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Montag, 06.11.2006
559 Festnahmen bei rechten Demos in Moskau
Moskau. Nach Angaben der Moskauer Polizei haben an den diversen Demonstrationen und Kundgebungen, die am Samstag zum „Tag der Natioanlen Einheit“ stattfanden, insgesamt 4.500 Menschen teilgenommen. Dies wären weniger als Milizionäre zur Sicherung der Otrdnung aufgeboten waren: 7800 Uniformierte standen bereit.
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Während und nach den Kundgebungen vorrangig rechter und ultrarechter Organisationen wurden in Moskau 559 Menschen vorübergehend festgenommen.
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Nur gegen 156 davon wurde dann auch ein administratives Strafverfahren eingeleitet – wobei es sich dabei nach Angaben eines Miliz-Vertreters auch um Delikte wie das Betreten der Fahrbahn durch Fußgänger handelt. Alle Festgenommenen seien spätestens nach Aufsetzen der Protokolle wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
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In St. Petersburg waren von der Polizei 118 Menschen festgenommen worden, von denen 18 bis zu einem Gerichtstermin festgehalten wurden.
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Dort hatten etwa 200 Anhänger rechtsradikaler Gruppen einen nicht genehmigten Marsch über den Newski Prospekt unternommen, gegen den die Polizei zunächst nicht einschritt. An der Kreuzung mit dem Litejny Prospekt war der Zug jedoch von einer etwa 40köpfigen Gruppe von Antifaschisten aufgehalten worden, die sich in den Weg stellte. Als es daraufhin zu einer Schlägerei kam, griffen OMON-Einheiten ein und verhafteten die Angehörigen der einen wie der anderen Gruppe. (ld/.rufo)
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