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Donnerstag, 20.09.2007
11 Prozent mehr Selbstmorde in der russischen Armee
Moskau. Die Zahl der Selbstmorde im russischen Militär nimmt zu. In den ersten acht Monaten 2007 gab es in den russischen Streitkräften elf Prozent mehr Selbstmorde als im Vergleichszeitraum 2006. Knapp die Hälfte der Selbstmorde sei durch familiäre oder andere private Probleme verursacht, erklärt ein Militärsprecher in Moskau.
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Viktor Buslowski, Stellvertretender Leiter der Hauptabteilung für Erziehungsarbeit in den Streitkräften teilte bei einer Fachkonferenz in Moskau mit, in 2007 habe es bisher 165 Selbstmorde gegeben. Im Jahre 2006 betrug die Zahl insgesamt 210.
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In 2007 habe die Zahl der Dienstvergehen und Straftaten unter Zeitsoldaten (Kontraktniki) zugenommen. Eine der Ursachen sei eine schlechte Personalauswahl bei der Einstellung, sagte Buslowski.
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Die Fachkonferenz in Moskau behandelt „Fragen der Stärkung der Rechtsordnung und der militärischen Disziplin“. Der Leiter der Hauptabteilung für Erziehungsarbeit in den Streitkräften, Generalleutnant Anatoli Baschlakow, war bisher Kommandeur des Weltraumbahnhofs von Plessezk, der jüngst durch den Totschlag an einem Wehrpflichtigen in die Schlagzeilen kam.
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Sowohl der ehemalige Verteidigungsminister und jetzige Vizepremier Sergej Iwanow als auch sein Nachfolger Anatoli Serdjukow hatten den Kampf gegen Rekrutenschinderei u.a. zu einem Hauptanliegen erklärt.
(mig/.rufo/Moskau)
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