Donnerstag, 16.08.2012

Aeroflot-Maschine landet nach Bombendrohung auf Island

Moskau/Reykjavik. Nach einer anonymen Bombendrohung ist eine russische Passagiermaschine auf dem Weg von New York nach Moskau auf Island gelandet. Ein Anrufer habe mitgeteilt, dass fünf Koffer mit Sprengstoff an Bord seien.
Angeblich sollte der Sprengstoff bei der Landung der Maschine auf dem Flughafen Moskau Scheremetjewo zünden, so die Warnung. Daraufhin wurde entschieden, das Flugzeug in Island zwischenzulanden.

Alle Passagiere hätten die Maschine der größten russischen Fluglinie Aeroflot verlassen und seien wohlauf. Spezialisten untersuchten nun das Gepäck, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.

Eine offizielle Bestätigung für den Zwischenfall gab es zunächst weder bei Aeroflot noch bei der russischen Luftfahrtbehörde.

(dpa/ab/.rufo)