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Freitag, 21.09.2007
Irak hofft auf russischen Schuldenerlass bis Jahresende
Moskau. Iraks Außenminister Hoschjar Sebari hofft auf einen großzügigen und schnellen Schuldenerlass durch Russland. Im Gegenzug sei Bagdad bereit, russischen Firmen Vorteile beim Wiederaufbau der irakischen (Öl-)Wirtschaft einzuräumen, erklärte er in Moskau.
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Insgesamt belaufen sich die Schulden auf zehn Mrd. USD (7,5 Mrd. Euro). "Bis zum Ende des Jahres rechnen wir damit, einen Vertrag mit Russland über die Abschreibung von 80 Prozent der Schulden abzuschließen", sagte Sebari.
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Sebari hält sich seit Mittwoch in der russischen Hauptstadt auf. Am Donnerstag begannen die ersten Verhandlungen über ein mögliches Engagement Russlands beim Wiederaufbau des Irak.
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Zudem soll ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Wirtschaftssektor sowie im politischen und militärischen Bereich geschlossen werden.
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Russland hatte zwar schon in der Vergangenheit als Mitglied des Pariser Klubs seine Bereitschaft erklärt, einem Schuldenerlass zuzustimmen. Bislang hatte Moskau einen entsprechenden Vertrag mit Bagdad jedoch herausgezögert.
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Grund ist die Haltung der neuen irakischen Führung, die die alten Verträge zwischen dem Irak unter Saddam Hussein und russischen Ölgesellschaften für ungültig erklärt hatten. Nun scheint ein Kompromiss in dem Streit gefunden.
(ab/.rufo/Moskau)
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