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Dienstag, 28.03.2006
Beslan: Zeugen sprechen von mehr als 32 Terroristen
St. Petersburg. Bei der gegenwärtig laufenden Gerichtsverhandlung gegen die ehemalige Führung des Beslaner Polizeireviers haben gleich zwei Zeugen ausgesagt, dass es dort mehr als die nach der offiziellen Tatversion vorhandenen 32 Terroristen gegeben hat.
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In Beslan stehen gegenwärtig drei Polizeibeamte vor Gericht, denen Nachlässigkeit im Dienst vorgeworfen wird. Mangelnde Bewachung der Schule und der Stadt habe es erst möglich gemacht, dass die Terroristen am 1. September 2004 die Schule kapern konnten.
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Nach Aussage einer Frau, die bei dem Geiseldrama ihre Enkelin verlor, waren es 68 Geiselnehmer. Ein Nachbarskind von ihr, die selbst unter den Geiseln war, hätte gehört, wie einer der Terroristen bei einem Telefongespräch gesagt hätte: „Machen Sie sich keine Sorgen, wir sind hier 68 Mann“.
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Fatima Dudijewa, die einzige Polizeibeamtin, die bei der Feier zu Beginn des Schuljahrs in der Schule Dienst tat, sagte aus, dass noch vor der Ankunft der Terroristen mit einem GAZ-66-Lastwagen Mittäter schon in der Schule gewesen sein müssen.
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Sie berichtete, dass sie noch vor der Geiselnahme am Schultor einen verdächtigen Lieferwagen bemerkt hätte. Das Fahrerhaus sei leer gewesen, doch hätte sie von dort ein verdächtiges Summen gehört.
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Als sie daraufhin ins Lehrerzimmer lief, um zu telefonieren, hätten ihr mehrere Männer in Tarnanzügen den Telefonhörer aus der Hand geschlagen und sie weggeschleppt. Erst in diesem Moment hätte im Hof die Schießerei begonnen. (ld/.rufo)
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