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Donnerstag, 01.06.2006
Iran-Atom: Russland hofft auf Fortschritte in Wien
Moskau. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hofft, dass die heutigen Sechs-Länder-Beratungen in Wien den Weg zu einer politischen Lösung des drohenende Konflikts um das Iranische Atomprogramm ebnen werden. Das sagte Lawrow nach Beratungen mit seinem türkischen Kollegen Abdullah Gül.
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Lawrow rief die am Iran-Konflikt beteiligten Länder auf, keine schroffen Bewegungen zu machen und die, wie er sagte, reale Perspektive einer Konfliktlösung nicht aus den Augen zu verlieren.
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„Wir hoffen, dass bei dem Treffen in Wien Vorschläge erarbeitet werden können, die eine Chance für eine friedliche Regelung bieten“, sagte der russische Außenminister. Lawrow betonte noch einmal, es gehe um eine gemeinsame Haltung und eine gemeinsame Lösung.
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Russland will dem Iran das Recht auf friedliche Nutzung der Atomenergie gewähren, eine iranische Atombombe aber verhindern. Russland und China lehnen bisher die von den USA geforderten Sanktionen gegen den Iran ab, da sie ihnen als eine Vorstufe zu einer militärischen Intervention erscheinen.
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Bei dem Treffen in Wien wollen die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland ihr weiteres Vorgehen im Streit über das iranische Atomprogramm abstimmen. (gim/.rufo)
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