Abgeordneter des Stadtparlaments von St. Petersburg Geboren: 16. Marz 1946 in Leningrad Laufbahn: Bulldozerfahrer, Buchautor, mehrfacher Langzeit-Untersuchungshäftling Freunde: wenige Feinde: Anatoli Sobtschak Skandale: 1999 verhaftet als angeblicher Anführer einer Mafia- und Mörder-Bande, während Schutow sich als unbeugsamer Kämpfer gegen Korruption und Amtsmissbrauch präsentiert Familie: verheiratet Hobbies: betätigt sich als Publizist

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Juri Schutow sitzt seit 1999 wegen seiner Mafia-Verbindungen im Gefängnis (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 15.12.2014 17:51

Juri Titowitsch Schutow

Häftling. Ex-Abgeordneter des Stadtparlaments von St. Petersburg

Zitat: "Jeder geht seinen Weg in den Himmel oder in die Hölle."

Geboren: 16. Marz 1946 in Leningrad

Gestorben: 13. Dezember 2014

Laufbahn: Bulldozerfahrer, Buchautor, mehrfacher Langzeit-Untersuchungshäftling. Abgeordneter. Wegen Bildung einer Verbrecherbande zu lebenslanger Haft verurteilt. Starb am 13. Dezember 2014 in Haft.

Freunde: wenige. Soll Kontakt zu Mafia-Boss Wladimir Barsukow gehabt haben.

Feinde: Anatoli Sobtschak. Bezeichnete sich selbst als Feind
Wladimir Putins.

Skandale: 1999 verhaftet als angeblicher Anführer einer Mafia- und Mörder-Bande, während Schutow sich als unbeugsamer Kämpfer gegen Korruption und Amtsmissbrauch präsentierte

Familie: Verheiratet.

Hobbys: betätigte sich als Publizist.

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Anatoli Kwaschnin ist seit 2004 Generalgouverneur von Sibirien (Foto: Jakutin/.rufo)
Aktualisiert 10.09.2010 11:36

Anatoli Wassiljewitsch Kwaschnin

Ex-Generalstabs-Chef. Ex-Generalgouverneur von Sibirien.

Zitat: „Wenn der Generalstab das Gehirn der Armee ist, dann bin ich die Gehirnwindung der Armee.“

Geboren: 15. August 1946 in Ufa, Republik Baschkortostan.

Laufbahn: Maschinenbaustudium, Abschluss der Militärakademie und der Generalstabsakademie. Dienst in unterschiedlichen Funktionen und Dienstgraden in der Armee. Stellvertretender Chef der Einsatzabteilung des Generalstabes. Kommandierender des Nordkaukasischen Militärbezirks. Generalstabschef. Generalgouverneur von Sibirien.

Freunde: Ex-Verteidigungsminister Pawel Gratschow. Ex-Generalstabschef Generaloberst Juri Balujewski.

Feinde: Ex-Verteidigungsminister Igor Sergejew.

Skandale: Kwaschnin ist im 1. Tschetschenien-Krieg einer der Organisatoren des Sturms auf Grosny in der Silversternacht zum 1.Januar 1995. Den von Kwaschnins kommandierten Truppen gelingt es trotz rund zehnfacher zahlenmäßiger Überlegenheit nicht, das Hauptquartier des tschetschenischen Oberbefehlshabers Aslan Maschadow einzunehmen.

Familie: Verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel.

Hobbys: Jagd.


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Pjotr Latyschew war bis zu seinem überraschenden Tod im Dezember 2008 Generalgouverneur des Ural-Gebiets. (Foto: uralfo.ru)
Aktualisiert 18.12.2008 10:33

Pjotr Michailowitsch Latyschew

Generalgouverneur des Ural-Bezirks. Generaloberst der Miliz.

