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Dienstag, 29.07.2008
Aktualisiert 30.07.2008 00:26
Expedition auf den Grund des Baikals erfolgreich
Irkutsk. Fünf Stunden verbrachten die Tauchboote Mir-1 und Mir-2 unter der Wasseroberfläche des Baikalsees. Die Expedition auf den Grund des Sees war erfolgreich. Weitere sollen folgen.
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Der Tauchgang begann bereits am Morgen. Zwischen der Insel Olchon und der Halbinsel Swjatoi Nos (Heilige Nase) tauchten Mir-1 und Mir-2 ab.
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Bis auf den Grund des tiefsten Sees der Erde tauchten die Boote. Sie erreichten 1580 Meter Tiefe und erkundeten 3,5 Seemeilen des Bodens dort. Die maximale Tiefe des Sees betrage 1637 Meter, erklärte Expeditionsleiter Artur Tschilingarow nach dem Auftauchen.
Der Präsident der Russischen Teilrepublik Burjatien, der an der Tauchfahrt teilnahm, erklärte, der Boden des Sees sei ökologisch sauber. Er habe dort "keine Berge von Müll, sondern Krebse" gesehen.
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Die Tiefenmessung ist nur ein Teil der wissenschaftlichen Expedition. Insgesamt sollen im Laufe von zwei Jahren 160 Tauchgänge durchgeführt werden, 60 davon in diesem Jahr.
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Ziel ist es, die heißen Quellen und die Schlammgeysire am Boden des Baikalsees zu erforschen. Zudem suchen die Experten auch nach Kohlenwasserstoffen, d.h. möglichen Öl- und Kohlelagerstätten.
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Die Wissenschaftler um den bekannten Polarforscher Artur Tschilingarow haben nicht allzuviel Zeit. Die Forschungen müssen durchgeführt werden, so lange der Baikalsee noch eisfrei ist.
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