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Montag, 06.07.2009
Krim: Moskau nennt Juschtschenko-Äußerungen “Idiotie“
Moskau/Kiew. Russische Projekte in der Ukraine sind eine Provokation gegen deren Staatlichkeit, so der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko. Ein Sprecher der Moskauer Stadtregierung bezeichnete dies heute wenig diplomatisch als „Idiotie und völligen Blödsinn“.
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Stein des Anstoßes ist das schon 2006 eröffnete „Moskauer Haus“ in der Krim-Hafenstadt Sewastopol, wo auch die russische Schwarzmeerflotte stationiert ist. Befragt nach seiner Meinung zu derartigen Projekten, bezeichnete er sie als „feindselig“ und „Provokation gegen die Ukraine“.
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Die Behörden sollten deren Übereinstimmung mit den ukrainischen Gesetzen prüfen, forderte Viktor Juschtschenko. „Diese Projekte sind nicht nur gegen den Staat insgesamt, sondern auch gegen sie alle gerichtet, gegen ihre Familien, ihre Kinder“, schimpfte der Staatschef. Sie brächten Instabilität und Spannungen.
Sergej Zoi, Sprecher des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow, verteidigte daraufhin das von der Stadtverwaltung der russischen Hauptstadt getragene Projekt nicht minder emotionell: „Meiner Meinung nach ist das Idiotie, solche Aussagen sind völliger Blödsinn“, schimpfte er.
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Das „Moskauer Haus“ sei eine Sozialeinrichtung für die gesamte Bevölkerung der Krim, Russen wie Ukrainer.
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Um Probleme zu vermeiden, müsste die ukrainische Führung sich selbst mehr um derartige „kleine Kulturmittelpunkte“ kümmern, so Zoi.
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