Zitat: „Wir müssen einander vertrauen, damit wir zusammen arbeiten können, und nicht immer denken, dass alle in Russland Halsabschneider sind.“
Geboren: 30. August 1948 in Chmelnizki (Ukraine).
Gestorben: 2. Dezember 2008 in Moskau.
Laufbahn: Arbeit bei der Miliz in Perm. Leiter der Verwaltung für innere Angelegenheiten in der Region Krasnodar. Volksdeputierter. Stellvertretender Innenminister. Generalgouverneur im Ural-Bezirk.
Freunde:
Wladimir Putin, Dmitri Kosak, der Gouverneur des Gebietes Tscheljabinsk Pjotr Sumin, Vize-Premier Sergej Sobjanin (früher unter Latyschew Gouverneur von Tjumen).
Feinde: Der Präsident der Republik Baschkirien Murtasa Rachimow. Der Gouverneur des Gebietes Swerdlowsk Eduard Rossel. Wladimir Jakowlew. Kacha Bendukidse
Skandale: Latyschew wollte seine Residenz im Jugendkulturhaus in Jekaterinburg unterbringen. Die Jugendlichen und ihre Eltern verteidigten das Gebäude erfolgreich mit einer Sitzblockade.
Familie: Verheiratet. Zwei Söhne.
Hobbies: Vorsitzender des Zentralrates der Sportgesellschaft Dynamo.

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Sergej Darkin - Gouverneur umweht von Mafia-Gerüchten (Foto: TV)
Aktualisiert 24.07.2012 14:39

Sergej Michailowitsch Darkin

Vizeminister. Ex-Gouverneur der Pazifik-Region Primorje.

Zitat: „Ich habe eine Idee, wie man den Winter in Primorje abschaffen kann.“

Geboren: 9. Dezember 1963 in der Stadt Bolschoj Kamen in der Region Primorje.

Laufbahn: Dissertation an der Fernöstlichen Ingenieurs-Hochschule für Meereswissenschaften. Schichtleiter im Hafen von Wladiwostok. Direktor verschiedener Unternehmen in der Region Primorje. Von Sommer 2001 bis Februar 2012 Gouverneur. Vizeminister für Regionalentwicklung.

Freunde:
Jewgeni Nasdratenko, ehemaliger Gouverneur der Region Primorje.

Feinde: Der ehemalige Dumaabgeordnete Viktor Tscherepkow.

Skandale: Ihm wird Kontakt zur Mafia vorgeworfen. In kriminellen Kreisen hat er den Spitznamen “Sergej, der Lispelnde”.

Familie: Zum zweiten Mal verheiratet und hat drei Töchter (zwei leibliche und eine adoptierte).

Hobbys: Volleyball, Tauchen, Angeln, Jagd.


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Der Chefideologe der russischen Privatisierung ist auch jetzt als Reformator tätig, zunächst im Stromsektor, jetzt auf dem Gebiet Nanotechnologien (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 14.05.2009 14:24

Anatoli Borisowitsch Tschubais

Generaldirektor der Staats-Holding Rosnano, einst Chef-Ideologe der russischen Privatisierung

Zitat: „Reformen sind meistens eine undankbare Angelegenheit.“
Geboren: 16. Juni 1955 in Borissow (Weißrussland).
Laufbahn: Doktor der Ökonomie. Arbeit als Ingenieur, Assistent und Dozent am Ingenieur-Institut in Leningrad. Stellvertreter von Anatoli Sobtschak im Leningrader Stadt-Sowjet. Vorsitzender des Komitees zur Verwaltung des Staatseigentums. Duma-Abgeordneter. Stellvertretender Premierminister. Leiter der Präsidialadministration. Finanzminister. Vorstandschef des Strommonopolisten RAO EES Rossii. Vorstandsmitglied der Partei SPS. Generaldirektor der Staats-Holding Rosnano.
Freunde: Jegor Gaidar,
Alexej Kudrin, Sergej Wasiljew, Alfred Koch.
Feinde: Juri Luschkow, Gennadi Sjuganow, Andrej Illarionow.
Skandale: Tschubais und vier weitere Personen erhalten je 90.000 Dollar für ein noch nicht geschriebenes Buch über die russische Privatisierung. Tschubais verspricht Präsident Jelzin, 95% des Honorars für wohltätige Zwecke zu verwenden.
Familie: In zweiter Ehe verheiratet. Zwei Kinder aus erster Ehe.
Hobbies: Wassersport, neue Computertechnologien.

