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Montag, 18.12.2006
Gut bewachter Marsch der Unzufriedenen
St. Petersburg. Am Samstag ging in Moskau der Marsch der Unzufriedenen mit mehreren Tausend Teilnehmern und viel Polizei weit gehend ruhig über die Bühne. Es kam zu kleineren Auseinandersetzung und Verhaftungen.
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An der Protestkundgebung im Zentrum der Hauptstadt nahmen Mitglieder verschiedener Oppositionsbewegungen teil – prominenteste unter ihnen waren der frühere Schachweltmeister Garri Kasparow und der Parteiführer der Nationalbolschewisten Eduard Limonow.
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"Dies ist ein Marsch freier Menschen“, sagte Kasparow vor den Demonstranten, man wolle keinen Polizeistaat mehr. Das gewaltige Polizeiaufgebot wertete der Putin-Kritiker als ein Zeichen für die Angst der des Kremls vor einer vereinigten Opposition. Tatsächlich wurde der relativ bescheidene Marsch von einer Polizei-Armee bewacht, die mit Wasserwerfern, Einsatzwagen und Helikoptern anrückte.
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Die Aktion, die auch als „Marsch der Dissidenten“ bezeichnet wurde, war zuvor von der Stadtregierung als friedliche Kundgebung genehmigt worden – dennoch kam es zu Handgemenge und rund vierzig Verhaftungen. Aus den Regionen wurde gemeldet, dass mehrere Oppositionelle von der Polizei an der Reise nach Moskau gehindert worden seien. (eva/.rufo)
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