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Dienstag, 14.08.2007
100 Verletzte bei Bombenanschlag auf Nachtexpress
Moskau/St.Petersburg/Nowgorod. Über hundert Passagiere wurden verletzt, über 30 Menschen mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden, nachdem ein Schnellzug auf der Strecke Moskau-St.Petersburg in der Nähe von Nowgorod bei einer Geschwindigkeit von 180 km/h durch einen Sprengsatz zum Entgleisen gebracht wurde.
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Die Lokomotive und 12 Schlafwagen des Nachtexpresses entgleisten um 21:43 Uhr Moskauer Zeit kurz vor einer Brücke über einen Fluss bei der Ortschaft Malaja Wischtschera im Gebiet Nowgorod.
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Die Gleise wurden auf einer Strecke von 700 Metern zerstört. Der letzte Wagen riss beim Entgleisen das Brückengeländer weg, stürzte aber nicht in den Fluss.
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Drei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr. Unter den Verletzten befand sich auch ein italienischer Tourist.
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Passagiere und Zugpersonal des "Newski Express" hatten kurz vor dem Entgleisen des Schnellzuges zwei Knalle gehört. Später wurde vor Ort ein Trichter von 1,5 Meter Tiefe und Breite entdeckt.
Nach ersten Angaben der Ermittler kann es sich um einen selbstgebauten Sprengsatz mit einer Stärke von bis zu 500 Gramm TNT gehandelt haben.
Der Unfallort ist weiträumig abgesperrt. Alle Züge wurden über mehrere hundert Kilometer umgeleitet.
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Auf der Strecke Moskau-St.Petersburg-Moskau verkehren täglich zwei Dutzend Nachtschnellzüge. Die Strecke wird auch von dem neuen ER-200 befahren, der eine Geschwindigkeit von 200 km/h erreicht
(mig/.rufo/Moskau)
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