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Weschnjakow leitete jahrelang die russische Wahlkommission, inzwischen ist er Botschafter in Lettland (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 14.05.2009 13:52

Alexander Albertowitsch Weschnjakow

Russischer Botschafter in Lettland. Ehemaliger Vorsitzender der zentralen russischen Wahlkommission.

Zitat: „Die Spezialisten, die den Schaden berechnen, der Lettland angeblich durch die sowjetische "Okkupation" zugefügt wurde, leiten ihre Energie in die falschen Bahnen.“
Geboren: 24. November 1952 im Dorf Baikalowo bei Archangelsk, Nordrussland.
Laufbahn: Schiffsmechaniker. Leningrader Parteihochschule. KP-Mitglied. Sowjetdeputierter. Wirtschaftsberater für Seeschiffahrt beim Verkehrsministerium. Diplomatenakademie.
Freunde: Nordwestrusslands Gouverneur
Ilja Klebanow, Nikolai Rjabow.
Feinde: Jakutiens Gouverneur Michail Nikolajew. Der Bürgermeisterkandidat in Nischni Nowgorod Andrej Klementjew.
Skandale: fordert vor dem Putsch 1991 den Rücktritt Boris Jelzins. Wird dennoch unter Jelzin 1999 Chef der Wahlkomission.
Familie: verheiratet, ein Sohn und eine Tochter.
Hobbies: Ski, Sauna.


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Michail Kassjanow war bis 2004 Premierminister in Russland. Anschließend ging er in die Opposition (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 24.07.2008 16:06

Michail Michailowitsch Kassjanow

Russischer Ex-Premierminister. Oppositionspolitiker

Zitat: “Der Schutz des Staates kann und ist nicht unsere Priorität. Unsere Priorität ist der Schutz des Privatvermögens.”
Geboren: 8. Dezember 1957 in der Stadt Solnzewo, Gebiet Moskau.
Laufbahn: Abschluss des Moskauer Instituts für Straßenverkehr. Arbeit bei der sowjetischen Staatsplan-Behörde Gosplan, erst als Ingenieur, dann als leitender Ökonom und schließlich Abteilungsleiter. Weitere Karriere im Handelsministerium der RSFSR. Finanzminister. Russischer Premierminister. Kurz vor den Präsidentenwahlen am 24.2.2004 geschasst. 2008 kurz vor den Präsidentschaftswahlen als Kandidat aus dem Rennen genommen.
Freunde: Gilt als Mann von
Beresowski und Abramowitsch. Ist aber nicht fest an sie gebunden. Schien zwischenzeitlich zu den Vertrauten Putins zu gehören, bis er 2004 gefeuert wurde.
Feinde: Leute, die nicht aus dem Jelzin-Clan kommen.
Skandale: Kassjanow liefert Mitte der 90er Jahre angeblich vertrauliche Informationen darüber, welche Schulden die russische Regierung in nächster Zeit begleicht, wofür er zwei Prozent der Vertragssumme als Provision erhalten haben soll. Daher sein Spitzname “Mischa zwei Prozent”.
Familie: Verheiratet mit Frau Irina. Tochter Natascha ist Studentin.
Hobbies: Wie Präsident Putin fährt auch Kassjanow gerne Ski.


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Lukoil-Chef Wagit Alekperow ist einer der reichsten Männer Russlands (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 02.02.2010 10:24

Wagit Jussufowitsch Alekperow

Präsident des Ölkonzerns Lukoil. Einer der zehn reichsten Russen.

Zitat: “Man muss alles beziffern können!”

Geboren: 1. September 1950 in Rasina, einem Vorort von Baku (Aserbaidschanische SSR).

Laufbahn: Karriere vom Ingenieur zum Ölmagnaten mit einem Privatvermögen von 12,2 Milliarden Dollar laut Forbes. Dr. habil. der Wirtschaftswissenschaften.

