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Mittwoch, 13.01.2010
Erdbeben: Russland bereitet Hilfsfluge für Haiti vor
Moskau. In Russland werden zwei Transportflugzeuge des Katastrophenschutzes für einen Hilfseinsatz in Haiti klar gemacht. Die beiden Il-76 sollen fachkundige Helfer, Rettungsgerät und Hilfsgüter in den von einem Erdbeben schwer betroffenen Karibikstaat fliegen.
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Der Start der beiden Maschinen ist für die frühen Morgenstunden am Donnerstag vorgesehen.
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Wieviele Russen sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in dem ärmsten Staat der westlichen Hemisphäre aufgehalten haben, ist momentan noch unklar. In offizieller UN-Mission sind dort acht russische Polizisten tätig, von denen jedoch drei gegenwärtig in Urlaub sind. Russland unterhält keine Botschaft auf Haiti, zuständig ist die Vertretung im venezolanischen Caracas.
Ein dortiger Diplomat erklärte, dass es gelungen sie, mit einem der Polizisten kurz telefonischen Kontakt aufzunehmen. Wladimir Warennikow habe aber nur mitteilen können, dass er selbst unverletzt sei. Er wurde gebeten, sich um Informationen über den Verbleib anderer russischer Staatsbürger zu kümmern. Nach vorläufigen Informationen des russischen Außenministeriums kamen auch die anderen Beamten nicht zu Schaden.
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Der Gebäudekomplex der UN-Mission ist ebenfalls durch das Erdbeben schwer beschädigt worden. Auch dort soll es zahlreiche Opfer gegeben haben.
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Wie die Internetzeitung Life.ru berichtet, hat sich zum Zeitpunkt des Bebens die dreiköpfige Familie eines Moskauer Gazprom-Managers in Haiti im Urlaub befunden. Verwandte hätten momentan keinen Kontakt zu der Familie und wüssten nichts über deren Schicksal.
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Wegen der extremen Armut und der hohen Kriminalität ist Haiti – anders als die auf der gleichen Insel gelegene Dominikanische Republik – kein etabliertes Tourismusziel.
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