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Donnerstag, 15.01.2009
Devisenmarkt: Rubel-Abwertung geht zügig weiter
Moskau. Die russische Zentralbank hat heute erneut den zulässigen Korridor für die Kursschwankungen des Rubels erweitert. Dem bisherigen heutigen Marktgeschehen nach zu urteilen, wurde der Bivaluta-Korb wie gestern schon um 50 Kopeken teurer.
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Am Moskauer Börsenhandel übersprang der Dollar heute schon den Wert von 32 Rubel. Der Euro war gestern bereits auf über 42 Rubel geklettert.
Die Zentralbank hat damit zum vierten Mal seit Jahresbeginn den Rubel billiger werden lassen.
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Seit Beginn der krisenbedingten Abwertungen im November hat die russische Währung damit schon etwa 20 Prozent an Wert verloren.
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Der Wertverlust kommt damit bedeutend schneller, als dies Ende des Jahres noch unisono Devisenhändler wie auch die Wirtschaftsexperten der Regierung vorhergesagt hatten. Medwedews Wirtschaftsberater Arkadi Dworkowitsch hatte an Weihnachten noch von einem Dollar-Kurs von 31 bis 32 Rubel als Orientierungswert für das ganze Jahr 2009 gesprochen. Der Markt sah diesen Wert allerdings schon für Februar voraus.
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Inzwischen sind sich die Analysten nicht einmal mehr darüber sicher, ob ihre noch vor wenigen Tagen üblichen Kursprognosen von 36 bis 37 Rubel für 1 Dollar als Mittelwert für Februar noch zu halten sind.
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An der Börse kursierte gestern das Gerücht, die Zentralbank könne sich auch ganz vom Devisenmarkt zurückziehen und die russische Währung dem freien Spiel der Kräfte überlassen.
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Dann sei ein freier Fall des Rubels auf einen Dollarkurs auf von 50 bis 55 Rubel im Februar/März durchaus wahrscheinlich.
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