Mittwoch, 13.09.2006

Georgien: Russische Abgeordnete unerwünscht

Moskau. Die georgische Regierung hat sich gegen die Anwesenheit russischer Abgeordneter während des Unabhängigkeits-Referendums in Süd-Ossetien ausgesprochen. Die russischen Parlamentsabgeordneten seien unerwünscht, wenn die Bürger am 12. November über ihre Unabhängigkeit von Georgien abstimmten.
Sollten russische Politiker entgegen den Warnungen die georgische Grenze übertreten, könnten sie mit Geld- und sogar Gefängnisstrafen belegt werden, zitiert die Nachrichtenagentur ITAR TASS offizielle Äußerungen.

Ossetien ist seit dem Jahr 1992 in einen nördlichen und einen südlichen Teil geteilt. Der nördliche Teil ist eine autonome Republik innerhalb der Russischen Föderation. Der südliche Teil gehört zu Georgien.

Auch in der Republik Prednestrowje, einem schmalen Grenzgebiet zwischen Moldawien und der Ukraine findet bereits am kommenden Sonntag, dem 17. September, ein Unabhängigkeits-Referendum statt.



(cj/.rufo)