Freunde: Aserbaidschans Präsident
Ilham Alijew. Ex-Energieminister Alexander Gawrin. Lukoil-Vizechef Leonid Fedun. Uralsib-Chef Nikolai Zwetkow.

Feinde: Der Gouverneur des Nenzen-Gebietes Wladimir Butow. Ex-Energieminister Sergej Generalow. Der Ex-Energieminister Viktor Kaljuschny. Der kalmückische Präsident Kirsan Iljumschinow.

Skandale: 1997 stirbt unter rätselhaften Umständen der Lukoil-Mitbegründer und Alekperow-Partner Vitali Schmidt in seinem Moskauer Appartment. Im September 2002 wird der Alekperow-Vize für Finanzfragen Sergej Kukura entführt.

Familie: Verheiratet, ein Sohn.

Hobbys: Reisen, Wandern, Zelten.


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Ignatjew leitet seit Jahren die russische Zentralbank (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 18.10.2010 12:17

Sergej Michailowitsch Ignatjew

Vorsitzender der russischen Zentralbank.

Zitat: „Die Zentralbank sichert die Stabilität des
Rubels."

Geboren: 10. Januar 1948 in Leningrad.

Laufbahn: Elektromonteur. Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Dozent. Vize-Finanzminister. Vize-Direktor der Zentralbank. Stellvertretender Wirtschaftsminister. Wirtschaftsberater von Boris Jelzin. Vize-Finanzminister. Vorsitzender der russischen Zentralbank.

Freunde: Finanzminister Alexej Kudrin. Jegor Gaidar. Ex-Wirtschaftsminister Andrej Netschajew. Anatoli Tschubais.

Feinde: Der Ex-Bankier Alexej Frenkel. Amtsvorgänger Viktor Geraschtschenko. Sparkassen-Chef German Gref. Wladimir Schirinowski.

Skandale: Nach dem Mord an Vize-Zentralbankchef Andrej Koslow wird der Bankier Alexej Frenkel als Auftraggeber verhaftet und verurteilt. Als Tatmotiv gilt Rache für den Entzug der Banklizenz durch die Zentralbank. Frenkel beschuldigt während des Prozesses die Zentralbank selbst massiver Korruption. Ignatjew muss Fehler eingestehen und mehr Transparenz versprechen.

Familie: Verheiratet.

Hobbys: Arbeitet so fanatisch, dass für Hobbies keine Zeit bleibt.

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Ruschailo gilt als Mitglied der sogenannten Jelzin-Familie (Foto: Djatschkow/.rufo)
Aktualisiert 30.10.2013 11:21

Wladimir Borisowitsch Ruschailo

Vize-Präsident von Transneft. Ex-Innenminister.

Zitat: „Der Kontakt mit Terroristen ist für die operative Arbeit unvermeidlich. Oft ist es so schon gelungen, dadurch Menschenleben zu retten.“

Geboren: 28. Juli 1953 in Morschansk (Gebiet Tambow).

Laufbahn: Arbeit bei der Moskauer Kriminalpolizei. Dort schließlich Leiter der Abteilung „Organisierte Kriminaliät“. Innenminister. Dann abgeschoben, zuerst auf den Posten des Sekretärs im nationalen Sicherheitsrat, dann zum Exekutivsekretär des GUS-Rates. Senator für das Gebiet Archangelsk im Föderationsrat. Sonderbeauftragter für die Beziehungen zu
Kirgisien. Vize-Präsident des staatlichen Pipeline-Konzerns Transneft.

Freunde: Boris Beresowski. Jegor Strojew, Ex-Vorsitzender des Föderationsrates, bei dem Ruschailo Referent für Sicherheits- und Rechtsfragen war.

Feinde: Der frühere Chef der föderalen Steuerpolizei Wladimir Soltaganow, Ex-Innenminister Anatoli Kulikow.

Skandale: Ex-Innenminister Anatoli Kulikow warf Ruschailo vor, Unternehmern gegen Bezahlung die Dienste seiner Miliz-Abteilung aufgedrängt zu haben, um deren Firmen gegen Schutzgelderpresser zu schützen.

Familie: Zum dritten Mal verheiratet, drei Kinder.

