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Freitag, 17.08.2007
Führungswechsel bei Zeitschrift „The New Times“
Moskau. Die russische Wochenzeitschrift „The New Times“ hat ihren Chefredakteur Raf Schakirow entlassen. Die Herausgeberin Irina Lesnewskaja dementierte, dass Schakirow den Posten wegen seiner kremlfreundlichen Haltung verloren habe.
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Unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Ausrichtung des Journals hätten zur Trennung geführt, erklärte sie. Lesnewskaja übernimmt ab sofort selbst den Posten des Chefredakteurs.
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Die ersten Gerüchte über eine Entlassung Schakirows, der vor seiner Zeit bei „The New Times“ bereits Chefredakteur des Nachrichtenprogramms Westi und der Tageszeitung „Iswestija“, war, tauchten Ende Juli in den russischen Medien auf.
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Dabei wurde auch spekuliert, dass Schakirow intern die hohe Anzahl kremlkritischer Beiträge im Blatt bemängelt und sich für eine Absetzung der Politredakteurin Jewgenia Albaz ausgesprochen habe, woraufhin er stattdessen selbst entlassen worden sei.
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Lesnewskaja kommentierte diese Meldungen mit den Worten: „Raf ein Loblied auf den Kreml in den Mund zu legen, ist Unsinn.“ Die Trennung sei erfolgt, weil Schakirow aus dem politischen Journal eine eher wirtschaftsbezogene Zeitschrift machen wollte, die auf ein elitäres Publikum ziele, erklärte Lesnewskaja: „Das finde ich uninteressant.“
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Ihren Angaben zufolge konnten inzwischen bereits neue Werbekunden gewonnen werden. Die Auflage des Blatts soll auf 50.000 Exemplare steigen.
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(ab/epd/.rufo/Moskau)
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