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Mittwoch, 07.11.2007
Eintägiger Warnstreik im russischen Ford-Werk
St. Petersburg. Die steikerprobte Belegschaft des Ford-Werks in Wsewolschsk im Leningrader Gebiet hat um Mitternacht einen eintägigen Warnstreik begonnen. Der Streik war in einer Belegschaftskonferenz nach dem Scheitern der Verhandlungen mit dem Werksmanagement beschlossen worden.
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Die Gewerkschaften fordern eine deutliche Lohnsteigerung ab dem 1. März 2008 und bekunden ihre Bereitschaft, den Streik am 20. November wiederaufzunehmen und "bis zu einer umfassenden Befriedigung aller Forderungen" fortzusetzen, berichtet RIA Novosti.
An dem heutigen Warnstreik wollen 1.500 der 2.200 Arbeitnehmer des Werkes teilnehmen. Der Durchschnittslohn der Fließbandarbeiter beträgt rund 21.000 Rubel (etwa 600 Euro). Das Ford-Werk war bereits im Frühjahr für einen Tag bestreikt worden. Damals gab es einen Konflikt um die Bedingungen eines kollektiven Arbeitsvertrags.
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Der Werk in Wsewolschsk stellt den Ford Focus für den russischen Markt her. Die Jahresleistung des Betriebs soll bis 2009 von 72.000 auf 100.000 Autos erhöht werden. Darüber hinaus will Ford hier die Produktion des neuen Ford Mondeo im Umfang von 25.000 Autos jährlich aufnehmen.
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Ein Streik droht auch dem Petersburger Hafen: Arbeitnehmervertreter dreier Hafenlogistik-Unternehmen, die zur Aktiengesellschaft „Morskoi Port Sankt-Peterburg“ gehören, wollen ab dem 13. November in den Ausstand treten, sofern ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie drängen auf 30 Prozent mehr Lohn.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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