Hobbys: Geht gerne Angeln und Jagen. Mitglied im Patenverein des Moskauer Englischen Clubs.

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Stanislaw Goworuchin wurde als Regisseur berühmt. Nun soll er den Wahlkampf für Wladimir Putin inszenieren (Foto: TV)
Aktualisiert 30.12.2011 10:33

Stanislaw Sergejewitsch Goworuchin

Stanislaw Sergejewitsch Goworuchin

Kinoregisseur. Russischer Präsidentschaftskandidat 2000. Leiter des Wahlkampfstabs von
Wladimir Putin 2012.

Zitat: „Ich bin ein unversöhnlicher Feind jeglicher Verbrechen.“

Geboren: 29. März 1936 in der Stadt Beresniki im Gebiet Perm.

Laufbahn: Regisseur im Kinostudio Odessa. Duma-Abgeordneter. Russischer Präsidentschaftskandidat. Goworuchin führte bei 11 Spielfilmen und bei vier Dokumentarfilmen Regie, ist Autor zahlreicher Drehbücher und mehrerer Bücher. Leiter des Wahlkampfstabs von Wladimir Putin bei den Präsidentenwahlen 2012.

Freunde: Die Politiker Boris Gromow, Alexander Ruzkoi und Oleg Morosow. Sänger Iosif Kobson. Wladimir Wyssozki. Die Regisseure Nikita Michalkow, Sergej Bondartschuk und der Maler Alexander Schilow.

Feinde: Der Anwalt Dmitri Jakubowski.

Skandale: 1995 verkündete Goworuchin, dass das Geld des tschetschenischen Präsidenten Dschochar Dudajew auf Konten der Most-Bank liege, die dem Magnaten Wladimir Gussinski gehörte.

Familie: Goworuchin ist zum zweiten Mal verheiratet. Seine zweite Frau Galina ist ebenfalls Regisseurin. Sein Sohn aus erster Ehe Sergej ist 2011 verstorben. Der Enkelsohn heißt Stanislaw.

Hobbys: In seiner Jugend war Goworuchin Bergsteiger. Spielt Roulette, Schach und Billard.

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Eduard Limonow gehört dem Oppositionsbündnis Anderes Russland an (Foto: lenta.ru)
Aktualisiert 18.12.2008 11:34

Eduard Wenjaminowitsch Limonow

Dichter, Journalist, Vorsitzender der National-bolschewistischen Partei Rußlands (NBP).

Zitat:
Putin wird nichts in Russland ändern können. Die Bürokratie ist es doch, die alles blockiert. Es muss grundsätzlich alles anders werden.“
Geboren: 22.Februar 1943 in Dserschinsk bei Nischni Nowgorod als Offiziersohn. Bürgerlicher Name ist Eduard Wenjaminowitsch Sawenko.
Laufbahn: 73-91 Exil in den USA, Erfolgsautor kulturkritischer Romane, 1992 Mitglied der Schirinowski-Partei, gründet 1994 die Nationalbolschewsitische Partei. 2001-2003 im FSB-Untersuchungsgefängnis Lefortowo. Terrorismusprozess. 2005 Verbot der NBP. Seit 2006 im Oppositionsbündnis "Anderes Russland"
Freunde: Garri Kasparow Alexander Prochanow, Parteigenossen der NBP, Alu-Mafiosi Bykow.
Feinde: Der ehemalige FSB-Chef Nikolai Patruschew, Wladimir Ustinow, Hitler-Fan Barkaschow, Oligarch Oleg Deripaska. Regisseur Nikita Michalkow.
Skandale: Kokettiert mit Homosexualität in Werken wie „Russischer Dichter bevorzugt große Neger“; Beteiligung an serbischem Paramilitär; angeblicher Versuch, Partisanengruppen im Altai zu organisieren.
Familie: zweimal offiziell verheiratet, keine Kinder.
Hobbies: Revolution, Schneidern und Kochen. Liebt an Frauen „vor allem den Körper“, an Männern die Dummheit: „so kann man leichter mit ihnen reden”.


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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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