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Montag, 13.07.2009
Belegschaften im Altai wollen wieder Strasse blockieren
Altai. Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Belegschaften von sechs Betrieben im sibirischen Altai-Gebiet wollen zum dritten Mal versuchen, aus Protest die Fernstrasse in die Mongolei zu sperren. Wegen Festnahmen beim zweiten Versuch beschweren sie sich bei Dmitri Medwedew.
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In einem Brief an die Präsidenenadministration in Moskau bitten die Belegschaften um Unterstützung, teilt ein Sprecher der Belegschaften mit, der zugleich auch Direktor des grössten Strassenbaubetriebes der Region ist. Die sechs Betriebe seien nur in Schwierigkeiten gekommen, weil die Gebietsregierung Aufträge "unter der Hand" vergeben habe.
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Die Regierung des sibirischen Gebietes Altai spricht hingegen von Misswirtschaft in den Betrieben. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im Mai gegen die grösste der Strassenbaufirmen ermittelt, die ihrer Belegschaft die Löhne für zwei Monate in Höhe von 12 Millionen Rubel schuldig war. Nach Angaben der Firma schuldet ihr die Gebietregierung 45 Millionen Rubel (etwa 1 Mio Euro) für bereits geleistete Reparaturarbeiten.
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Am vergangenen Freitag hatten etwa 150 Arbeiter versucht, aus Protest die Fernstrasse Nowosibirsk-Mongolei zu blockieren. Sie waren von starken Milizkräften abgedrängt worden. Drei Blockadeteilnehmer wurden festgenommen, gegen die Organisatoren laufen Strafverfahren.
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Anfang Juni hatten Arbeiter der Kleinstadt Pikaljowo zwischen St.Petersburg und Wologda mit Strassenblockaden errreicht, dass auf Anweisung Putins der Aluminiumkönig Oleg Deripaska ihnen ausstehende Löhne zahlte und stillgelegte Betriebe wieder anfahren liess.
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