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Freitag, 26.03.2010
Armee: Im Kaukasus sind 500 Untergrundkämpfer aktiv
Grosny. In den Bergen und Wäldern im Nordkaukasus sollen an die 500 Untergrundkämpfer ihr Unwesen treiben. Trotz des ununterbrochenen Kampfes gegen diese „Bandenformationen“ nimmt die Zahl der Separatisten nicht ab.
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Trotz vielfacher Beteuerungen, im Kaukasus sei es bald vorbei mit dem bewaffneten Separatismus, sprechen offizielle Zahlen eine andere Sprache. Zurzeit gäbe es „bis zu 500 Teilnehmer an bewaffneten Banden“, sagte am Freitag General Rogoschkin, Oberkommandierender der Truppen des Innenministeriums, auf einer Pressekonferenz in Moskau.
„Wie viele es genau sind, ist in Wirklichkeit unmöglich zu sagen“, gab er zu. Die meisten seien junge Männer zwischen 25 und 28 Jahren. Rogoschkin ist der Meinung, zu großen Aktionen seien die Kämpfer nicht in der Lage und das wüssten sie auch selbst.
Sie gäben aber nicht auf, weil sie von „fremden Kräften“ finanziert würden., so der General. Gegen sie stehen 23.000 Mann von den Truppen des Innenministeriums bereit, darunter etwa 1.000 Tschetschenen.
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„2009 wurden um die 200 Banditen vernichtet“, legt Rogoschkin Rechenschaft ab, weitere 600 Männer wurden verhaftet, weil sie der Teilnahme an Untergrundgruppen verdächtigt werden. Eine andere Quelle hatte früher von 237 getöteten Separatisten in den ersten Monaten des Jahres 2009 und von 243 im Jahre 2008 gesprochen.
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