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Mittwoch, 26.07.2006
Freisprüche in Afrikaner-Mordprozess in Petersburg
St. Petersburg. Ein Geschworenengericht hat gestern die vier Angeklagten im Prozess um die Tötung eines Studenten aus dem Kongo in St. Petersburg freigesprochen.
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Roland Eposak war im September 2005 bei einem Überfall auf dem Prospekt Nauki durch Messerstiche so schwer verletzt worden, dass er fünf Tage später im Krankenhaus starb.
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Die Petersburger Staatsanwaltschaft hatte bei den Ermittlungen zunächst nur von gefährlicher Körperverletzung gesprochen und ein rassistisches Motiv ausgeschlossen. Später wurde dieser strafverschärfende Tatbestand aber in die Anklage gegen die vier verdächtigten jungen Männer aufgenommen.
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Der Prozess verlief jedoch ähnlich wie schon im Frühjahr das Verfahren um den Mord an einem neun Jahre alten tadschikischen Mädchen: Die Täter leugneten ihre Aussagen gegenüber den Ermittlern und erklärten, unter Druck gesetzt worden zu sein.
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Das Resultat war ein Freispruch für alle Angeklagten durch die Geschworenen-Jury, die zu dem Schluss kam, dass die Schuld der Angeklagten nicht bewiesen sei. Die Staatsanwaltschaft will das Urteil vor dem Obersten Gericht anfechten. (ld/.rufo)
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