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Montag, 27.10.2008
Autobauer GAZ stoppt Lkw-Produktion vorübergehend
Nischni Nowgorod. Der Autobauer GAZ (Gorkowski AwtoZawod) hat heute die Produktion von Lkw der Modelle „GAZel“, „Sobol“, „Waldaj“ und „Bargusin“ vorübergehend eingestellt. Laut Sprechern des Konzerns wurden die Arbeiter der Gruppe „GAZ“ in Urlaub geschickt unter Garantie von zwei Dritteln ihrer monatlichen Bezüge. Die Lkw-Sparte gilt als die rentabelste des Autobauers.
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Laut dem Geschäftsführer von GAZ, Sergej Sanosin, sind die Banken an den Problemen der Autobranche Schuld. In Russland fehle ein funktionierendes System der Kreditfinanzierung zwischen den Banken. So sei es möglich gewesen, dass kleine Banken, bei denen vor allem die Abnehmer der Autobauer Geld geliehen hätten, ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Kredite von anderen größeren Geldinstituten mehr erhalten hätten. Schließlich hätten die Abnehmer keine Mittel mehr gehabt, um bei den Autokonzernen einzukaufen und mussten ihre Bestellungen stornieren.
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Produktion nach Krisen-Programm Sanosin ist davon überzeugt, dass dieser Mißstand auch durch die vom Staat freigegebenen Mittel nicht behoben werden kann. Die staatlichen Finanzmittel hätten lediglich die großen Banken erreicht, die kleinen erhielten von den großen dennoch keine weiteren Kredite.
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Der Autobauer GAZ hat seine Produktion auf ein Krisen-Programm umgestellt. Entlassungen seien dennoch vorerst nicht geplant, erklärten Sprecher gegenüber russischen Medien.
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