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Dienstag, 04.08.2009
Kaukasus: 86 Prozent der Russen auf Südossetiens Seite
Moskau/Zchinwali. Kurz vor dem ersten Jahrestag des Kaukasuskrieges nehmen die Konflikte an der Grenze zwischen Georgien und Südossetien zu. Eine Umfrage zeigt: Die russische Bevölkerung unterstützt die abtrünnige Republik.
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Laut der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM sind 86 Prozent der russischen Bevölkerung der Meinung, die Schuld an dem bewaffneten Konflikt im August 2008 trage die georgische Seite.
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60 Prozent gaben an, Russland habe mit der militärischen Unterstützung Südossetiens richtig gehandelt. 41 Prozent sprechen sich für humanitäre Hilfe aus, 32 Prozent für materielle Unterstützung und 28 Prozent für Militärhilfe.
Nur sechs Prozent der Befragten sind gegen jede Art von Hilfe und Unterstützung. 54 Prozent sprechen sich für die Stationierung von russischem Militär in Südossetien aus, 24 Prozent sind für einen Truppenabzug.
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Erhöhte Alarmbereitschaft in Südossetien
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Inzwischen ist die Lage an der Grenze zwischen Georgien und der abtrünnigen Republik weiter angespannt. Am Dienstag kam es erneut zu gegenseitigen Beschuldigungen, in der Nacht Siedlungen an der Grenze beschossen zu haben.
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Südossetiens Präsident Eduard Kokojty will den Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung einberufen, um mit den Sicherheits- organen die Lage zu beraten. Die in Südossetien stationierten russischen Truppen wurden in erhöhte Alarm- bereitschaft versetzt, verlautet aus dem russischen Außenministerium.
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