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Freitag, 16.05.2008
Bald Bücher statt Souvenirs auf dem Moskauer Arbat?
Moskau. Die Flaniermeile Arbat soll wieder zu einer Kulturmeile werden. Die vielen kleinen Souvenirstände sollen Verkaufsständen mit Büchern weichen. Diesen Vorschlag unterbreitete jetzt ein Anwohner des Arbat, der Wissenschaftler Sigurd Schmidt, der Moskauer Verwaltung.
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Offenbar nicht umsonst: Bereits wenige Tage nachdem er den Vorschlag vorgetragen hatte, konnte Schmidt die ersten Bücher-Stände in der Nähe seiner Wohnung auf dem Arbat besuchen.
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Laut russischen Medien hat Sergej Bajdakow, der Präfekt des Zentralen Verwaltungsgebiets in Moskau, dem auch die Region Arbat zugeordnet ist, den Vorschlag mit Wohlwollen aufgegriffen.
In den kommenden Monaten sollen immer mehr Souvenir-Stände durch Bücher-Stände ersetzt werden. Dort im Verkauf: Broschüren und Bücher über die Geschichte Moskaus oder über russische Kunst.
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„Der (Buch-)Verkauf darf nicht zum Ramsch-Handel mit Billigliteratur werden“, erklärte Bajdakow gegenüber der Presse. „Bücher über Kunst, über die Geschichte Moskaus, Literaturausgaben und seltene Bücher – so etwas wäre für die Moskauer und die Touristen interessant.“
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