Donnerstag, 14.08.2008

EU-Hilfe: Zehn Millionen Euro für Südossetien?

Brüssel. Die Europäische Kommission wird womöglich bis zu zehn Millionen Euro für die Opfer des Konflikts in Südossetien im Nordkaukasus zur Verfügung stellen. Das berichten heute russische Medien mit Verweis auf einen EU-Sprecher.
Bisher hatte die Europäische Kommission laut dem Sprecher eine Millionen Euro bereit gestellt. Diese Summe könne auf bis zu drei Millionen erhöht werden. Insgesamt stünden der Kommission aber zehn Millionen Euro für Hilfsaktionen in Südossetien zur Verfügung. Wie viel Geld freigegeben wird, hängt noch von der endgültigen Einschätzung der Lage durch EU-Fachleute ab. Derzeit gehen die Fachleute von bis zu 150.000 Geschädigten aus.
Die Europäische Kommission rief alle Konfliktparteien auf, den Hilfskräften ungehinderten Zugang zu den Opfern zu gewährleisten.