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Montag, 15.01.2007
General der Weißgardisten Wladimir Kapell umgebettet
St. Petersburg. Nach der Überführung aus China wurden die Gebeine des weißgardistischen Generals Wladimir Kapell im Moskauer Donskoi-Kloster begraben. Für General Kapell ist es schon die zweite Umbettung.
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Nach seinem Tod 1920 war er bereits im sibirischen Tschita, nahe der Grenze zu China, beerdigt worden. In derselben Region hatten seine Truppen gegen die Rotarmisten gekämpft. Danach wurde er jedoch ins chinesische Harbin gebracht, wohin ein großer Teil der russischen Emigranten floh. Nach langer Suche wurde seine Überreste an der Mauer des früheren Klosters entdeckt, und im vergangenen Dezember nach Moskau überführt.
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Auf dem Friedhof des Donskoi-Klosters befinden sich bereits mehrere umgebettete „Weiße“, darunter der Schriftsteller Iwan Schmelew, General Anton Denikin und der Philosoph Iwan Ilin. Laut der Zeitung Iswestija könnten bald weitere prominente Emigranten folgen, zum Beispiel General Piotr Wrangel, dessen Grab sich momentan in Belgrad befindet. (eva/.rufo)
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