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Freitag, 15.09.2006
Jeder vierte Immigrant in Russland ein Chinese
St. Petersburg. Gegen Ende des Jahres werden ca. eine Millionen legale Immigranten in Russland leben. Das teilte der Chef der Immigrationsbehörde in New York mit. Ein Viertel davon sind Chinesen. Indessen beträgt der Schaden durch „graue“ Immigranten jährlich etwa acht Milliarden Dollar.
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Auf einer UN-Konferenz zu Immigrationsfragen teilte Konstantin Romodanowski mit, 2004 seien etwa 300.000 Zuwanderer registriert gewesen, 2005 waren es 702.000, und 2006 soll ihre Zahl auf eine Million steigen. 22 Prozent stellen heute Chinesen, die die Ukrainer auf Platz zwei verdrängt haben.
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Zugleich wies er darauf hin, dass etwa zehn Millionen illegale Immigranten im Land leben, die meisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Der durch sie verursachte wirtschaftliche Schaden durch nicht bezahlte Steuerabgaben betrage jährlich über acht Milliarden Dollar.
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In Moskau war es gestern zu einer nicht genehmigten Demonstration gegen illegale Einwanderung gekommen, bei der mehr als 100 Teilnehmer festgenommen wurden. In der Metrostation „Oktjabrskaja“ kam es laut „Echo Moskwy“ zu einer Massenschlägerei, an der etwa 80 Personen beteiligt waren.
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(sb/.rufo)
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